Rundfunk:

„Das Bashing ist nicht nachvollziehbar“

von am 08.07.2015 in Allgemein, Archiv, Digitale Medien, Dualer Rundfunk, Journalismus, Rundfunk

<h4>Rundfunk:</h4>„Das Bashing ist nicht nachvollziehbar“
Hans Demmel, Geschäftsführer n-tv Nachrichtenfernsehen © Foto:n-tv/Mediengruppe RTL Deutschland

n-tv wehrt sich gegen Angriffe auf professionellen Journalismus

08.07.15 Interview mit Hans Demmel, Geschäftsführer n-tv Nachrichtenfernsehen

In einem ausführlichen medienpolitik.net-Gespräch wehrt sich Hans Demmel, Geschäftsführer von n-tv, gegen das Journalisten-Bashing der vergangenen Monate zur Berichterstattung über die Ukraine-Krise oder den Absturz der Germanwings-Maschine. „Es war schon erstaunlich“, so Demmel, „welche Hybris der eine oder andere Medienkritiker in dieser Zeit an den Tag gelegt hat. Wir verfügen aber über ein großes Korrespondentennetzwerk und für diese Fälle Spezialisten, die die Fakten checken können. Ich kann mich bei uns an keine unkorrekte Berichterstattung erinnern. Es konnte uns auch kein Fehler nachgewiesen werden.“ Zu dem Vorwurf, Schnelligkeit gehe vor Gründlichkeit, sagte der n-tv-Chef: „Schnelligkeit und Gründlichkeit müssen sich nicht ausschließen. Schnelligkeit ist dann nicht gut, wenn man die Dinge, über die berichtet wird, nicht belegen kann. Aber ansonsten ist Schnelligkeit, verbunden mit ordentlicher Recherche, ein Teil unseres Business.“

medienpolitik.net: Herr Demmel, im März, kurz nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in Frankreich, kamen Sie auf einen Marktanteil von über drei Prozent. Wie hoch sind Ihre Marktanteile in „ruhigen“ Zeiten?

Hans Demmel: Wir liegen in den letzten zwei bis drei Jahren relativ stabil bei einem Prozent Marktanteil, auch in der Zielgruppe der 14- bis 59-Jährigen.

medienpolitik.net: Drei Prozent sind eine Verdreifachung des Marktanteils. Worauf führen Sie diesen Zuwachs zurück?

Hans Demmel: n-tv gibt es seit über 20 Jahren. Die Zuschauer wissen und vertrauen darauf, dass sie bei uns bei Ereignissen wie diesen gut und umfassend informiert werden. Sicher haben aber auch unsere Push-Meldungen dazu beigetragen, dass die Leute gezielt n-tv eingeschaltet haben. Sie schätzen uns als eine seriöse, klare, verlässliche Nachrichtenmarke.

medienpolitik.net: Sind Ihre Online-Seiten in dieser Zeit stärker genutzt worden?

Hans Demmel: Man spricht in diesem Zusammenhang ungern von „Rekordwerten“, aber wir hatten im März so viele Visits und Unique User wie noch nie. Bei den Visits wurde online und mobil die Hundert-Millionen-Marke geknackt. Bei den Unique Usern erreichte n-tv.de erstmalig über sechs Millionen. Das Interesse an unseren Nachrichten war also auf allen Plattformen überdurchschnittlich hoch.

medienpolitik.net: Live-Ticker hatten auch viele andere Online-Seiten zu diesem Ereignis. Spielt das Bewegtbild eine immer größere Rolle, wenn man sich informieren will?

Hans Demmel: Bewegtbild hat bei uns schon immer eine zentrale Rolle gespielt und ist seit jeher die Stärke des Fernsehens. Wir haben den großen Vorteil, dass die Erstellung von Nachrichten-Videos unser Kerngeschäft ist, in dem wir über sehr viel Erfahrung verfügen.

medienpolitik.net: Sie zeigen Bewegtbild auch auf Ihrer Online-Seite. Über diesen Luxus verfügen viele Zeitungen nicht…

Hans Demmel: Das ist Teil unserer Grundstrategie. Wenn wir on Air aktuelles Bildmaterial anbieten, dann auch Online. Wir produzieren für Online aber auch speziellen Content. Es spricht nichts dagegen, unsere originäre Stärke Bewegtbild auszuspielen und hier den Wettbewerbsvorteil im Netz zu nutzen.

medienpolitik.net: Das n-tv Programm wird in der Regel am Tag konsumiert. Ist das bei Online ähnlich oder erreichen Sie auch nach 17 Uhr eine relevante Zahl von Menschen?

Hans Demmel: Wir sehen unsere Nachrichten-Primetime von sechs bis 15 Uhr. Aber auch am Abend, wenn die meisten Menschen fernsehen, gibt es bei uns regelmäßig News. Im Netz hat es sich in den letzten Jahren massiv verschoben. Dort hatten wir eine parallele Nutzung zu den Bürozeiten und noch einmal am Abend ab 21.30 Uhr. Mittlerweile erwartet der User rund um die Uhr top-aktuelle Seiten. Wir müssen daher immer konstant besetzt sein. Das Nachrichtenangebot rückblickend auf den vergangenen Tag, auf die vergangene Nacht und mit Ausblick auf den kommenden Tag muss bis spätestens um fünf Uhr früh perfekt stehen und ab dann kontinuierlich aktualisiert werden. Natürlich erst recht für die mobile Nutzung, die noch zeitunabhängiger stattfindet.

medienpolitik.net: Sie sagten, dass Ihre Hauptsehzeit ab 6 Uhr beginnt. Um diese Zeit liefern verschiedene Sender ein Frühstücksfernsehen mit ausführlichen Nachrichten, zumindest bei ARD und ZDF. Wie können Sie sich dennoch behaupten?

Hans Demmel: Wir haben am Morgen eine ganz eigene Nische besetzt, da wir konsequent  nachrichtenorientiert sind und eine umfangreiche Wirtschafts- und Börsenberichterstattung liefern, die in Deutschland ihresgleichen sucht. Bei ARD, ZDF und anderen Sendern geht es zu dieser Zeit ja auch um Unterhaltung.

medienpolitik.net: Wie hat sich so ein aktuelles Ereignis wie der Bahn-Streik auf die Reichweite ausgewirkt? Zeigen sich da auch Peaks bei Ihnen oder ist das das normale Geschäft?

Hans Demmel: Bei den Zuschauerzahlen gibt es leichte Ausschläge nach oben. Wir haben dazu zahlreiche News-Spezials gemacht, die Marktanteile von bis zu 1,8 Prozent erzielten. Es interessiert einfach viele Menschen, ob ihr Zug fährt oder nicht, und die Streiks sind nun mal auch ein sehr emotionales Thema.

medienpolitik.net: Sie hatten sich Ende vergangenen Jahres das Ziel gesetzt bei den deutschen News-Seiten von Platz vier auf Platz eins zu kommen, wie ist der Stand?

Hans Demmel: Wir haben gesagt, wir möchten auf das Treppchen kommen und das sind Platz eins, zwei oder drei. Wir sind nicht so vermessen, Bild.de oder Spiegel-Online anzugreifen. Der dritte Platz scheint uns aber erreichbar, da wir dem Ziel schon ein deutliches Stück näher gekommen sind. Nach Page Impressions sind wir bereits die Nummer drei und bei den Visits werden wir es noch schaffen.

medienpolitik.net: Welche Rolle spielt Online inzwischen für die Strategie von n-tv? Haben Sie das Ziel, damit mehr Menschen zu erreichen als mit dem klassischen Fernsehprogramm?

Hans Demmel: Ich freue mich über jeden, der n-tv einschaltet, unsere Seiten liest oder Videos bei uns anschaut. Dabei versuchen wir im Rahmen unserer Multiplattform-Strategie, die Stärken des jeweiligen Mediums so miteinander zu vernetzen, dass sie sich gegenseitig unterstützen. Großereignisse, wie wir sie in den vergangenen Monaten mehrfach erlebt haben, sind ein guter Beleg dafür, dass die Rechnung aufgeht. Nach der Push-Meldung in unseren mobilen Angeboten sind die Zugriffszahlen bei n-tv.de und die Reichweiten im TV stark gestiegen. Gleichzeitig haben wir die Chance, die eine oder andere weiterführende Online-Berichterstattung über das TV zu bewerben. Das greift gezielt ineinander. Grundsätzlich sind wir für alles Neue, was technologisch und inhaltlich in den nächsten Jahren im digitalen Bereich auf uns zukommt offen, und wir werden weiter versuchen, First Mover zu sein.

medienpolitik.net: Ich habe gelesen, dass 20 Prozent der Werbeumsätze bei n-tv inzwischen auf den digitalen Bereich entfallen. Ist das aus Ihrer Sicht viel oder wenig?

Hans Demmel: Das ist ein grandioser Wert und meines Wissens nach liegen wir damit prozentual besser als jeder andere TV-Sender in diesem Land. Wir gehen davon aus, dass das auch weiterhin ein Wachstumsbereich ist. Vor allem im mobilen Bereich gibt es noch Luft nach oben, auch wenn es in den letzten Monaten bereits massive Zuwächse gab, die der Leistung und den Visits-Zahlen entsprechen.

medienpolitik.net: Es wurde in den vergangenen Wochen von einigen Journalisten starke Kritik an der Berichterstattung der Nachrichtenmedien über den Absturz der Germanwings-Maschine geübt. Den Nachrichtenmedien wurde „Sensationsjournalismus“ vorgeworfen. Wie stark beeinflussen angestrebte Zuschauerreichweiten und Online-Visits Ihre Berichterstattung?

Hans Demmel: An Reichweiten denken wir in solchen Situationen wirklich nicht. Wenn Ereignisse wie der Anschlag auf Charlie Hebdo oder der Absturz der Germanwings-Maschine passieren, dann wird bei uns in der Redaktion hochkonzentriert gearbeitet. Dann geht es vorrangig darum, die Übertragungswagen und Reporter vor Ort zu bekommen, genau zu schauen, was passiert ist, zu versuchen, die Geschehnisse einzuordnen und natürlich auch das Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit zu befriedigen. Das Bashing einer Reihe von Medienjournalisten, das es rund um die Berichterstattung gab, ist aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar.

medienpolitik.net: Einer der Kritikpunkte war, dass bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt der Name des Piloten genannt worden ist. Und damit eine Art Kesseltreiben ausgelöst wurde. Ist so etwas notwendig?

Hans Demmel: Der Erste, der den Namen genannt hat, war der französische Staatsanwalt. Das war bei uns live auf dem Sender. Ab diesem Zeitpunkt war der Name in der Öffentlichkeit. Dieser Andreas Lubitz ist ohne jeden Zweifel eine Person der Zeitgeschichte. Demzufolge ist es nicht nur legitim, sondern auch notwendig, den Namen zu nennen. Das wurde ja auch gerade so vom Deutschen Presserat bestätigt.

medienpolitik.net: Gehört es auch zu Ihrer Aufgabe über Ursachen zu spekulieren, wenn die Faktenlage noch nicht ausreichend ist?

Hans Demmel: Spekulieren ist ein negativ besetztes Wort. Man könnte es auch nachforschen, nach einer Ursache suchen nennen. Wir dürfen bei dem Germanwings-Absturz eines nicht vergessen: es ist etwas erschüttert worden, was wir für nicht erschütterbar gehalten haben. Und zwar unser Grundvertrauen in deutsche Luftfahrtunternehmen. Natürlich gibt es in einer solchen Situation eine Öffentlichkeit, die nach Antworten sucht. Es gab schließlich auch Indizien für andere Ursachen. Was dann herausgekommen ist, hat uns alle fassungslos gemacht. Wenn man Spekulation als das Nachdenken und Berichten über mögliche Ursachen betrachtet, dann stellt es sich in der Formulierung ganz anders dar. Wichtig ist, dieses Nachdenken und Nachforschen als solches kenntlich zu machen.

medienpolitik.net: Sie haben vorhin gesagt, dass Sie in dieser Situation zu tun hatten, Ihre Übertragungswagen rechtzeitig vor Ort zu bekommen. Welche Bedeutung hatte Live-Berichterstattung in diesem Fall?

Hans Demmel: Wir versuchen, so viel wie möglich live zu berichten. Natürlich ist es völlig klar, dass wir die Pressekonferenzen von Germanwings, Lufthansa oder der Schule in Haltern übertragen. Das gehört zu unserem Selbstverständnis. Und natürlich ist es unsere Aufgabe als Nachrichtensender, Fakten so schnell wie möglich zu übermitteln. Auch Schnelligkeit ist etwas, was die Öffentlichkeit von uns erwartet. Live ist für uns in diesem Fall extrem wichtig.

medienpolitik.net: Geht bei einem solchen dramatischen Ereignis nicht Gründlichkeit vor Schnelligkeit?

Hans Demmel: Die Frage stellt sich so im Alltag nicht. Schnelligkeit und Gründlichkeit müssen sich nicht ausschließen. Schnelligkeit ist dann nicht gut, wenn man die Dinge, über die berichtet wird, nicht belegen kann. Aber ansonsten ist Schnelligkeit, verbunden mit ordentlicher Recherche, ein Teil unseres Business.

medienpolitik.net: Wo lagen bei diesem Ereignis bei Ihnen die publizistischen und ethischen Grenzen? Denkt man darüber nach?

Hans Demmel: Darüber denkt man als Journalist natürlich immer wieder nach. Es gibt vor allem Grenzen, welche Bilder man zeigen und dem Zuschauer zumuten kann. Es gibt auch beispielsweise eine Gesetzgebung, die verbietet, Jugendliche unter 18 Jahren ohne Zustimmung der Eltern zu interviewen. Das sind von uns oder dem Gesetzgeber und unserer Aufsichtsbehörde vorgesehene Rahmenbedingungen. Das führt zu einer Vielzahl nicht immer einfacher Einzelentscheidungen. Es kann aber kein „Handbuch für Flugzeugabstürze“ geben, in dem steht, was man darf und was nicht. Ich habe hier aber sehr großes Vertrauen in unsere Redaktionen und unsere Reporter vor Ort.

medienpolitik.net: Auch an der Berichterstattung über den Ukraine-Krieg und den Nahostkrieg wurde im vergangenen Jahr Kritik geübt- wegen angeblich einseitiger und falscher Berichterstattung. Wie entsteht so ein Eindruck?

Hans Demmel: In der deutschen Medienkritik ist eine Art „Einschießen“ auf die Anderen zu beobachten, was nicht nachvollziehbar ist – mit größtenteils sehr pauschaler Kritik. Es gibt einige Fälle, bei denen Kollegen, die uns harsch kritisiert haben, mit falschen Fakten gearbeitet haben. Uns wurde beispielsweise ein Satz unterstellt, der in der Berichterstattung nie gesagt wurde. Uns wurde vorgeworfen, wir hätten live vom Haus des Piloten berichtet, was nicht stimmt. Es war schon erstaunlich, welche Hybris der eine oder andere Medienkritiker in dieser Zeit an den Tag gelegt hat. Das ist das Eine. Das Zweite sind die Ukraine und der Nahostkonflikt. Hier gibt es bestimmte Interessen, politisch bestimmte Entscheidungen, kriegerische Auseinandersetzungen und sehr viel Propaganda, auf die man unter Umständen reinfallen kann – nicht nur wir, sondern auch unsere Kritiker. Wir verfügen aber über ein großes Korrespondentennetzwerk und für diese Fälle Spezialisten, die die Fakten checken können. Ich kann mich bei uns an keine unkorrekte Berichterstattung erinnern. Es konnte uns auch kein Fehler nachgewiesen werden.

medienpolitik.net: Welche Rolle spielen bei solchen Krisen-und Katastrophenberichten Informationen aus sozialen Medien?

Hans Demmel: Man muss mit Informationen aus sozialen Medien extrem vorsichtig sein. Für uns zählen sehr viel mehr Agenturen und Korrespondenten vor Ort, die die notwendige Ausbildung und Erfahrung haben. Aus sozialen Medien kommen Hinweise, denen man professionell nachgehen kann, deren Wahrheitsgehalt aber immer genau überprüft werden muss. Leider wird oft der Fehler gemacht, Informationen aus sozialen Medien mit professionellem Journalismus zu vergleichen.

medienpolitik.net: Haben Sie für Ihre künftige Berichterstattung aus der Berichterstattung über den Absturz der Germanwings-Maschine Schlussfolgerungen gezogen?

Hans Demmel: Ich glaube, dass man es ohne jeden Zweifel tun und sich dafür auch genügend Zeit nehmen muss. Unabhängig davon haben die Kollegen bei uns vor Ort und in der Redaktion einen exzellenten Job gemacht. Wir hatten das Informationsbedürfnis einer Öffentlichkeit zu befriedigen, die in einem demokratischen Land das Recht hat, alles, was in diesem Fall relevant ist, zu erfahren. Genau nach dieser Maßgabe sind wir vorgegangen. Es hat sich gegenüber professionellem Journalismus eine Antistimmung entwickelt. Es gab Artikel da stand „der deutsche Journalismus sei abgestürzt“. Das ist doch eine grauenhaft abgeschmackte Formulierung. Es gab auch Artikel, in denen stand, unsere Berichterstattung sei menschenverachtend. Wo soll das gewesen sein? Es gab in den vergangenen 25 bis 30 Jahren eine Reihe von Ereignissen, über deren Berichterstattung viel mehr Kritik hätte geübt werden können. In der Diskussion über die Berichterstattung zum Absturz der Germanwings-Maschine blieb leider eine sachliche Analyse auf der Strecke.

medienpolitik.net: Brauchen wir angesichts des Internets einen neuen journalistischen Kodex, der Ethik und Wahrhaftigkeit vor Schnelligkeit stellt?

Hans Demmel: Wenn Veröffentlichungen im Internet von klassischen Medien wie großen Tageszeitungen, TV-Sendern oder Agenturen kommen, dann gibt es dort ethische Standards. Es gibt, wie bei uns auch, Aufsichtsbehörden, die Beschwerden nachgehen. Für die klassischen Medien existieren neben der ethischen Selbstverpflichtung eine Reihe dieser Kontrollinstitutionen. Was allerdings darüber hinaus in Blogs und bei Social Media veröffentlicht wird, folgt keinem dieser Grundsätze. Diesbezüglich werden wir in den nächsten Jahren einem Auseinanderdriften von Informationen professioneller Journalisten, die einen klar erkennbaren Absender haben, und einem eher diffusen Brei fragwürdiger, ungeprüfter News und Berichten gegenüberstehen.

Der Beitrag wurde in der promedia-Ausgabe Nr. 7/2015 erstveröffentlicht.

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