Rundfunk:

„Wir sortieren künftig nach den Inhalten“

von am 17.07.2015 in Allgemein, Archiv, Digitale Medien, Hörfunk, Öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Rundfunk

<h4>Rundfunk:</h4>„Wir sortieren künftig nach den Inhalten“
Wolf-Dieter Jacobi, Fernsehdirektor des MDR I © MDR/Martin Jehnichen

Der MDR ist inmitten seiner größten Umstrukturierung seit seinem Bestehen

17.07.2015 Interview mit Wolf-Dieter Jacobi, Fernsehdirektor des MDR

Die Struktur des MDR soll sich zukünftig an Inhalten orientieren und nicht wie bisher an einzelnen Ausspielwegen, wie Fernsehen oder Hörfunk. Zukünftig sollen dafür trimediale Redaktionen aus Hörfunk, Fernsehen und Webangeboten gegründet werden. Die Umstrukturierung wird alle Bereiche des MDR treffen, auch die autarken Landesfunkhäuser. Damit ist sie eine der größten Herausforderungen in der Sendergeschichte. So soll zum Beispiel MDR-Info von Halle nach Leipzig umziehen und das Ressort „Nachrichten und Hintergrund“ sowohl für das Fernsehen als auch das Radio und das Internet produzieren. „Der große Vorteil ist“, so Wolf-Dieter Jacobi, Fernsehdirektor des MDR, „dass wir die inhaltlichen Kompetenzen unserer Mitarbeiter bündeln. Wir wollen damit gerade im Nachrichten- und Hintergrundbereich die Qualität unserer Berichterstattung weiter erhöhen.“

medienpolitik.net: Herr Jacobi, unter dem Namen „MDR 2017“ laufen gegenwärtig beim MDR Umstrukturierungen. Mit welchem Ziel?

Wolf-Dieter Jacobi: Die Veränderungen in der Medienwelt haben eine Dynamik erreicht, die sich selbst mancher Macher vor Jahren noch nicht vorstellen konnte. Die Zuschauer profitieren davon mit einem immer größer werdenden Angebot an Inhalten. Über Smart TVs, Smartphones und Tablets gibt es unzählige Radio- und Fernsehangebote frei Haus, hinzu kommen neue Anbieter und Plattformbetreiber. Bis heute spielen wir mit unseren erfolgreichen Radio-, Fernseh- und Online-Angeboten im MDR-Sendegebiet und darüber hinaus eine gute Rolle – das soll auch in Zukunft so sein.
Wir sind gerade mitten im größten Veränderungsprozess seit Gründung des MDR. Oberstes Ziel ist, die Inhalte und Themen des MDR Programmangebotes entsprechend unseres Programmauftrages jedem und überall wo es möglich ist anzubieten. Wir sortieren also nicht mehr nach Ausspielwegen wie Fernsehen, Radio und Online, sondern nach Inhalten. Der Nutzer entscheidet selbst was er wo und wann hören oder sehen möchte.
Die Strukturierung der Bereiche im MDR nach inhaltlichen Kompetenzfeldern wird die Qualität unserer Inhalte verbessern, weil fachkundige Kollegen gemeinsam an der Umsetzung von Inhalten über alle Ausspielwege hinweg arbeiten. Wir wollen so Angebote stärken, sie schneller verbreiten und Synergien erschließen.

medienpolitik.net: Welche Konsequenzen hat das für die Produktionen des MDR Fernsehens?

Wolf-Dieter Jacobi: Die Vorbereitung einer Produktion wird noch komplexer, die Abstimmungsprozesse intensiver. Produktionen müssen ganzheitlich geplant, finanziert und realisiert werden. Das erhoffte Ziel sind Synergieeffekte, Doppelstrukturen werden vermieden und Produktionen arbeitsteilig umgesetzt. Der produzierte Content kann von allen Bereichen sofort genutzt werden.

medienpolitik.net: Welchen Gewinn hat der Zuschauer von dieser Konzentration nach Inhalten und Ressorts unabhängig vom technischen Verbreitungsweg?

Wolf-Dieter Jacobi: Alle Inhalte stehen ihm zur Verfügung, egal, ob er nun ein Handy, Tablet, Computer oder einen klassischen Fernseher als Endgerät nutzt. Viele dieser Inhalte kann er zudem zeit- und ortssouverän nutzen, also über das Netz aus der MDR-Mediathek und von Drittplattformen abrufen. Der große Vorteil ist auch, dass wir die inhaltlichen Kompetenzen unserer Mitarbeiter bündeln. Wir wollen damit gerade im Nachrichten- und Hintergrund-Bereich die Qualität unserer Berichterstattung weiter erhöhen. Eines der wichtigsten Ziele ist es, die tagesaktuellen Themen noch schneller mit fundierten Hintergrundinformationen zu ergänzen. Dies wird vor allem im Online-Bereich sichtbar sein. Gerade hier erwarten unsere Nutzer mehr hochwertige Inhalte.

medienpolitik.net: Inwieweit werden mehr trimediale Projekte entstehen?

Wolf-Dieter Jacobi: Wichtige Themen und Programmschwerpunkte werden grundsätzlich multimedial aufbereitet. Wir stellen viele zusätzliche Angebote bereit. Beispiel Fiktion. Früher reichte es, einen guten Film zu drehen und zu senden. Heute gehören zu einem Eventprogramm zusätzliche Angebote wie ein Making off, Reportagen vom Roten Teppich, Kommunikation der Filmstars mit ihren Fans in den sozialen Netzwerken. Nicht zu vergessen der Trend zu transmedialen Erzählformen wie beispielsweise Web-Dokus, bei denen Fernsehfilme mit weiterführenden Angeboten im Internet verzahnt werden. Gleiche Beispiele könnte ich Ihnen für den Bereich Geschichte, Sport, Reportagen und Magazine nennen.

medienpolitik.net: Der MDR hat 2014 mit 9 Prozent den höchsten Marktanteil aller dritten ARD-Programme in ihren Sendegebieten erreicht. Diesen Spitzenplatz behaupten Sie seit Jahren. Trotz wichtiger Programmänderungen. Worauf führen Sie das zurück?

Wolf-Dieter Jacobi: Dieses Jahresergebnis von 9,0 Prozent für den MDR hat uns sehr gefreut, zumal wir angesichts der zunehmenden Fragmentierung des Fernsehmarktes nicht damit gerechnet haben. In unserer Zielstellung ging es nicht vornehmlich um mehr Zuschauer, sondern Programm für alle Altersgruppen, so wie wir es in der MDR-Angebotsstrategie beschrieben haben. So gesehen war für uns entscheidend, dass wir in allen Altersgruppen unter 50 zugelegt haben. Hinzu kommt die Kernfrage, wie wir heute und in Zukunft unsere Angebote zu den Nutzern bringen, welche Plattformen dabei eine entscheidende Rolle spielen und wie wir sie richtig bespielen. Wir arbeiten in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen, sind ganz nah an den Leuten und unserem Publikum. Was in den Städten und Gemeinden bewegt, interessiert auch uns. Die Nähe, der Austausch, die Präsenz sind sehr wichtig.

Es geht uns um Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit, journalistische Kompetenz und Kreativität. Aus diesem Grund haben wir den Anteil der Aktualität deutlich ausgebaut, beispielsweise mit der wochentäglichen MDR AKTUELL-Ausgabe um 17:45 Uhr und zahlreichen Sondersendungen zu aktuellen Themen.

Ein weiterer Erfolgsfaktor ist eine gute Programmplanung. Hier gilt es, als Ergänzung zum Programm im ERSTEN, alternative Angebote mit regionalen Themen zu machen. Den Erfolg führe ich auch zurück auf einen ausgewogenen Programmmix aus Information, Kultur und Unterhaltungs-Angeboten. Dabei bieten wir immer wieder Neues an, um auch jüngere Zuschauer oder (Nicht)Zuschauer zu gewinnen. Zum Beispiel mehr Live-Sport-Events bei SPORT IM OSTEN oder die Entwicklung von Comedy-Formaten, die regionalen dokumentarischen Serien am Donnerstag oder die Sendungen zu Natur, Land und Leuten – ich meine, da hat der MDR eine sehr gute Entwicklung genommen, die mit den Interessen der Zuschauer übereinstimmt.

medienpolitik.net: Welche Rolle spielen regionale Themen?

Wolf-Dieter Jacobi: Die regionale Verankerung ist unser Alleinstellungsmerkmal. Regionale Themen beziehen sich dabei nicht nur auf unsere drei Bundesländer. Es geht auch um Themen, die unsere Zuschauer darüber hinaus interessieren – wie zum Beispiel die Entwicklung in unseren östlichen Nachbarländern und in Osteuropa. Dabei hilft uns die Zusammenarbeit mit Autoren, Moderatoren, Produktionsfirmen und Dienstleistern, die in Mitteldeutschland verankert sind. Die regionale Kompetenz unserer Programmmacher in Halle, in Leipzig und in den Landesfunkhäusern ist unsere Stärke. Die regionalen Hörfunk, Fernseh- und Online-Angebote haben eine herausragende Bedeutung. Auch in Zeiten von Twitter und Facebook sind die Kolleginnen und Kollegen vor Ort unersetzlich, mit ihrem Draht zu den Menschen und den Themen, die sie bewegen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt für unseren Erfolg und die Akzeptanz ist der Ausbau der Live-Berichterstattung. Kein mitteldeutsches Medienunternehmen ist in der Lage, so umfangreich live und in Echtzeit über Ereignisse aus dem Sendegebiet zu berichten wie der MDR. Bestes Beispiel war der Aufstieg des 1. FC Magdeburg vor wenigen Tagen, über den wir ausführlich in Hörfunk, Fernsehen und im Netz berichtet haben. Neben Top-Quoten im TV hatten wir eine große Resonanz auf unsere Multimedia-Reportagen auf mdr.de.

medienpolitik.net: Es gibt Forderungen von Politikern aus den drei MDR-Ländern, den regionalen Anteil auszubauen und weniger Wiederholungen anderer ARD-Anstalten zu senden. Denken Sie darüber nach?

Wolf-Dieter Jacobi: Gerade die aktuellen Angebote haben wir deutlich ausgebaut und Ereignissen aus den Ländern mehr Sendezeit eingeräumt. Natürlich sind wir auch auf Repertoire-Programm angewiesen, aber wir schauen bei Wiederholungen, ob es zu dem passt, was die Zuschauer im Sendegebiet sehen wollen.

medienpolitik.net: Die Tageszeitungen verstärken ihre regionale und lokale Berichterstattung. Auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat mit Akzeptanzproblemen zu kämpfen. Würden mehr regionale Themen im MDR FERNSEHEN zu mehr Zuschauern führen?

Wolf-Dieter Jacobi: Unsere Akzeptanzsteigerungen haben maßgeblich mit der Fokussierung auf regionale Themen zu tun. Aber unser Ansatz geht deutlich darüber hinaus. Wir wollen mit unserer Vielfalt alle Altersgruppen ansprechen und die Menschen auf allen Ausspielwegen erreichen. Wichtig sind hierbei vor allem eine moderne Gestaltung, Interaktion und neue Erzählweisen.

medienpolitik.net: Der BR zeigt mit großem Erfolg in seinem Dritten „Dahoam is Dahoam“. Wann kommt die regionale Serie des MDR?

Wolf-Dieter Jacobi: Der Bayerische Rundfunk hat mit „Dahoam is Dahoam“ etwas Feines und Schönes geschaffen, das ganz wunderbar ins Bayerische Fernsehen passt. Uns würde da auch einiges einfallen. Man sollte aber nicht vergessen, dass man unser Jahresbudget nicht mit den Etats der vier großen Landesrundfunkanstalten vergleichen darf. Dafür müssten noch etliche Beitragszahler von Bayern nach Mitteldeutschland umsiedeln. Wir konzentrieren uns ganz auf die Serien, die wir für DAS ERSTE produzieren oder redaktionell betreuen. Dazu zählen unter anderem der Serien-Klassiker „In aller Freundschaft“ oder auch „Weissensee“. Diese werden dann bei uns im Dritten wiederholt und das mit großem Erfolg.

medienpolitik.net: Wie sieht insgesamt Ihre Strategie für fiktionale Produktionen des MDR aus? Was planen Sie für das ERSTE?

Wolf-Dieter Jacobi: Wir haben die MDR-Krimis komplett neu aufgestellt. Dies betrifft den Polizeiruf 110 aus Magdeburg, den Tatort in Weimar und jetzt den neuen Tatort in Dresden. Hinzu kommen die „Zorn“-Krimis aus Halle und „Wolfsland“ Görlitz, die wir gemeinsam mit der DEGETO für den Donnerstag im ERSTEN produzieren. Daneben steht der MDR für erfolgreiche Event-Filme wie „Der Turm“, „Bornholmer Straße“ und „Nackt unter Wölfen“. Diese Tradition wollen wir weiterführen und auch in den kommenden Jahren Highlights für den Film-Mittwoch im ERSTEN liefern.
Eine besondere Kompetenz hat der MDR auch im Bereich Serie, wo es unserer Fernsehfilm-Chefin Jana Brandt immer wieder gelingt, hervorragende Produktionen auf den Weg zu bringen. Im Herbst wird die vierte Staffel von „Weissensee“ auf Sendung gehen. Und dann freuen wir uns auf ein spannendes Projekt zur Geschichte der Charité. Zur großen Vielfalt unserer fiktionalen Angebote gehören aber auch ein Film zum Reformationsjubiläum und eine Kino-Koproduktion mit Olaf Schubert.

medienpolitik.net: Sie haben bei einigen Projekten, wie z.B. dem „Tatort“ mit sogenannten Pitchings operiert. Welche Erfahrungen haben Sie gesammelt?

Wolf-Dieter Jacobi: Wir haben bislang gute Erfahrungen gesammelt. Aus den Angebotsverfahren sind zum Beispiel der Tatort Weimar, der Polizeiruf Magdeburg oder der Tatort Dresden hervorgegangen. Natürlich ist das Ganze auch mit Aufwand verbunden, aber das lohnt sich.

medienpolitik.net: Eignet sich das für alle fiktionalen Produktionen und auch für andere Formate?

Wolf-Dieter Jacobi: In der MDR-Herstellungsordnung Fernsehen ist uns die Angebotsabfrage für Auftragsproduktionen vorgeschrieben. Die Regel gilt für alle Produktionen mit einem Auftragswert von mehr als 125.000 Euro. Dies betrifft nicht nur fiktionale Produktionen sondern auch Magazin- und Reportage-Reihen, aufwändige Doku-Projekte, und Unterhaltungs-Formate. 2014 und 2015 waren dieses zum Beispiel „Bernd, das Brot“ (KiKA), „Zärtlichkeiten im Bus“, „Selbstbestimmt“, „Sagenhaft“, „Diesseits von Eden“, „Olaf verbessert die Welt“, „Steimles Welt“ und „Musik für Sie“. Gerade läuft bei KiKA das Verfahren für „Beutolomäus“.

medienpolitik.net: Die Unterhaltung war und ist ein Markenzeichen des MDR. Auf welche Formate setzen Sie hier vor allem?

Wolf-Dieter Jacobi: Wir haben mit Musik-Dokus wie „Sommer ´88“, der Udo Lindenberg-Doku „Panische Zeiten“ und „Soundtrack meiner Kindheit“ mit Jan Josef Liefers neue Formate entwickelt, die sehr erfolgreich waren. Das werden wir fortsetzen im Herbst mit einem neuen Projekt, für das wir Axel Prahl und Jan Josef Liefers gewinnen konnten. Natürlich werden wir unsere erfolgreichen Shows „Bambi“ und die „Goldene Henne“ fortsetzen. Ebenso wie die „Feste mit Florian Silbereisen“, die wir kontinuierlich weiterentwickelt haben.
Neu sind Comedy-Formate, die wir multimedial umsetzen und bei denen wir die Nutzungsgewohnheiten der jüngeren Zuschauer besonders im Blick haben. Dazu zählen „Olaf verbessert die Welt“ mit Olaf Schubert, neue Folgen von „Zärtlichkeiten im Bus“ und die Sondersendungen zum Comedy-Festival Humorzone Dresden.

medienpolitik.net: Inwieweit kann der MDR hier auch Innovationen bieten?

Wolf-Dieter Jacobi: Neue Formte werden in allen MDR-Bereichen seit geraumer Zeit multimedial konzipiert und umgesetzt. Neue Wege gehen wir beispielsweise beim Thema Geschichte mit unserer Zeitreise-App. Und mit Mirko Drotschmann haben wir einen erfolgreichen YouTube-Macher gewinnen können, der sowohl im TV-Magazin „Geschichte Mitteldeutschlands“ als auch auf YouTube Geschichtsthemen für ein junges Publikum aufarbeitet. Das ist uns wichtig, weil 25 Jahre nach dem Ende der DDR viele junge Menschen die Geschichte rund um die Deutsche Einheit nicht selbst erlebt haben.
Im Internet wollen wir vor allem mit neuen multimedialen Erzählweisen junge Zielgruppen noch stärker ansprechen. Der Erfolg unserer Web-Reportagen bestärkt uns dabei. Allein die Hintergrund-Angebote zum Thema „Flüchtlinge in Mitteldeutschland“, „Bombennacht über Dresden“ und spezielle Angebote im Sport konnten beachtliche Abrufzahlen verzeichnen.
Unser Angebot „Heute im Osten“ ist ein weiteres Beispiel für die multimediale Umsetzung von Themen. Bei den Geschichten geht es um die Lebenswirklichkeit der Menschen hier in Ostdeutschland und in osteuropäischen Nachbarländern, mit denen uns eine gemeinsame Geschichte verbindet. Hier werden neue Sendeformen getestet sowie mit neuer mobiler und kostengünstiger Technik produziert. Das Team aus MDR-Programmmachern und Bloggern aus Osteuropa setzt sehr stark auf die Interaktion mit dem Publikum. Beispielsweise kann der Moderator der Sende-Ablauf selbst steuern und Reaktionen der Zuschauer unmittelbar einbinden.

medienpolitik.net: In diesem Jahr wird Leipzig 1000 Jahre alt, wir feiern 25 Jahre deutsche Einheit, 2016 ist die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. 2017 ist das Lutherjahr. Wie wird das MDR-Fernsehen diese Ereignisse reflektieren?

Wolf-Dieter Jacobi: Der Programmschwerpunkt des MDR 2015 ist 25 Jahre deutsche Einheit. Zu diesem Thema ist die Bandbreite der Sendungen besonders groß, vielleicht nur einige Beispiele: Die dokumentarische Reihe „Wem gehört der Osten“, die bereits erwähnte Serie „Weissensee“, unsere Zeitreise-App, die Reihe „Geschichte Mitteldeutschlands“, „Go Trabi Go forever“ mit Wolfgang Stumph oder auch die Reihe „Exakt – so leben wir!“. Selbstverständlich haben wir ausführlich über das Leipziger Stadtjubiläum in unseren aktuellen Sendungen und Geschichts-Formaten berichtet. Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wird der MDR wie gewohnt im Vorfeld, in zahlreichen Live-Sendungen am Wahlabend und ausführlich in den Tagen und Wochen danach in Hörfunk, Fernsehen und Online abbilden. Das Luther- und Reformationsjubiläum ist bereits eingeläutet. Bei ARTE lief am 6. Juni die spannende Dokumentation „Die Strafsache Luther“. Weitere Dokus sind in der Produktion und natürlich soll es einen großen Fernsehfilm für DAS ERSTE geben.

Der Beitrag wurde in der promedia-Ausgabe Nr. 7/2015 erstveröffentlicht.

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