Digitale Medien:

Lineares Fernsehen siegt über Smart-TV

von am 05.11.2013 in Allgemein, Archiv, Digitale Medien, Dualer Rundfunk, Internet, Medienordnung, Öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Plattformen und Aggregatoren, Rundfunk

<h4>Digitale Medien:</h4>Lineares Fernsehen siegt über Smart-TV

05.11.2013 Von Dr. Kunow (die medienanstalten) und Michael Wörmann (facit digital) 

Lineares Fernsehen spielt auch bei der SMART TV-Nutzung weiterhin eine zentrale Rolle, ebenso wie die Bedeutung von EPGs und Listungen für den Zugang zu  den Rundfunkprogrammen. Zusätzlich angebotene Anwendungen werden im Moment noch sehr selten benutzt. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Studie des VPRT, der Medienanstalten und der Deutsche TV-Plattform. In einer gemeinsamen Veranstaltung am 4. November 2013 in Berlin „Suchen – Finden – Navigieren“ analysierten sie die aktuellen Entwicklungen rund um Nutzerführung und Steuerungsmöglichkeiten auf TV- und zugehörigen Geräten.

Das Video zum Vortrag und die wichtigsten Erkenntnisse finden Sie hier: 

Wie smart ist die Konvergenz – der smarte Monopolist im Wohnzimmer?
Einführung in den Markt von Smart TV durch Dr. Kunow, die medienanstalten
Präsentation der Studienergebnisse
„Wie smart ist die Konvergenz? – Verhaltensmuster vernetzer TV-Nutzer“

von Michael Wörmann (facit digital)
Einführung
Lineares Fernsehen spielt an normalen Fernsehabenden noch immer eine überraschend zentrale Rolle
EPGs sind für den initialen Zugang von großer Bedeutung
Die Akzeptanz von Inhalte-Empfehlungen hängt von Alter ab
Der Nutzer wählt primär nach dem inhaltlichen Angebot. Der Verbreitungskanal scheint kaum eine Rolle zu spielen.
Eine sehr starke Tendenz zur Second Screen Nutzung
Gutes Verständnis für den VoD-Markt, vor allem bei Nutzern mit hohem inhaltlichen Interesse
– Herstellerportale vor allem für Bewegtbilddienste interessant
– weitere Smart-TV-Apps sehr geringes Interesse
– Vorbelegung von Apps spielt eine Rolle
Für die meisten Anwendungen werden Second Screens genutzt, auch die Mediatheken.
– Zwei Typen zur Nutzung von Ein- und Mehrgerätelösungen
– Sprache oder Gesten zur TV-Steuerung wird nicht genutzt
– Lokale Inhalte werden selten gesucht
– Möglichkeit des offenen Browsers wird nicht genutzt
– Blockbuster werden auch bei hohen Barrieren gefunden
Klare Arbeitsaufteilung zwischen First und Second Screen
Eingabefaktor ist wichtigster limitierender Faktor, aber nicht nur

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