Filmpolitik:

Anhörung bestätigt Kurs der Koalition bei Filmförderung, Börnsen/Wanderwitz MdB (CDU/CSU)

von am 17.04.2013 in Allgemein, Archiv, Filmwirtschaft, Kreativwirtschaft, Medienpolitik, Medienregulierung, Regulierung

<h4>Filmpolitik:</h4>Anhörung bestätigt Kurs der Koalition bei Filmförderung, Börnsen/Wanderwitz MdB (CDU/CSU)

16.04.13 Stellungnahme von Wolfgang Börnsen (Bönstrup) und Marco Wanderwitz (beide CDU) zur Öffentlichen Anhörung des Auschusses für Kultur und Medien „7. Novelle zum Filmförderungsgesetz und Förderung des Kinderfilms“

Der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Wolfgang Börnsen (Bönstrup) und der Obmann der Arbeitsgruppe Kultur und Medien Marco Wanderwitz erklären:

„Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion sieht den Kurs der Bundesregierung in der Filmförderung durch die gestrige Anhörung zur Novelle des Filmförderungsgesetzes (FFG) bestätigt. Die Expertinnen und Experten aus der gesamten Filmbranche lobten den Regierungsentwurf einhellig. Er sei die richtige Antwort auf das derzeit beim Bundesverfassungsgericht anhängige Verfahren zur Bundesfilmförderung. Durch die Verfassungsbeschwerde einer international vertretenen Kinokette gegen das FFG steht die gesamte Bundesfilmförderung zur Disposition.

Mit dieser Gesetzesnovelle will die Koalition die Teilhabemöglichkeiten behinderter Menschen am Film verbessern. Das Kino soll auch für sie zu einem Gemeinschaftserlebnis werden. Die Experten haben unseren Ansatz ‚Kultur für alle‘ bestätigt.

CDU/CSU-Fraktion und FDP-Fraktion haben sich für die Aufnahme der Digitalisierung des Filmerbes in den Aufgabenkatalog der Filmförderungsanstalt (FFA) eingesetzt. Auch dieses neue Ziel haben die Experten bestätigt.
Des Weiteren hat sich die Koalition für die Konzentration auf Förderschwerpunkte, die Flexibilisierung der Sperrfristen und eine Stärkung des FFA-Vorstands stark gemacht – die Experten haben diese Linie bestätigt.

Bestätigt wurde auch die Notwendigkeit spezifischer Förderung für den originären deutschen Kinderfilm.

Union und FDP wollen Video-on-Demand-Anbieter mit Sitzung im Ausland neu in die Abgabepflicht an die FFA einbeziehen und die Absatzförderung stärken – die Experten haben diese Akzente bestätigt.

In Detailfragen haben wir noch wichtige und sachkundige Anregungen der Experten mitgenommen, über die die Koalitionsfraktionen im Ausschuss für Kultur und Medien noch beraten werden, z. B. über die angemessene Laufzeit des Gesetzes. Darüber hinaus zeigten die Sachverständigen auch bereits erste Perspektiven für die nächste, größere FFG-Novelle in der neuen Wahlperiode auf.“

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