Pressemeldung vom 24. September 2012

von am 24.09.2012 in Allgemein

Pressemeldung vom 24. September 2012

TOP-Themen auf medienpolitik.net

  • Auf Lizenzierung von Rundfunkangeboten verzichten – Leiter der Bayerischen Staatskanzlei Thomas Kreuzer im Interview
  • Facebook stellt sich Kritikern – Lobbyist Gunnar Bender erläutert Positionen von Facebook
  • VPRT kritisiert Streamingangebote von ARD und ZDF – Positionen des VPRT von Geschäftsführer Claus Grewenig

Berlin, den 24. September 2012. Mit medienpolitik.net startete Ende August diesen Jahres eine neue Diskussions-Plattform für medien- und netzpolitische Themen im Internet. medienpolitik.net ist ein Gemeinschaftsprojekt des medienpolitischen Magazins promedia und des Medienberatungsunternehmens Goldmedia Political & Staff Advising GmbH. Soeben veröffentlicht wurden auf medienpolitik.net (www.medienpolitik.net) aktuelle Beiträge zur Diskussion um die Lizenzierungspflicht von Rundfunkangeboten und die Olympia-Streaming-Kanäle von ARD und ZDF. Zudem äußert sich Gunnar Bender erstmals gegenüber promedia zu den Kernaufgaben seiner Lobbyarbeit für Facebook in Deutschland.

Der Staatsminister und Chef der Bayerischen Staatskanzlei Thomas Kreuzer hat sich dafür ausgesprochen, die Lizenzierungspflicht von Rundfunkangeboten abzuschaffen und ein allgemeines Anzeigeverfahren einzuführen, das für Web-TV-Angebote wie für Rundfunkangebote gelten soll, „wenn die inhaltlichen Anforderungen erfüllt werden.“ Zugleich macht Kreuzer im Interview deutlich, dass die Olympia-Streaming-Kanäle von ARD und ZDF einer Genehmigung durch die Politik erfordert hätten, was nicht erfolgt sei. Streaming-Kanäle, so Kreuzer, seien Rundfunk.

Claus Grewenig, Geschäftsführer des VPRT, erläutert in einem Gastbeitrag dazu die Kritik der privaten Veranstalter. Das Thema Online-Kanäle sei zwar durch Olympia 2012 in den Blickpunkt gerückt – beträfe aber eine sehr viel allgemeinere Frage: die Grenze zwischen Beauftragung linearer Programmangebote im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und dem Online-Angebot in Telemedien, so Grewenig. „Es darf nicht zu einem schleichenden Prozess der Programmzahlvermehrung durch anlassbezogenes Stückwerk kommen.“ Hier sei die Medienpolitik gefragt, für gleiche Rahmenbedingungen im, aber auch außerhalb des dualen Rundfunksystems zu sorgen.

Zu den aktuellen Top-Beiträgen auf medienpolitik.net gehört zudem ein Interview mit Dr. Gunnar Bender, Director Policy bei Facebook in Deutschland. „Der Dialog mit Kritikern ist mir sehr wichtig“, so der Chef-Lobbyist. Die Kernaufgaben der politischen Kommunikation sieht er darin, „einen konstruktiven Dialog mit Staat und Verwaltung in Deutschland zu fördern, die richtigen Personen miteinander zu verknüpfen und nicht zuletzt Facebook und das Potential von Social Media in Deutschland zu erklären.“

ENDE

 

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medienpolitik.net ist ein Gemeinschaftsprojekt des medienpolitischen Magazins promedia und des Medienberatungsunternehmens Goldmedia Political & Staff Advising GmbH. medienpolitik.net belgeitet und kommentiert als Forum die wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen in der Medien- und Netzpolitik. medienpolitik.net zielt auf eine breite Debatte zwischen den klassischen Vertretern der Contentwirtschaft, den neuen Online-Anbietern, der Netzgemeinde, den Nutzern und kreativen Urhebern.

Initiatoren des Projekts sind Staatssekretär a.D. Clemens Appel, Geschäftsführer der Goldmedia Political & Staff Advising GmbH sowie Helmut Hartung, Herausgeber und Chefredakteur des medienpolitischen Magazins promedia. Beide übernehmen die Redaktionsleitung von medienpolitik.net.

 

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