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„Wir denken jede Idee auch non-linear“

von am 05.02.2018 in Aktuelle Top Themen, Allgemein, Interviews, Öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Rundfunk

<h4>Rundfunk:</h4> „Wir denken jede Idee auch non-linear“
Dr. Simone Emmelius, Senderchefin ZDFneo

ZDFneo startet 2018 eine Sitcom-Offensive

05.02.18 Interview mit Dr. Simone Emmelius, Senderchefin ZDFneo

Mit starkem Wachstum sowohl beim Gesamtpublikum als auch bei den 14- bis 49-Jährigen zählt ZDFneo im Jahr 2017 zu den Gewinnern im deutschen Fernsehmarkt. Durchschnittlich 6,35 Millionen Menschen nutzen täglich das ZDFneo-Programmangebot. Im vergangenen Jahr erzielte der Sender einen Marktanteil von 1,8 Prozent in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen und 2,9 Prozent bei den Zuschauern ab drei Jahren. ZDFneo hat damit die höchsten Zugewinne unter allen etablierten Sendern und erreichte eine Position unter den zehn besteingeschalteten Sendern in Deutschland. Nach der „neoDrama-Offensive“ 2017 kommt jetzt die „neoSitcom-Offensive“, die sich bis in den Herbst 2018 erstrecken wird, wie Senderchefin Dr. Simone Emmelius in einem medienpolitik.net-Interview verriet. „Neben der zweiten Staffel des erfolgreichen ‘Blockbustaz‘ mit Eko Fresh in der Hauptrolle starten die neu entwickelten Sitcom-Formate ‘Nix Festes‘ und ‘Tanken – Alles außer Super‘. Um unser Portfolio fiktionaler Auftragsproduktionen auch um das Genre Crime zu erweitern, senden wir im Herbst gleich zwei neue neo-originäre Serien.“

medienpolitik.net: Frau Emmelius, ZDFneo hat 2017 den Sprung in die Top 10 der meistgesehenen TV-Sender in Deutschland geschafft, mit einem Plus von 0,8 Prozent gegenüber 2016. Worauf führen Sie dieses Wachstum vor allem zurück?

Dr. Simone Emmelius: Der Erfolg hat auch bei ZDFneo mehrere Mütter. Sicherlich hat ZDFneo gerade 2017 in ganz vielen Bereichen geglänzt, unter anderem mit drei eigenen Dramaserien, zwei ersten Koproduktionen und hochwertiger Lizenzware. Die neo-eigenen Formate setzen dabei auf einem Sockel von sehr erfolgreichen ZDF-Sendungen auf, die unsere Programmplaner aus der Vielfalt des Angebots passgenau für die ZDFneo-Zuschauer kuratieren.
Ein weiterer stabiler Erfolgsfaktor ist das „NEO MAGAZIN ROYALE“ mit Jan Böhmermann: Die derzeit einzige deutsche Late-Night-Show läuft linear und in der Mediathek deutlich über Senderschnitt. Hinzu kam im vergangenen Jahr unser neues auffälliges Design, unsere Marketingkampagne für die Fiction-Offensive im Herbst und eine gestärkte Präsenz auf Social Media. In Summe ist der Erfolg also das Ergebnis einer kontinuierlichen und intensiven Programm- und Entwicklungsarbeit über die letzten Jahre hinweg. Und das wird von täglich rund 6,5 Mio. Zuschauern (das entspricht der Einwohnerzahl des gesamten Bundeslandes Hessen!) belohnt, die ZDFneo sehr gezielt einschalten bzw. in der Mediathek abrufen.

medienpolitik.net: Sie haben 2017 bei den Zuschauern ab 3 Jahren einen Marktanteil von fast 3 Prozent erreicht. Welche Formate erreichen die meisten Zuschauer?

Dr. Simone Emmelius: Die stärksten Programme mit Blick auf den Gesamtmarktanteil sind in der ersten Primetime ab 20.15 Uhr bereits erfolgreich etablierte Programm-Marken wie „Ein starkes Team“, „Wilsberg“ oder auch „Inspector Barnaby“, die zwischen sieben und neun Prozent liegen und darüber eben auch einen sehr breiten Zuschauerzuspruch bei der jungen Zielgruppe haben. Bei den neo-originären Formaten haben unsere Auftragsproduktion „Blaumacher“ und die Koproduktion „Countdown Copenhagen“ in der Spitze einen Marktanteil von 2,5 Prozent erreicht. Ähnlich erfolgreich sind europäische Lizenzserien wie z.B. „Silent Witness“ (3,3%), „No Offence“ (3,6%) oder „Death in Paradise“ (2,3%). Im linearen Programm starten sie in der 2. Primetime ab 21.45 Uhr und haben ihren Fokus gezielt auf den jungen Zuschauer zwischen 25 und 49 Jahren.
Eindrucksvoll ist auch die nonlineare Reichweite von ZDFneo, mit der wir vor allem die jungen Zuschauer abholen. Wie z.B. die Serie „Countdown Copenhagen“, mit der wir durchschnittlich 180.000 Abrufen pro Folge erzielt haben. Und natürlich unser stärkstes Format in der Mediathek, das „Neo Magazin Royale“, das regelmäßig mit über 220.000 Abrufen zu den zehn erfolgreichsten Programmen in der ZDF-Mediathek zählt. Die Sendung hat auf Facebook 415.000 Fans, 270.000 Follower auf Twitter sowie 360.000 Abonnenten auf YouTube – von Spitzen für virale Hits wie „Ich hab’ Polizei“ oder „Germany Second“ mit bislang über 36 Mio. YouTube-Abrufen einmal ganz abgesehen.

medienpolitik.net: Welche Rolle, welchen Auftrag hat ZDFneo in der ZDF-Familie zu erfüllen?

Dr. Simone Emmelius: Ziel von ZDFneo ist in erster Linie, die jungen Zuschauer zu erreichen. Innerhalb der ZDF-Familie bietet ZDFneo ein vielseitiges Unterhaltungsprogramm, das sich im Kern an Zuschauer und User zwischen 25 und 49 Jahren richtet und diese an die Marke ZDF heranführen soll. Wir liegen mit unserer Zielgruppenansprache also zwischen den jungen Onlineusern von FUNK und dem Hauptprogramm. Und damit sind wir auch sehr erfolgreich: Nicht nur gesamt, auch bei den jungen Zuschauern gehören wir zu den Top 10 des deutschen Medienmarktes, möchten aber natürlich weiter wachsen.

medienpolitik.net: Welchen Anteil hat „Bares für Rares“ am Erfolg von ZDFneo?

Dr. Simone Emmelius: Erfolgreiche Marken aus dem Programmstock des ZDF unterstützen grundsätzlich die neo-originären und auf jüngere Zuschauer ausgerichteten Programme und vice versa. So auch das von ZDFneo mitentwickelte Erfolgsformat „Bares für Rares“, umgekehrt freuen wir uns beispielsweise sehr, wie „Kessler ist …“, das ursprünglich für ZDFneo entwickelt wurde, nun im Hauptprogramm erfolgreich ist und ja gerade auch für den Deutschen Fernsehpreis nominiert wurde.

medienpolitik.net: Sie zielen auf ein jüngeres Publikum und „Bares für Rares“ erreicht überwiegend ältere Zuschauer. Wie passt das zusammen?

Dr. Simone Emmelius: Das Format erreichte 2017 im Durchschnitt 3,0 Prozent Marktanteil bei den 14-49-Jährigen und liegt damit deutlich über dem Senderschnitt. Mit „Bares für Rares“ haben wir es also geschafft, eine Marke bei ZDFneo in der Daytime auch bei den Jungen erfolgreich zu machen, die im ZDF-Hauptprogramm vor allem ältere Zuschauer erreicht. Nicht zuletzt, weil ZDFneo von den jüngeren Zuschauern zunehmend als „feste Adresse“ erkannt wird, auf der sie zuverlässig Angebote finden, die sie interessieren. Gerade mit Blick auf die jüngere Zielgruppe ist in ZDFneo aber vor allem die 2. Primetime ab 21:45 Uhr wichtig, in der wir unsere neo-Originals, unsere Auftrags- und Koproduktionen zeigen, auf die wir auch 2018 verstärkt setzen. Im vergangenen Jahr erreichten wir mit den Erstsendungen unserer originären Programme exakt den Jahresschnitt von 1,8 Prozent.

medienpolitik.net: Sie haben einen engen finanziellen Spielraum. Wie viel Platz ist da für Innovationen und zum Ausprobieren?

Dr. Simone Emmelius: Platz für Innovation und Ausprobieren gibt es bei ZDFneo immer, der größte Teil unseres Budgets fließt in die Entwicklung neuer Genre, in serielle Produktionen mit ungewöhnlichen Themen und / oder ambitionierter Dramaturgie, in Innovationen innerhalb bestehender Formate, oder in neuen Umsetzungsformen. Auch die Zusammenarbeit mit immer wieder neuen Partnern und Produktionskonstellationen ist uns wichtig. Ein Beispiel, mit der wir im vergangenen Jahr erfolgreich gestartet sind, sind fiktionale Koproduktionen mit europäischen Partnern. Im Vorfeld der Bundestagswahlen haben wir die Themen Demokratie, Meinungsfreiheit und digitale Mündigkeit unseren Zuschauern durch drei innovative Social-Factual-Formate näher gebracht, mit „Sitzheizung gibt’s nicht“ ging ein neuartiges Talkformat mit Michael Kessler auf den Schirm. Darüber hinaus hatten wir diverse Daytime-Entwicklungen im Programm.
Zusätzlich erproben wir immer wieder neue eigenproduzierte Formate mit Nachwuchstalenten und jungen Produktionsfirmen. Im vergangenen Jahr haben wir beispielsweise mit NeoManiacs den Versuch gestartet, die Produktionsweise und Systematik erfolgreicher Youtuber in ein Fernsehformat zu übersetzen.Und wir beteiligen uns an dem ZDI Talents-Contest des ZDF, der gewissermaßen das TVLab vergangener Jahre in einen größeren, unternehmensweiten Kontext stellt.

medienpolitik.net: Welche neuen Programmideen wird es 2018 geben?

Dr. Simone Emmelius: Als einziger Sender der „dritten Generation“, der in diesem Maße auf originäre Fiction-Produktionen setzt, muss es unser Ziel sein, eine deutsche „Signatureserie“ zu entwickeln. Im vergangenen Jahr sind wir mit drei eigenen Drama-Serien und zwei Koproduktionen gestartet, im Frühling startet jetzt unsere Sitcom-Offensive, die sich bis in den Oktober erstreckt. Im Herbst setzen wir mit zwei neuen Produktionen außerdem im Feld „Crime“ eine Duftmarke, wie wir selbstverständlich auch unsere Drama-Entwicklungen und den Pfad der europäischen Koproduktionen über 2018 hinaus konsequent fortsetzen werden. Aber unser Engagement und unsere Entwicklungsfreude macht natürlich auch vor dem Non-Fictionalen nicht halt.

medienpolitik.net: 2017 liefen bei ZDFneo eigenproduzierte Serien und Serien bei denen das ZDF koproduziert hat. Warum setzen Sie stark auf eigene Serien?

Dr. Simone Emmelius: Unser Leitsatz ist „Unterhaltung in Serie“, das ist unser Alleinstellungsmerkmal und das nehmen wir wörtlich. Wir wollen unsere Zuschauer unterhalten und wir wissen, dass wir unsere Zielgruppe, also jüngere Menschen in der Phase ihres sich etablierenden Arbeits- und Familienlebens mit den Themen erreichen können, die sie ganz unmittelbar betreffen. Mit unseren Serien können wir ihnen die Möglichkeit geben, sich auf emotionale Entwicklungsreisen zu begeben, in fremde Welten abzutauchen, die dennoch einen Bezug zu ihrer eigenen Lebenswirklichkeit haben. Mit fiktionalen Serien können wir ihre eigenen Hoffnungen, Träume und Ängste fassen, sie dann aber auch in aller Konsequenz „durchspielen“ – im Tragischen wie im Komischen. Das erklärt auch den Mix in unserem fiktionalen Angebot: eigenproduzierte Serien mit klar erkennbarer „neoHandschrift“ in den Genres Crime, Sitcom und Drama, hochwertige, europäische Koproduktionen und Lizenzserien, nicht zu vergessen die internationalen Spielfilmen, die ebenfalls für eine jüngere Zuschauerklientel sehr attraktiv sind.

medienpolitik.net: Wie geht es hier 2018 weiter?

Dr. Simone Emmelius: Nach der „neoDrama-Offensive“ kommt die „neoSitcom-Offensive“, die sich bis in den Herbst 2018 erstrecken wird. Neben der zweiten Staffel des erfolgreichen „Blockbustaz“ mit Eko Fresh in der Hauptrolle starten die neu entwickelten Sitcom-Formate „Nix Festes“ und „Tanken – Alles außer Super“. Um unser Portfolio fiktionaler Auftragsproduktionen auch um das Genre Crime zu erweitern, senden wir im Herbst gleich zwei neue neo-originäre Serien. Eine davon ist in Anlehnung an den gleichnamigen Roman von Patrick Süskind entstanden: „Parfum – die Serie“ (AT). Unser Engagement bei europäischen Koproduktionen ist für uns ebenfalls essentiell, um im fiktionalen Feld konkurrenzfähig zu bleiben. Hier werden wir 2018 einige neue attraktive Produktionen zeigen können, die wir mit unseren Partnern in Belgien, Skandinavien oder auch Südeuropa realisiert haben. Unabhängig von ihren inhaltlichen Qualitäten sind unsere eigen- und koproduzierten Serien für uns aber auch von strategischer Bedeutung, weil wir nur mit ihnen das Nutzungsverhalten unserer medial vernetzten jungen Zielgruppe in Konkurrenz zu den Video on Demand Plattformen auch nonlinear adäquat bedienen können. Zusätzlich setzen wir auch in 2018 auf den Einkauf zeitgemäßer und hochwertiger Serien, die wir unseren Zuschauern aber aufgrund der geltenden medienrechtlichen Bedingungen über die Mediathek vorenthalten müssen. Ein Beispiel: die französische Krimi-Serie „Falco“, die Geschichte des Kriminalkommissars Alexandre Falco, der sich nach 22 Jahren im Koma ins Leben zurück kämpft.
Nicht zu vergessen natürlich auch die ein oder andere nonfiktionale Programmidee rund um ebenso wie neben dem „Neo Magazin Royale“ mit Jan Böhmermann, unstreitig einem der spannendsten Köpfe der deutschen Fernsehlandschaft.

medienpolitik.net: Der Vertrag mit Jan Böhmermann wurde für 2018 verlängert. Ist Böhmermann das Gesicht von ZDFneo? Wie stark prägt Böhmermann die Marke ZDFneo?

Dr. Simone Emmelius: Jan Böhmermann ist natürlich das profilierteste und bekannteste Sendergesicht von ZDFneo. Mit dem „Neo Magazin Royale“ haben wir eine ganz eigenständige Marke geschaffen. Die derzeit einzige deutsche Late-Night-Show läuft auf dem Schirm und in der Mediathek deutlich über Senderschnitt. Wir versuchen dem Sender aber auch über andere neue Köpfe ein Profil zu geben und durch upcoming Stars unser Portfolio zu erweitern. Eine dieser neo-Entdeckungen ist etwa Yasin Boynuince, der in unserer Dramaserie „Bruder“ die Hauptrolle spielt oder Eko Fresh, der uns auch in der zweiten Staffel „Blockbustaz“ begeistert.

medienpolitik.net: Warum ist Humor bei ZDFneo so schwach vertreten, sieht man von Böhmermanns satirischer Sendung ab?

Dr. Simone Emmelius: Ist er eigentlich gar nicht. Aber ich kann mir erklären, wie dieser Eindruck entstehen könnte: 2017 haben wir im Fiktionalen den Akzent darauf gelegt, in der Folge von „Tempel“ (Herbst 2016) mit gleich drei weiteren Drama-Serien bewusst unsere „Spiel-Räume“ in diesem Genre auszuloten. Wir setzen dieses Jahr mit drei neuen Sitcoms („Nix Festes“, „Blockbustaz II“ und „Tanken – mehr als Super“) von Ende Februar bis Mitte Oktober einen Sitcom-Schwerpunkt und stellen uns so bewusst komplementär zum Hauptprogramm auf. „Humor“ im ZDFneo-Programm wird also eine sichtbarere Rolle spielen. Aber natürlich ist die Humorfarbe bei ZDFneo auch in den Neo-Eigenproduktionen wie der Dramedy „Blaumacher“ oder in nonfiktionalen Formaten wie „Sitzheizung gibt’s nicht“ , „Calling Mr. Brain“ oder „Die glorreichen Zehn“, in vielen anderen (Krimi)-Programmen („Wilsberg“, „Friesland“, „Nord Nord Mord“), sowie deutschen und internationalen Lizenzen („Agatha Raisin“, „Orange is the New Black“, „Death in Paradise“) vertreten.

medienpolitik.net: Welche Rolle spielt inzwischen die Mediathek für ZDFneo?

Dr. Simone Emmelius: Unser Ziel ist es, junge Nutzergruppen nachhaltig zu binden, die nicht mehr primär über das lineare Programmangebot von Fernsehsendern zu erreichen sind. Die Möglichkeit der non-linearen Abrufbarkeit von Medienangeboten in Mediatheken gehört zum täglichen Medienrepertoire dieser jungen Zielgruppe, und hier haben wir mit der ZDF-Mediathek eine ideale Ausgangssituation, weil sie nicht nur hervorragend bestückt, sondern auch sehr intuitiv nutzbar ist.
Wir machen keine Entwicklung „nur noch“ für die Fernsehausstrahlung, sondern setzen ebenso auf den Erfolg der Mediathek und der sozialen Netzwerke. Wir denken jede Formatidee von vornherein gleichermaßen non-linear, was für die Fiktion gleichbedeutend damit ist, dass alle neo-Serien ab der ersten Folge in der Mediathek im Binge verfügbar sind.
Gerade die Abrufzahlen unserer jüngsten fiktionalen Eigenproduktionen, aber auch der Erfolg des „Neo Magazin Royale“ bestätigen immer wieder, dass wir so den Großteil unserer Zielgruppe erreichen. Unsere Strategie zahlt sich also aus: „Countdown Copenhagen“ hatte im Durchschnitt 180.000 Sichtungen pro Folge bei einer Verweildauer von 61 Prozent, „Lobbyistin“ sahen im Schnitt 150.000 Zuschauer in der Mediathek mit einer überdurchschnittlichen Verweildauer von 66 Prozent.

Das Interview wurde in der promedia-Ausgabe 02/18 erstveröffentlicht.

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