Digitale Medien:

DAB+: „Noch nicht richtig befriedigend“

von am 02.06.2014 in Allgemein, Archiv, Digitale Medien, Infrastruktur, Rundfunk

<h4>Digitale Medien: </h4>DAB+: „Noch nicht richtig befriedigend“
Thomas Wächter, Leiter Produktmanagement Business Unit Radio, MEDIA BROADCAST

Aktuell rund 60 Prozent der Bevölkerung und 57 Prozent der Fläche in Deutschland mit Digitalradio versorgt

02.06.14 Interview mit Thomas Wächter, Leiter Produktmanagement Business Unit Radio, MEDIA BROADCAST

Digitalradio lässt die Hörer Neues entdecken, er bekommt neue Programme. Das entscheidende Kriterium sei immer noch der Inhalt, betont Thomas Wächter im Interview mit medienpolitik.net. „Content ist King“, so Wächter weiter. Hinzu kommen neue Leistungsmerkmale, z.B. auch ein Program Guide, so dass der Hörer auch im Radio weiß, was als nächstes gespielt wird und was gespielt wurde. Das sind tolle Add ons, aber letztendlich sind es nach meiner persönlichen Erfahrung die Programme, die das Digitalradio vorantreiben.

medienpolitik.net: Herr Wächter, welchen Stand in Sachen DAB+ haben wir in Deutschland erreicht?

Thomas Wächter: Wir sind 2011 mit der einmaligen Chance gestartet, ein nationales Service-Ensemble für den Digitalradio-Empfang aufzubauen. Dies hätte man bereits vor zehn, 15 Jahren tun sollen. Aber damals war die Medienpolitik nicht dazu bereit. Der Vorteil im Vergleich zum UKW-Angebot besteht doch darin, dass die Hörer zum ersten Mal in Deutschland Privatradioprogramme bundesweit empfangen können. Dies war bis dato nur bei Deutschlandradio der Fall. Diese Chance haben private Radioveranstalter jetzt genutzt, auch wenn die Technologie damals noch umstritten war.

Zudem waren lange Zeit die verfügbaren Frequenzen in der Leistung limitiert. Auf Seiten der Sendetechnik verfügen wir jetzt über neue Frequenzen und vernünftige Sendeleistungen, wir bieten sehr gute Inhouse-Empfangbarkeit, die sich mit UKW durchaus messen kann. Und wir haben in den letzten drei Jahren das Sendernetz des nationalen Multiplex konsequent ausgebaut. Wir sind heute bei 55 Sendern und erreichen damit eine Reichweite auf den Autobahnen von 75 Prozent, was für die Autoindustrie sehr wichtig ist. Bei der Bevölkerung erreichen wir bereits ca. 60 Prozent, die Flächendeckung liegt derzeit bei ca. 57 Prozent.

Wir verhandeln aktuell mit den privaten Veranstaltern und Deutschlandradio den weiteren Netzausbau. Wir hoffen, dass wir hier innerhalb der nächsten acht bis zwölf Wochen zum Abschluss kommen, um dann mit dem Signal in die Öffentlichkeit zu gehen, dass wir den weiteren Netzausbau bis hin zu einer nahezu Vollversorgung in 2016, 2017 erreichen.

medienpolitik.net: Stichwort Vollversorgung: Es kursieren ja unterschiedliche Zahlen. Welche Versorgung haben wir aus Ihrer Sicht jetzt?

Thomas Wächter: Im Moment liegen wir bei gut 60 Prozent der Bevölkerung und 57 Prozent der Fläche. Wir streben bei beiden Parametern eine Versorgung von über 90 Prozent an. Das ist jedoch noch keineswegs der Status im Endausbau, sondern das Ziel der vertraglichen Vereinbarung bei den aktuell laufenden Gesprächen. Wir wissen, dass wir zu einer 100-Prozent-Versorgung kommen müssen, sollte die UKW-Abschaltung konkret werden. Und dieses Thema taucht neuerdings in der Politik auf und wird nicht zuletzt vom Intendanten des Deutschlandradio oder dem Geschäftsführer von Absolut-Radio gefordert. Wenn diese Forderungen ernst genommen werden wollen, muss für DAB+ die flächendeckende Vollversorgung kommen.

medienpolitik.net: Und diese 60 Prozent stammen aus Befragungen, in denen die Frage „Nutzen Sie Digitalradio?“ von vielen Menschen mit „Ja“ beantwortet wurde, weil sie eine Digitalanzeige haben?

Thomas Wächter: Nein. Die Endgeräte weisen laut den von der GFK (Gesellschaft für Konsumforschung) ermittelten Zahlen seit drei Jahren einen stetigen Aufwärtstrend, und zwar Monat für Monat. Das heißt, Monat für Monat werden laut GFK mehr Digitalradios in Deutschland verkauft als im Vorjahresmonat. Die absoluten Zahlen sind noch nicht so richtig befriedigend, aber die Tendenz ist makellos. Auch in diesem Jahr 2014 liegen in den ersten drei Monaten die Zahlen über 2013, über 2012 und über 2011. Wir sind auf einem kontinuierlichen Weg. In den Unterhaltungselektronikmärkten fällt auf, dass man mittlerweile mit einer gefühlten Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent ein Radio mit einem DAB-Tuner an Bord erwischt, sei es in Verbindung mit Internet, sei es in Verbindung mit UKW. Daher denke ich ist der Trend zum Serieneinbau von DAB+ klar erkennbar und wird dazu führen, dass im Prinzip irgendwann alle neu verkauften Radios mit einem DAB-Tuner ausgerüstet sind, so wie wir dies heute z.B. bei integrierten DVB-T-Tunern oder DVB-Triple-Tunern kennen. Die Mehrkosten für die DAB+ Ausstattung sind moderat. Für den UKW-Empfang wird ohnehin ein Verstärker und ein Lautsprecher benötigt. Und die Hersteller ergänzen ihre Geräte einfach mit DAB+. Das ist endgeräteseitig die Perspektive.

Im Autosegment wissen wir seit Mitte Mai durch ein Statement des VDA, dass aktuell 10 Prozent der Neuwagen mit DAB-Tuner ausgerüstet sind. Wir gehen davon aus, dass wir auch im Auto in relativ kurzer Zeit den Serieneinbau erleben werden. Der Vorteil der DAB+ Nutzung im Auto liegt in der bundesweiten Verbreitung. Hörer haben zum ersten Mal in Deutschland nicht mehr das Problem, nach 50 km Fahrt einen neuen Sender suchen zu müssen, die Sender sind dank DAB+ deutschlandweit empfangbar. Hinzu kommen wesentlich bessere Verkehrsinformationen.

Das ist für uns ein wichtiger Punkt: Digitalradio nicht nur ein Träger für Radio in vergleichsweise besserer Qualität, es bietet nicht nur neue Leistungsmerkmale wie die Übertragung des Plattencovers oder des Portraits des Moderators. Autofahrer erhalten über dieses Radiomedium auch aktuelle Verkehrssituationen mit einer Detailtiefe, wie sie bei UKW aufgrund der Kapazitätsengpässe nicht übertragen werden können. Ich erhalte für mein Navigationssystem zum ersten Mal innerstädtische Informationen. Ich erhalte Informationen über die aktuelle Flussdichte auf den Autobahnen – dies ist zumindest nach meiner persönlichen Erfahrung ein sehr wichtiges Hilfsmittel, um zu beurteilen, welche Strecke man auswählt. Das Navigationssystem wertet die Daten im Hintergrund aus und gibt eine Routenempfehlung ab. Und dies macht Navigationssysteme für den Privatnutzer interessant: Berücksichtigung der aktuellen Verkehrslage. Die Strecke kennt der Fahrer ja in der Regel. Der Mehrwert liegt in der Information über die Verkehrslage und alternative Möglichkeiten, um Staus zu umfahren und schneller zu Hause zu sein.

medienpolitik.net: Wie erklären Sie einem skeptischen Menschen, warum er ein Digitalradio kaufen soll, wo er doch sechs bis acht Radios zu Hause hat und mit UKW zufrieden ist?

Thomas Wächter: Digitalradio lässt die Hörer Neues entdecken, er bekommt neue Programme. Das entscheidende Kriterium ist immer noch der Inhalt. „Content ist King“. Hinzu kommen neue Leistungsmerkmale, neben den oben erwähnten Vorteilen z.B. auch ein Program Guide, so dass ich auch im Radio weiß, was als nächstes gespielt wird und was gespielt wurde. Das sind tolle Add ons, aber letztendlich sind es nach meiner persönlichen Erfahrung die Programme, die das Digitalradio vorantreiben.

Wir haben bei UKW eine Landschaft in Deutschland, die von einer auslaufenden Dynamik in punkto Frequenzversorgung und Programmangebot gekennzeichnet ist. UKW bietet keine Nischenradios, und wenn nur in sehr begrenztem Umfang. Das Digitalradio bringt plötzlich Klassikradio, ein Programm rein mit klassischer Musik. Radio Bob spielt nur Rockmusik. Für religiöse Menschen sind zwei religiöse Programme an Bord. Bis zum Sommer letzten Jahres mit war mit 90elf auch das erste Fußballradio bei DAB+ vertreten. Ich denke, diese neuen Programme treiben das Digitalradio voran, weil sie einfach für mehr Vielfalt stehen und für eine Erweiterung der Möglichkeiten.

medienpolitik.net: Anders herum gefragt, es gibt inzwischen Internet im Auto – Connected Car – und man empfängt Radio gleich über das Internet. Wozu brauche ich diese Brückentechnologie DAB+, wenn UKW tatsächlich veraltet ist und ich jetzt über Internet im Auto Radio hören kann?

Thomas Wächter: Haben Sie Erfahrung mit Internetradio im Auto?

medienpolitik.net: Nein.

Thomas Wächter: Ich habe jüngst erstaunliche Erfahrungen damit gemacht, indem ich mir die intensiv beworbene Radio-App eines öffentlich-rechtlichen Senders heruntergeladen habe und während der Autofahrt als Radioempfangsweg nutzte. Für eine Stunde Autofahren und Radiohören fällt bereits ein Datenvolumen von 60 MB an. Normalbürger nutzen Flatrates, die 300 MB, manchmal 500 MB umfassen und rund 10 Euro im Monat kosten. Die wenigsten Menschen nutzen Flatrates, die in den GB-Bereich hineingehen. Fazit: Alleine durch das Radiohören unterwegs brauchen die Nutzer so viel von ihrem Flatrate-Volumen auf, dass es für den Normalbürger aus meiner Sicht heute vollkommen uninteressant ist, Radio über mobiles Internet zu hören.

Ein weiterer Punkt ist die Verlässlichkeit. Das Digitalradio setzt im Gegensatz zu UKW auf die Gleichwellentechnik und erzielt damit eine wirklich perfekte Versorgung. Denn alle Sender strahlen das Signal auf der gleichen Frequenz aus. Die Signale überlagern sich, im Ergebnis profitiert der Hörer von einer sehr homogenen Versorgung. Früher war der Effekt störend, aber beim Digitalempfang kann der Empfänger diese Überlagerungen konstruktiv nutzen, für eine unübertroffene Empfangssicherheit.

Im Mobilfunkbereich, zum Beispiel in den Peak-Stunden zur morgendlichen oder abendlichen Rushhour, finden Sie per App vielleicht erst beim fünften, sechsten Mal ihr Ziel, vielleicht auch gar nicht. Abgesehen davon dauert es mehrere Sekunden, bis sich endlich der Empfang aufgebaut hat.

Für die Verkehrstelematik, wo die Autoindustrie unter dem Stichwort „Connected“ im Moment sehr stark auf den Verbreitungsweg Mobilfunk zur Ausstrahlung von Verkehrsdaten setzt, sehen wir gleichfalls Probleme. Zwar basieren diese Verkehrsdaten auf dem gleichen Standard und haben die gleiche Detailtiefe wie beim Digitalradio, sie sind jedoch nicht immer empfangbar. In der Rushhour kann der Zugang unterbrochen sein. Es gibt Empfangsaussetzer beim Wechseln der Mobilfunkzelle. Hinzu kommt ein Zeitversatz, der den wenigsten bekannt ist: Er beträgt bei der Internetübertragung über Mobilfunknetze 30 Sekunden im Vergleich zur klassischen Rundfunktechnologie UKW oder DAB. 30 Sekunden können – wenn es beispielsweise um die Stau-Endewarnung oder um eine Ausweichempfehlung geht – zu viel sein. Deswegen ist unsere Botschaft an die Autoindustrie: Setzt nicht alleine auf Connected Car. Natürlich ist das schön für Hotelreservierungen, für Benzinpreise, aber dies alles ist nicht sicherheitsrelevant. Dafür kann der Mobilfunkweg Connected durchaus genutzt werden.

Aber: Für die wichtigen Informationen, die jedermann erreichen müssen, sollte der Rundfunk genutzt werden, weil nur dieser Übertragungsweg für jedermann die Daten frei empfangbar bereithält. Anders als im Mobilfunk: Ein Student bzw. Schüler wird sich gut überlegen, ob er seine Flatrate für den Empfang dieser Daten aufbraucht oder ob er sich das Volumen nicht lieber für das Internetsurfen zurückhält.

medienpolitik.net: Sie haben einen Wunsch frei an digitale Welt, aber einen nehme ich Ihnen weg: 100 Prozent DAB+ in Deutschland…

Thomas Wächter: Mein Wunsch wäre, dass die Medienpolitik der digitalen Welt folgt und die Flexibilität, die das Digitale bietet, mit unterstützt. Wenn beispielsweise ein Programmanbieter kein Interesse mehr an einem bestimmten Verbreitungsweg hat und die Aussendung seines Angebotes einstellt, dann dauert es aktuell ein halbes bis ein ganzes Jahr, bis eine solche Lizenz wieder neu vergeben ist. Dies muss einfach schneller gehen. Denn das Digitale ist Vielfalt, ist Flexibilität, und die sollte auch politisch unterstützt werden.

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3 KommentareKommentieren

  • Michael Strey - 04.06.2014 Antworten

    „Wozu brauchen wir noch Busse, wenn doch jeder ein eigenes Auto hat?“

    Tags: Brückentechnologie, Nischenradio?

    Die naserümpfende Ignoranz gegenüber einer modernen Rundfunktechnologie, die hier von Seiten der Medienmacher und -politiker zum Ausdruck kommt, stellt letztlich den Rundfunk überhaupt in Frage. Wie ein Blick in Länder, wo die Busse abgeschafft wurden, zeigt, ist das eine ganz große Dummheit.

  • C. Schubert - 12.06.2014 Antworten

    „Digitalradio lässt die Hörer Neues entdecken, er bekommt neue Programme.“

    Ein toller Witz, der gefällt mir! Das, was das bundesweite DAB-Ensemble bringt, ist zum einen klanglich durchweg unter aller Kanone und liegt weit unter dem Niveau eines anständigen UKW-Empfangs. Auch AAC mit SBR und meinetwegen noch PS rettet nichts mehr, wenn dann mit 72 kbps oder ähnlichen Magerbitraten herumgetrötet wird. Es klingt „schabend“ und die Pseudo-Höhen der Spektralbandreplikation schneiden in den Ohren und versuchen nicht einmal, wie ein Bestandteil des Originalklanges zu wirken. Dazu kommt, daß diese lumpigen Billigprogramme üblicherweise ein Soundprocessing fahren, das egal auf welchem Verbreitungsweg nur noch für die Tonne ist. In den 70er Jahren hätte man ein UKW-Radio, das derartig mies klingt wie DAB+ im Bundesmuxx, umgehend reklamiert. Heute glaubt man, die Generation Youtube schluckt alles.

    Weiterhin wüßte zumindest ich nicht, was im Bundesmux außer DLF und D-Kultur inhaltlich anhörbar sein sollte. Und die beiden sind schon mit ihren 128 kbps MP2 eine größere Herausforderung an die Leidensbereitschaft – auch wenns die definitiv besten 128 kbps MP2 sind, die ich je zu hören bekam. Gebt den beiden Programmen 192 kbps, schaltet noch Bayern 2, NDR Info und BR Klassik oder SWR 2 auf und werft diesen Privatfunk-Sondermüll, diese verlängerten Festplatten raus, dann hätte der Bundesmux nen echten Gegenwert.

    Derzeit haben vielleicht die Berliner im DAB die Chance, Bayern 2 und BR Klassik kennen- und liebenzulernen, aber was bringt „Digitalradio“ (gemeint ist DAB+) ansonsten neues? Schlechtes Radio gibt es auch auf UKW.

    Für daheim gibt es immerhin noch Sat (DVB-S) oder in eingeschränkter Auswahl Kabel (DVB-C), da hat man wesentlich höhere Chancen, was neues zu finden, das sich wirklich lohnt. Aber auf DAB, mit teils nichtmal vollständig abgebildeten ortsüblichem UKW-Elend, in gleichem grottigen Soundprocessing, nur noch dekoriert durch die Artefakte der Datenreduktion?

  • Harald Müller - 29.07.2014 Antworten

    Gerade der letzte Kommentar (C.Schubert) beweist, dass hier keine einseitigen Ansichten über die Programm-Vielfalt von DAB+ gefragt sind.
    So ein Radio-System muss Inhalt für „Alle“ Hörer-Richtungen haben, also für „Jung und Alt“, nicht nur für „Klassik-Fans“. Wer eine gute HiFi-Anlage hat, der genießt auch bei 72 kbps einen passablen Sound.
    Viel wichtiger scheint mir aber die Voll-Versorgung von DAB+ schneller zu erreichen und frage mich, wer eigentlich über den Ausbau entscheidet. Einige Teile der Bundesrepublik scheinen mir reichlich überversorgt, andere schon seit Jahren gar nicht versorgt. Die „weißen Flecken“ im Nordwesten, Norden und Nordosten der Republik sind ja nicht zu leugnen. Ich neige zu glauben: Das wird wohl auch bis 2016 so bleiben.
    Bis in das Jahr 2010 hatten wir in Schleswig-Holstein viele, kleine DAB-Sender, die alle im Frühjahr 2011 verstummten. Warum hat man die nicht zunächst einmal weitersenden lassen, als gleich „Alles“ abzuschalten. Die meisten DAB+-Empfänger neuerer Bauart können nämlich beide Systeme verarbeiten.
    Aber, über die Einsparseite der Sender-Betreiber hat man im o.a. Artikel des Herrn Wächter von Media Broadcast gar nichts lesen können.
    Ein Beispiel: Der NDR betreibt für seine Senderketten NDR1, NDR2 und N-Joy allein in Schleswig-Holstein fast 30 Sender an ca. 15 Standorten. Da DAB+ eine sehr viel höhere Reichweite hat, weil die Frequenzen in diesem Bereich, durch die Abschaltung der alten TV-Sender, nicht so zugemüllt sind, wie beim UKW-Empfang, reichen in diesem Bundesland „8 Senderstandorte“ mit jeweils 10 kW Sendeleistung (wenn man die Standorte intelligent wählt, um eine Vollversorgung zu erreichen.
    Das erspart einige Millionen Euro pro Jahr an Betriebskosten fürs „Öffentlich-Rechtliche Budjet“, also auch für die Gebührenzahler. Gleiches würde für das Privat-Radio gelten.
    Es ist also Eile geboten, den DAB+ – Ausbau schnell zu vollziehen.

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