Pressemeldung vom 07. März 2014

von am 07.03.2014 in Allgemein

Pressemeldung vom 07. März 2014

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Negative Konsequenzen für den privaten Rundfunk durch öffentlich-rechtliches Jugendangebot erwartet

Berlin, 07. März 2014. In einem Beitrag für medienpolitik.net (http://www.medienpolitik.net) warnt Claus Grewenig, Geschäftsführer des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT), vor einer Wettbewerbsverzerrung durch ein neues crossmediales öffentlich-rechtliches Jugendangebot. Zugleich fordert der VPRT eine konkrete Beauftragung, inhaltliche und zeitliche Grenzen, die Verweildauer bei Sport und Lizenzangeboten sowie eine Negativliste mit nicht zulässigen Inhalten. „Ohne Sendungsbezug als Grundprinzip bei den Telemedienangeboten“, so Grewenig, „würde der Auftrag uferlos“.

Durch die Multiplikation der Angebote aufgrund von trimedialen Konzepten befürchtet der VPRT Nachteile für die privaten Hörfunksender. Anhaltspunkt für eine sinnvolle Begrenzung solcher Cross-Promotion-Aktivitäten biete eine Bestimmung aus dem ORF-Gesetz (§ 14 Abs. 7).

„Schon heute“, so Grewenig weiter, „nutzen ARD und ZDF die ihnen zustehenden Freiräume aus und haben vermehrt die Jugend im Blick. Ein neuer trimedialer Anstrich bedeutet für sich noch keinen Erfolg und birgt Risiken für den Wettbewerb. Man sollte ‚mehr Auftrag‘ wagen und die Anstalten auf diesen Kern verpflichten – das aber gern in den Hauptprogrammen und im bestehenden Angebot.“

ENDE

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