Hörfunk:

„Ein Abschaltdatum bringt Druck in den Markt“

von am 14.01.2015 in Archiv, Hörfunk

<h4>Hörfunk: </h4>„Ein Abschaltdatum bringt Druck in den Markt“
Dr. Willi Steul, Intendant des Deutschlandradios

UKW soll 2025 abgeschaltet und durch DAB+ ersetzt werden

14.01.15 Interview mit Dr. Willi Steul, Intendant des Deutschlandradios

Die ARD will den Umstieg zur Radioverbreitung via DAB+ konsequent vorantreiben. Aus Sicht des Senderverbunds ist Digitalradio eine relevante Verbreitungsplattform mit hohem Mehrwert für Hörerinnen und Hörer. Die Simulcastphase, also die gleichzeitige Radioverbreitung über UKW und DAB+, soll so lange wie nötig und so kostengünstig wie möglich gehalten werden. In einem Bericht an die Intendantinnen und Intendanten hatte eine ARD-Arbeitsgruppe unter Leitung der MDR-Intendantin Karola Wille Kriterien beschrieben, die hinsichtlich des Umstiegsszenarios von UKW auf DAB+ anzulegen sind. Dazu zählen insbesondere die technische Versorgung mit den Sendesignalen, die Ausstattung der Haushalte sowie der Fahrzeuge mit DAB+-tauglichen Endgeräten und die Vielfalt der Digitalradio-Programme.

medienpolitik.net: Herr Steul, die ARD-Intendanten haben beschlossen, die Einführung von DAB+ mit voller Kraft zu unterstützen. Was bedeutet diese Entscheidung für das Medium Radio?

Willi Steul: ARD und mit wesentlich geringeren Reichweiten Deutschlandradio bilden zusammen die Hälfte des Hörfunkmarktes der Bundesrepublik ab. Dass sich auch die gesamte ARD  so klar zu DAB+ als Zukunftstechnologie bekannt hat, ist eine Weichenstellung von großem Wert, weil es Planungs- und Investitionssicherheit nicht nur für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, sondern auch für die Privatradios und die Unternehmen bedeutet, die Radios produzieren oder verwenden.

medienpolitik.net: Einige ARD-Anstalten waren in der Vergangenheit bei DAB+ eher zögerlich. Warum jetzt das eindeutige Votum?

Willi Steul: Für die meisten ARD-Anstalten besteht die Notwendigkeit DAB+ zu nutzen, aber für viele auch nicht. Eine teilweise mehr als zufriedenstellende UKW-Versorgung ist für einige Landesrundfunkanstalten ausreichend. Das Problem bei DAB+ ist, dass man weiterhin UKW ausstrahlen und parallel das Netz für DAB+ aufbauen und darüber ausstrahlen muss. Diese parallelen Kosten, der sogenannte Simulcast-Betrieb, erhöhen den finanziellen Aufwand.

medienpolitik.net: Warum hat sich die ARD dennoch jetzt so einmütig für DAB+ entschieden?

Willi Steul: Die ARD weiß natürlich, dass DAB+ die Technologie der Zukunft ist. Der Betrieb von DAB+ ist die deutlich kostengünstigere Variante und eröffnet weitere Möglichkeiten der parallelen Übermittelung von Informationen, zum Beispiel in der Verkehrsführung. Für Deutschlandradio war DAB+ immer deutlich relevanter. Wir haben den Auftrag einer bundesweiten Verbreitung, wir bespielen 320 UKW-Frequenzen, die teilweise nur kleine Inselfrequenzen sind. Unsere drei Programme bundesweit zu übertragen, können wir nur mit DAB+ leisten.

medienpolitik.net: Sie fordern einen Abschalttermin für UKW mit 2025 festzuschreiben. Warum?

Willi Steul: Einen Abschalttermin muss natürlich der Gesetzgeber nennen. Am Beispiel der europäischen Länder sehen wir, dass ein Abschaltdatum Druck in den Markt bringt. Dann ist jedem klar, wo die Reise hingeht. Wir haben Erfahrungen aus den skandinavischen Ländern und der Schweiz. Dort sieht man, wenn sich die Beteiligten wie Industrie, Programmveranstalter und Regulierungsbehörden zu DAB+ bekennen und zu einer klaren Aussage verständigen, dann dauert es noch mindestens zehn Jahre bevor etwa 50 Prozent der Bevölkerung Digitalradio hören. Und das wäre dann in unserem Fall 2025.

medienpolitik.net: Sie sagten, der Simulcast-Betrieb kostet zusätzlich Geld. Die KEF hatte Mittel für DAB+ zeitweise mit der Begründung blockiert, dass Digitalradio zu wenig Akzeptanz findet. Wird die KEF diese zusätzlichen Mittel bewilligen?

Willi Steul: Der Ausbau des bundesweiten DAB+-Netzes und der regionalen Multiplexe wurde erst im August 2011 gestartet. Spätestens 2016 wird es eine flächendeckende Versorgung mit DAB+ geben. Je dichter die Netze sind, umso stärker  kann man auch den Marketingdruck erhöhen. Die Menschen erkennen inzwischen, dass DAB+ die Technik der Zukunft ist, die Zahl der verkauften Radios mit UKW und DAB+ übersteigt gerade die Zahl der verkauften Nur-UKW-Geräte. Es geht um eine Kombination: dass man ein Abschaltdatum setzen kann, wenn z.B. 50 Prozent der Menschen über ein Digitalradio verfügen und wenn ca. 98 bis 99 der Fläche mit DAB+ versorgt ist. Das sind die entscheidenden Kriterien. Die ARD-Intendanten haben  erklärt, dass die Simulcast-Phase so lang wie nötig aber so kurz wie möglich bestehen soll. Auch für die Privaten ist das ein deutliches Signal, dass sie sich mit uns zusammen dieser Frage widmen müssen. Ich sehe also keinen Grund, warum die KEF die Kosten für die DAB+-Umstellung nicht anerkennen sollte.

medienpolitik.net: Dem Druck eines Abschaltdatums haben sich die privaten Radioveranstalter bisher widersetzt. Warum sollte sich das jetzt ändern?

Willi Steul: Weil jetzt ein eindeutiger Beschluss wesentlicher Teilnehmer in diesem Radiomarkt, der Landesrundfunkanstalten und von Deutschlandradio existiert. Im neuen Landesmediengesetz von Sachsen-Anhalt steht zum Beispiel bereits das Datum 2025. Und wir dürfen nicht außer Acht lassen, was um uns herum passiert. Das UKW-Netz soll zum Beispiel in Schweden 2022 abgeschaltet werden, in Norwegen schon früher. Es gibt insgesamt eine Dynamik hin zu DAB+. Dem kann man sich auch in Deutschland nicht entziehen.

medienpolitik.net: Das Argument der Privaten ist, dass es zuviel Geld kostet und die Simulcast-Phase zu teuer ist. Und das sie den Umstieg eigentlich gar nicht nötig haben. Wer könnte für die Privaten die Kosten der Simulcast-Phase übernehmen?

Willi Steul: Das sollten die Landesmedienanstalten und die Politik gemeinsam überlegen, so wie beim digitalen Fernsehen. Wenn die KEF die zusätzlichen Kosten den Öffentlich-Rechtlichen anerkennt, dann wird es aus dem Beitrag bezahlt. Und die Privaten müssen es refinanzieren. Es gibt eine Reihe privater Rundfunkveranstalter, die gut verdienen, aber auch zahlreiche private Anbieter, die gerade mal schwarze Zahlen schreiben. Das muss man differenziert betrachten. Ganz ohne Unterstützung wird es wahrscheinlich nicht gehen. Diese muss natürlich EU-kompatibel sein. Nach meiner Auffassung gehört DAB+ zur  notwendigen nationalen digitalen Infrastruktur, so wie schnelles Internet. Dazu muss man Lösungen finden.

medienpolitik.net: Die Landesmedienanstalten erhalten durch die Beitragserhöhung und den Überschuss mehr Geld. Könnte man diese Gelder für DAB+ verwenden?

Willi Steul: Wir können dem Gesetzgeber keine Vorschriften machen, aber daran denkt man natürlich sofort.

medienpolitik.net: Haben Sie von den Privaten zum Ausstiegsdatums 2025 auch positive Reaktionen gehört?

Willi Steul: Der Vorschlag wurde auch in der „Initiative Digitalradio Deutschland e.V.“ entwickelt. Hier sind Vertreter von Privatradios Mitglieder. Wir müssen die offenen Fragen gemeinsam mit den Privatradios klären. Von DAB+ sollen alle profitieren. Schließlich befinden wir uns nicht in einem Vernichtungswettbewerb mit den Privaten. Die Gesellschaft und die Medienpolitik haben entschieden, dass sie das duale System wollen. Und wir müssen auch gerade bei dieser Entwicklung den Weg dorthin miteinander gestalten.

medienpolitik.net: Ist DAB+ nur eine neue Technologie oder wird es auch neue Inhalte der ARD-Anstalten geben?

Willi Steul: Ich kann nicht für die ARD sprechen, aber richtig wäre es, wobei der Gedanke des zusätzlichen „public value“ im Mittelpunkt stehen müsste. Was mein Haus betrifft:  Die Hörer, die uns bisher mit 46 Cent aus dem Beitrag bezahlen, uns aber nicht hören können, werden dann Deutschlandradio hören können. Ich glaube, es wird auch einen Schub mit neuen Programmangeboten geben. Der Mehrwert für die Menschen besteht ja nicht darin, die Programme, die sie jetzt über UKW hören nun über DAB+ zu hören, sondern dass es neue programmliche Möglichkeiten geben kann, die bisher durch den Frequenzmangel nicht bestanden. Deutschlandradio hat den Auftrag für drei Programme. In einer langfristigen Entwicklung kann ich mir vorstellen, dass wir in Kooperation mit den Landesrundfunkanstalten neue Programmangebote für DAB+ entwickeln könnten und auch entwickeln sollten.

medienpolitik.net: Wie sieht der weitere Zeitplan bis 2025 aus?

Willi Steul: Es gibt nun die Grundsatzentscheidung der ARD. Wir werden uns gegenüber der KEF konkret äußern, was für Investitionen und Mittel wir für den Umstieg benötigen. Erst mit dieser Präzisierung entscheidet die KEF, was sie davon berücksichtigt und was nicht. Deutschlandradio  wird sich eng mit Frau Prof. Wille, der Intendantin des MDR, die die weitere Präzisierung der DAB+-Entwicklung für die ARD federführend übernommen hat, abstimmen und seinerseits der KEF berichten. Einen wirklichen Dissens haben wir übrigens lediglich in der Frage eines Abschaltdatums.

medienpolitik.net: Welche Entscheidungen muss die Politik treffen?

Willi Steul: Sie muss die Parameter definieren und das Umschaltdatum festlegen. Denn das von mir genannte Datum 2025 ist ja nur ein Appell, ein ehrgeiziges Ziel. Wir als Radio-Veranstalter entwickeln die Vorschläge und Parameter mit, aber es ist die Aufgabe der Länder, diese Entwicklung zu definieren. Wir müssen gemeinsam mit unseren Gremien über den Ausspielweg oder einen Mix von Ausspielwegen entscheiden. Wenn wir in die längere Zukunft denken, dann werden wir UKW so bald wie möglich aufgeben, wir werden über DAB+ verbreiten und wir werden über das Internet streamen. Dieser hybride Ansatz ist die Zukunft.

medienpolitik.net: Wie viele Hörer hat Deutschlandradio durch DAB+ bisher gewonnen?

Willi Steul: Genaue Zahlen  kann es auf Grund der Kürze der Zeit noch nicht geben. Nach drei Jahren Netzaufbau liegen wir bei einer mobilen Reichweite von 90 Prozent der Einwohner und indoor bei 73 Prozent. Die volle technische Versorgung soll 2016 erreicht sein. Dann kann man mit Marketing und Werbemaßnahmen die Nutzung noch besser aktivieren. Auch hier koordinieren und konzentrieren wir natürlich unsere Werbemaßnahmen.

medienpolitik.net: Sie haben in den vergangenen Monaten alle drei Programme reformiert und inhaltlich besser aufeinander abgestimmt. Haben das die Hörer honoriert?

Willi Steul: Wir haben gerade eine inhaltliche Analyse aller unserer Hörerkontakte vorgenommen. Im vergangenen Jahr hatten wir 146.000 Briefe oder E-Mails von Hörern. Davon enthielten nur je nach Programm10 bis 15 Prozent eine Kritik oder ein Lob. Die allermeisten Zuschriften bezogen sich auf technische Dinge oder allgemeine Informationen. Zur „Wortnacht“ im Deutschlandfunk gab es anfänglich Zustimmung und Kritik. Die Kritik gibt es mittlerweile nicht mehr. Deutschlandradio Kultur erhält nach anfänglicher Kritik an den Veränderungen mittlerweile viel Lob, in erster Linie für die neuen Sendeformate. Zum Beispiel für die Philosophiesendung „Sein und Streit“ und die Sendung „Im Gespräch“ oder das neue tägliche Literaturmagazin. Auch Theater und Film haben in neuen Sendungen jetzt ihren festen Platz im Programm. Wir sind in der Höreransprache jünger geworden, haben die Musikausrichtung verändert und Spezialmusiksendungen wie „Tonart“ gesetzt. Auch für DRadio Wissen erhalten wir sehr viel Zustimmung. Gleiches gilt für den neuen Internetauftritt.

medienpolitik.net: Soll und kann der Deutschlandfunk für die Hörer ein Hauptprogramm sein oder ist es mehr ein Zweitprogramm, um neben den regionalen Informationen auch nationale Informationen zu erhalten? Steht es nicht in Konkurrenz zu den Inforadios?

Willi Steul: Wenn der Deutschlandfunk ein solches Programm machen wollte, müssten wir uns ganz anders aufstellen. Der Deutschlandfunk ist keine Konkurrenz zum Inforadio. Wir würden auch niemals ein Inforadio auflegen, denn es würde in seiner kurzen Taktung des rein Aktuellen den Deutschlandfunk beschädigen. Inforadios gibt es bei den Schwestern der ARD. Der Deutschlandfunk ist für viele Menschen ein Hauptprogramm, mit Nachrichten, Service, Musik usw. Der Schwerpunkt, der Markenkern, ist die vertiefende Beschäftigung mit gesellschaftlich, kulturell und politisch interessanten Fragen, bei einer tagsüber sauberen umfänglichen Nachrichtengebung alle halbe oder volle Stunde. Und wenn man mehr am Regionalen interessiert ist, kann man die ARD hören.

medienpolitik.net: Sie wollen über DAB+ oder andere Wege eine höhere Reichweite erzielen. Wächst damit der Druck, mehr regionale Informationen zu senden?

Willi Steul: Nein. Ich befürworte einen  sportlichen Wettbewerb zwischen den ARD-Programmen und zwischen Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur. Aber es soll keine Verdrängung stattfinden. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat komplementäre Rollen zu erfüllen. Wir müssen vom Hörer her denken und der braucht nicht noch etwas vom Gleichen, sondern der Hörer braucht Alternativen. Wir müssen dem Hörer ein attraktives Angebot mit unseren Alleinstellungsmerkmalen bieten und dann ergänzen wir uns. Die Landesrundfunkanstalten haben zum Beispiel den Auftrag, die Kultur ihres Landes oder ihrer Länder abzubilden. Wir übernehmen auch diese Kulturleistungen, wenn sie nach unserer Beurteilung von einem besonderen überregionalen Interesse sind. Das was für den Hörer in Schleswig-Holstein bei einer Entwicklung in Bayern interessant sein kann, senden wir im nationalen Radio. Aber wir senden nicht die relativ komplette Abbildung einer gesellschaftlichen und politischen Entwicklung in Bayern.

medienpolitik.net: Wäre eine stärkere regionale Berichterstattung nicht auch ein Weg, mehr Hörer zu erreichen?

Willi Steul: Nein, das ist nicht unser Auftrag und ich will auch nicht die absolute Zahl der Hörer „auf Teufel komm raus“ erhöhen. Unsere drei Programme spielen innerhalb des Feldes der sogenannten gehobenen Programme. Die gehobenen Programme sind die Informations- und Kulturprogramme. Es gibt täglich rund 60 Millionen Radiohörer, davon hören 6,1 Million diese Programme. Innerhalb dieses Spektrums hat Deutschlandradio einen Anteil von 2,1 Million Hörern. Wir erreichen also ein volles Drittel der Interessenten von gehobenen Programmen. Der Anteil von Deutschlandradio hat sich in den vergangenen Jahren sukzessive gesteigert. Ich glaube unsere Mischung ist richtig und der Anteil der Liebhaber dieser Programme ist wahrscheinlich auch nicht wesentlich zu erhöhen. Wir können aber zum Beispiel auch feststellen, dass dort, wo Kulturprogramme in Konkurrenz miteinander sind, beide gewinnen.

medienpolitik.net: Sie bieten drei nationale Radioprogramme. Mit der neuen Jugend-Online-Plattform von ARD und ZDF entsteht möglicherweise ein weiteres nationales Radioangebot. Haben Sie die Sorge, dass Ihnen dadurch jüngere Hörer verloren gehen?

Willi Steul: Sowohl die ARD als auch die Länder haben ausgeschlossen,  dass es  ein weiteres nationales Jugendangebot im Radio geben wird. Die Beauftragung bezieht sich ausschließlich auf ein digitales Jugendangebot via Internet. Dafür wird gegenwärtig das neue Konzept unter Federführung des SWR erarbeitet. Wir haben mit DRadio Wissen ein Jugendangebot als lineares Radioprogramm mit Online-Ergänzung, an dem wir viel Freude haben. Es wird ausschließlich über das Internet und DAB+ verbreitet, mit einer daher zwangsläufig noch relativ begrenzten Hörerzahl. Wir liegen derzeit täglich bei 40.000 bis 50.000 Hörern. Das ist  nicht berauschend, aber dafür kostet es nicht viel Geld. Es ist für uns auch ein wichtiges Experimentierfeld. Der Auftrag für die Jugend-Online-Plattform ist an ARD und ZDF gegangen.  Deutschlandradio ist nicht beteiligt. Wenn ARD und ZDF wünschen, dass wir daran mitarbeiten,  sind wir zur Kooperation bereit. Je mehr es den Öffentlich-Rechtlichen gelingt, den Graben zu den Jungen zuzuschütten, umso besser. Das kann uns nur recht sein. Wir alle haben einen gemeinsamen gesellschaftlichen Auftrag und der heißt Public Value – was können wir zur Gesellschaft und ihrer Entwicklung beitragen.

Der Beitrag wurde in der promedia-Ausgabe Nr. 1/2015 erstveröffentlicht.

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