Medienwissenschaft:

„Es gibt bei Intermediären Regulierungsbedarf“

von am 25.01.2017 in Allgemein, Archiv, Internet, Interviews, Social Media, Studie

<h4>Medienwissenschaft:</h4>„Es gibt bei Intermediären Regulierungsbedarf“
Siegfried Schneider, Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten, und Dr. Jan-Hinrik Schmidt und Prof. Dr. Uwe Hasebrink, Hans-Bredow-Institut

Die öffentliche Kommunikation soll besser geschützt werden

25.01.2017 Interview mit Siegfried Schneider, Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten, Dr. Jan-Hinrik Schmidt und Prof. Dr. Uwe Hasebrink, Hans-Bredow-Institut

Zwei Studien der Medienanstalten, vom Hans-Bredow-Institut und von Kantar TNS belegen: Meinungsbildungsprozesse sind ohne Intermediäre nicht mehr denkbar. Sie durchdringen die Informations- und Kommunikationspraktiken heute in vielfältiger Weise. Täglich nutzen 57,3 % der Internetnutzer – also mehr als 23 Millionen Menschen – auch mindestens einen Intermediär zur Information über das Zeitgeschehen in Politik, Wirtschaft und Kultur. Suchmaschinen liegen dabei mit 39,9% und soziale Netzwerke mit 30,2% informierender Nutzung klar vor Videoportalen (9,3%) und Instant Messengern (8,5%). Für die Meinungsbildung ist aber Intermediär nicht gleich Intermediär. So dient Google als zentrales Informationswerkzeug zur gezielten Informationssuche. Facebook dagegen ermöglicht es eher, das Meinungsklima wahrzunehmen und – gegebenenfalls auch auf unerwartete – Informationen zu stoßen. Traditionelle Medien und der persönliche Austausch zu gesellschaftlich relevanten Themen spielen nach wie vor eine entscheidende Rolle bei der Meinungsbildung.

Siegfried Schneider, Präsident der Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM)

Siegfried Schneider, Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten

Fragen an Siegfried Schneider, Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten

medienpolitik.net: In der Studie zu Intermediären und Meinungsbildung heißt es: „Meinungsbildungsprozesse sind ohne Intermediäre nicht mehr denkbar“. Bedeutet das, dass bei allen gesellschaftlichen Kommunikations- und Diskussionsprozessen Intermediäre gleichberechtigte „Partner“ wie klassische Medien sind?

Siegfried Schneider: Das bedeutet es nicht. Die Studien geben aber Hinweise darauf, dass Intermediären aus Nutzersicht durchaus die Rolle von Kontaktherstellern zu Medienangeboten zukommt – allerdings eher ergänzend und nicht ersetzend. Nun werden wir diese Hinweise vertiefen. Denn fest steht: Intermediäre und ihre jeweilige Funktionalität müssen auch und gerade bezogen auf die „klassischen Medien“ differenziert betrachtet und analysiert werden. Hier haben die Medienanstalten mit den von Ihnen angesprochenen Studien – es handelt sich um eine quantitative Erhebung der Nutzung von Intermediären und um eine qualitative Schwerpunktstudie zu Intermediären und Meinungsbildung – einen ersten Schritt getan, um mehr Erkenntnisse zu dem bislang kaum beforschten Feld zu bekommen. Mit der Relevanz der Intermediäre hatten wir uns ja schon länger, auch in Bezug auf Regulierungsfragen im Rahmen der Bund-Länder-Kommission (BLK) zur Medienkonvergenz, befasst.

medienpolitik.net: Müssen Intermediäre damit auch bei der Regulierung wie Medien behandelt – und damit z.B. YouTube wie das klassische Fernsehen betrachtet werden?

Siegfried Schneider: Die Bund-Länder-Kommission hat ja in ihrem Abschlussbericht festgehalten, dass Intermediäre „ihre zentralen Kriterien der Aggregation, Selektion, Präsentation und ihre Gewichtung von Informationen“ kenntlich machen sollten. Auch die in unseren Studien erhobenen Nutzerzahlen verweisen darauf, dass wir mit Blick auf freien Zugang und Meinungsvielfalt darauf Wert legen müssen, auch bei Intermediären Transparenz, Nutzerautonomie und Kennzeichnung eigener Angebote sicherzustellen. Selbstverständlich sollte das Ausmaß der Vorgaben der Relevanz des jeweiligen Intermediärs entsprechen. Außerdem sollte zwischen den Kategorien und der unterschiedlichen Nutzung von Intermediären angemessen differenziert werden: So könnten etwa die algorithmischen Empfehlungen auf der Plattform YouTube eine ähnliche Funktion wie die Programmstruktur im linearen Fernsehen erfüllen. Aber auch hinter der Listung der Suchergebnisse bei Google steht ein Algorithmus. Dennoch dürfte die Bedeutung dieser beiden Algorithmen für die Meinungsbildung unterschiedlich sein. Weiter weisen die Studienergebnisse darauf hin, dass der Newsfeed für einen informationsorientierten Facebook-Nutzer eine andere Bedeutung im Prozess seiner Meinungsbildung hat als für jemanden, der Facebook primär zur Kontaktpflege nutzt.

medienpolitik.net: Zur Meinungsbildung im engeren Sinne halten die Befragten die Intermediäre für weniger wichtig als traditionelle journalistische Quellen und den Face-to-Face-Austausch. Wird ihr Einfluss in jüngster Zeit – z.B. bei den Wahlen in den USA – also überschätzt?

Siegfried Schneider: Meinungsbildungsprozesse sind facettenreich und vielschichtig – das zeigt unsere vertiefende Schwerpunktstudie. Bei der Analyse der Studie nehmen die Medienanstalten all diese Facetten in den Blick: So ist auf der einen Seite natürlich die Information bzw. die Suche danach als eine dieser Facetten sehr bedeutsam. Dabei zeigen die Zahlen dieser quantitativen Nutzung, dass einigen wenigen Intermediären, wie Google und Facebook, dabei eine herausgehobene Rolle zukommt – umso mehr, wenn man bedenkt, dass diese mit YouTube und WhatsApp ja auch noch andere Zugangswege zu Informationen in ihrem Portfolio haben…
Auf der anderen Seite sind in dem Zusammenhang auch weitere Facetten relevant: Vor allem Facebook und YouTube und in Teilen auch Instant Messenger-Plattformen unterstützen – gerade auch im Zusammenspiel mit journalistisch-publizistischen Angeboten – die Wahrnehmung von gesellschaftlichen Problemlagen, Deutungen und Meinungsverteilungen, indem sie Anschlusskommunikation von Teilen des Publikums sichtbar machen. Die Wahrnehmung eines solchen Meinungsklimas, also von Minderheits- und Mehrheitsmeinungen, ist ein erheblicher Baustein im Prozess der Meinungsbildung. Auch dieses Phänomen wird uns weiter beschäftigen.

medienpolitik.net: Intermediärsnutzung ist – laut Studie – in der Regel nicht zentraler Teil des Informationsrepertoires zu gesellschaftlich relevanten Ereignissen. Wäre es für den demokratischen Meinungsbildungsprozess problematisch, wenn sie es werden sollten? Ihr Einfluss hat sich ja innerhalb kurzer Zeit erhöht.

Siegfried Schneider: Die Relevanz der Intermediäre wird mit Sicherheit weiter zunehmen. Um darüber auch in Zukunft fundierte Erkenntnisse zu bekommen, setzen die Medienanstalten die Zusatzbefragung zu Intermediären im Rahmen ihrer MedienGewichtungsStudie fort. Schon Mitte nächsten Jahres werden wir über Trends berichten können. Auch im Rahmen des Medienkonvergenzmonitors werden wir die Entwicklungen der Intermediäre weiter kontinuierlich untersuchen und analysieren. Die Medienanstalten möchten damit dazu beitragen, mögliche gesellschaftliche Gefährdungslagen frühzeitig zu erkennen und Interessen der User stärken. Es ist und bleibt das große Anliegen, diese wichtigen gesellschaftlichen Interessen zu schützen und die Vielfaltssicherung im Sinne der Nutzer auch in einer digitalen Medienordnung zu verankern.

medienpolitik.net: Wer sollte die Einhaltung möglicher Sanktionen bei Intermediären überprüfen?

Siegfried Schneider: Transparenz, Nutzerautonomie und Kennzeichnung sind Elemente, die die Medienaufsicht bereits aus anderen Kontexten kennt, etwa der Werbe- oder der Plattformregulierung. Wir sind also fachlich gut aufgestellt. Darüber hinaus sind die Medienanstalten unabhängige, mit behördlichen Exekutivbefugnissen ausgestattete Institutionen und daher geeignet, die Aufsicht zu übernehmen. Ihr kann, wie etwa im Jugendschutz, eine Selbstkontrolle vorausgehen. Wegen der hohen Bedeutung für den wichtigen Prozess der freien Meinungsbildung sollte diese aber weder nur freiwillig, noch ohne behördliche Kontrollbefugnisse ausgestaltet sein.
Wichtig erscheint mir in dem Zusammenhang auch der Hinweis auf die Kompetenz und Unabhängigkeit der Medienanstalten im Bereich der Forschung. Wir haben die beiden vorgestellten Studien zu Intermediären in Auftrag gegeben, um eine empirisch gestützte und differenzierte Diskussion über die Rolle von Intermediären in Meinungsbildungsprozessen zu initiieren. Diese Diskussion werden wir in einer weiteren öffentlichen Veranstaltung zum Thema am 8. März 2017 fortsetzen.

Prof. Dr. Uwe Hasebrink, Hans-Bredow-Institut

Prof. Dr. Uwe Hasebrink, Hans-Bredow-Institut

Fragen an Prof. Dr. Uwe Hasebrink und Dr. Jan-Hinrik Schmidt, Hans-Bredow-Institut

medienpolitik.net: In der Studie zu Intermediären und Meinungsbildung heißt es: „Meinungsbildungsprozesse sind ohne Intermediäre nicht mehr denkbar“. Bedeutet das, dass bei allen gesellschaftlichen Kommunikations- und Diskussionsprozessen Intermediäre gleichberechtigte „Partner“ wie klassische Medien sind?

Prof. Dr. Uwe Hasebrink: Intermediäre sind Medienangebote, aber nicht im Sinne journalistisch-publizistischer Angebote, die meist gemeint sind, wenn von „klassischen Medien“ die Rede ist. Intermediäre treten daher auch nicht an die Stelle publizistischer Angebote und verdrängen diese; vielmehr treten sie neben die bestehenden Angebote und verschieben damit in folgenden Punkten das Gesamtgefüge öffentlicher Kommunikation:
Erstens erfüllen Intermediäre manche Funktionen, die bisher an publizistische (Massen-)Medien geknüpft waren, darunter die Verbreitung von Informationen an große Personenkreise oder die Bündelung von Aufmerksamkeit (auch gegenüber Werbetreibenden). Andere Funktionen, insbesondere die auf Dauer gestellte Selektion und Aufbereitung von gesellschaftlich relevanten Themen nach Kriterien der öffentlichen Relevanz, verbleiben hingegen zuvorderst bei journalistischen Anbietern.
Zweitens ermöglichen Intermediäre ihren Nutzern auch Dinge, die deutlich über die Leistungen der publizistischen (Massen-)Medien hinausgehen: Neben der Informationssuche im engeren Sinne erleichtern sie zum Beispiel auch die Freundschafts- und Kontaktpflege oder das (Mit-)Teilen von eigenen Erlebnissen, Gedanken, Meinungen oder Fähigkeiten. Nutzer können sich mit Hilfe von Intermediären also ihre eigene „persönliche Öffentlichkeit“ schaffen. Damit einher geht drittens, dass Intermediäre andere Prinzipien der Informationsfilterung verfolgen: Statt der journalistisch zugeschriebenen Relevanz, die Prozessen der redaktionellen Selektion („Gatekeeping“) zugrunde liegen, stehen bei Intermediären Prozesse des algorithmischen Filterns im Vordergrund, ergänzt um das individuelle Zusammenstellen von Quellen durch die Nutzer selbst. Während publizistische (Massen-)Medien also einige wenige Themen für ein Massenpublikum filtern und aufbereiten, bieten Intermediäre stark personalisierte Informationswelten.
Diese Unterschiede sprechen aus unserer Sicht dafür, Intermediäre nicht mit publizistischen Medien gleichzusetzen. Das bedeutet aber nicht, sie im Umkehrschluss einfach als vermeintlich neutrale „Plattformen“ zu verstehen und zu behandeln. Vielmehr geht es darum, das Zusammenwirken von Intermediären, journalistischen Angeboten und Nutzern für das Zustandekommen von gesellschaftlicher Öffentlichkeit zu betrachten. Intermediäre sollten daher auch in das System der Medienregulierung übernommen werden, aber die Regulierungsziele und -mechanismen müssen auf ihre Besonderheiten angepasst werden.

medienpolitik.net: Zur Meinungsbildung im engeren Sinne halten die Befragten die Intermediäre für weniger wichtig als traditionelle journalistische Quellen und den Face-to-Face-Austausch. Wird ihr Einfluss in jüngster Zeit – z.B. bei den Wahlen in den USA – also überschätzt?

Dr. Jan-Hinrik Schmidt, Hans-Bredow-Institut

Dr. Jan-Hinrik Schmidt, Hans-Bredow-Institut

Dr. Jan-Hinrik Schmidt: Bei den US-Wahlen (und zuvor auch beim „Brexit“) haben unseres Erachtens zu viele Erklärungsversuche vorschnell die Intermediäre als Hauptursache ausgemacht. Damit wird nicht nur eine in der Wissenschaft längst widerlegte Vorstellung von Medienwirkungen („DIE Medien haben quasi-automatisch DIE Wirkung“) aktiviert, sondern auch der Blick auf andere Faktoren und Facetten der betreffenden Entscheidungen verstellt: In den USA wäre das z. B. die besondere Position von ideologisch stark polarisierenden TV-Sendern wie Fox News; generell müssen in die Erklärung auch aktuelle Tendenzen einfließen, dass Teile der Bevölkerung aus Angst vor sozialem Abstieg auf protektionistische, chauvinistische oder glatt rassistische Argumente zurückgreifen. Daneben, und unabhängig von Trump & Brexit: Der von uns herausgearbeitete Befund zeigt unseres Erachtens auch und vor allem, dass Meinungsbildung mehrere Stufen oder Facetten umfasst, in denen Intermediäre unterschiedlich starkes Gewicht haben. Besondere Bedeutung haben sie einerseits für die Informationsbeschaffung, sei diese gerichtet oder ungerichtet, von den Nutzern selbst initiiert oder etwa durch Bekannte vermittelt, und andererseits für die Wahrnehmung des Meinungsklimas im engeren und weiteren sozialen Umfeld. Demgegenüber ist die Meinungsbildung im engeren Sinn, also die Herausbildung von Einstellungen und Haltungen zu einem Thema, in der Tat eng mit dem Austausch in Bezugsgruppen wie Familie, Freundes- oder Kollegenkreisen verknüpft. Dieser Austausch findet zwar vermehrt über Dienste wie WhatsApp oder Facebook statt, aber in der Wahrnehmung der von uns Befragten ist das Gespräch von Angesicht zu Angesicht gerade für politisch-nachrichtliche Themen meist besser geeignet.

medienpolitik.net: Intermediärsnutzung ist – laut Studie – in der Regel nicht zentraler Teil des Informationsrepertoires zu gesellschaftlich relevanten Ereignissen. Wäre es für den demokratischen Meinungsbildungsprozess problematisch, wenn sie es werden sollten? Ihr Einfluss hat sich ja innerhalb kurzer Zeit erhöht.

Prof. Dr. Uwe Hasebrink: Es ist nicht unbedingt problematisch, dass Intermediäre eine tragende Rolle in den Informations- und Meinungsbildungsprozessen ihrer Nutzer übernehmen: Denn um mit der wachsenden Menge an Informationen umgehen und in Zeiten gestiegener Mobilität soziale Beziehungen pflegen zu können, sind diese Medientechnologien für die meisten Menschen unverzichtbar. Problematisch ist auch nicht, dass die Bedeutung von Intermediären für die Organisation elementarer gesellschaftlicher Prozesse wie Beziehungspflege und Informationsmanagement in den letzten Jahren immens gewachsen ist. Sehr wohl problematisch ist aber die Tatsache, dass diese größtenteils von Konzernen betrieben werden, die sich selbst dem gesellschaftlichen Einfluss – also der demokratischen Kontrolle und Mitbestimmung, der Transparenz oder auch der Steuerlast angesichts ungeheuer großer Profite – so weit wie möglich zu entziehen versuchen. Anders gesagt: Die momentan dominierenden Intermediäre sind zentrale Infrastrukturen für gesellschaftliche Öffentlichkeit, aber keine öffentlichen Infrastrukturen.

medienpolitik.net: Die Medienanstalten bieten sich an, bei einer möglichen Regulierung, deren Einhaltung zu prüfen und durchzusetzen. Über welche Voraussetzungen verfügen die Medienanstalten, um diese Aufgabe zu übernehmen? Oder wäre eine freiwillige Selbstkontrolle besser geeigneter?

Dr. Jan-Hinrik Schmidt: Es hat sich in den letzten Monaten ein weitgehender Konsens herausgebildet, dass sich im Zusammenhang mit den Intermediären Regulierungsbedarf ergibt. Noch ist allerdings nicht absehbar, wie genau die verschiedenen Intermediäre reguliert werden sollen und können. Als wichtigste Ansatzpunkte zeichnen sich Regeln dahingehend ab, dass Intermediäre bzw. deren Algorithmen transparent und diskriminierungsfrei sein sollen. Als so genannte medienrelevante verwandte Märkte sollen sie auch bei der künftigen Ausgestaltung des Medienkonzentrationsrechts berücksichtigt werden. Im Hinblick auf die Frage, ob die Medienanstalten oder freiwillige Selbstkontrolle besser in der Lage sein werden, die Einhaltung solcher Regeln zu prüfen und durchzusetzen, sollten die beiden Optionen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Angesichts der medien- und grenzüberschreitenden Herausforderungen, die sich bei der Regulierung der digitalen Welt ergeben, scheint jeder Einzelakteur allein überfordert zu sein. Es bedarf vielmehr eines flexiblen Zusammenspiels verschiedener Akteure mit ihren spezifischen Möglichkeiten, Gefährdungen für die öffentliche Kommunikation entgegenzuwirken.

Der Beitrag wurde in der promedia-Ausgabe 01/17 erstveröffentlicht.

Print article

Kommentieren

Bitte Pflichtfelder ausfüllen