Helmut Hartung

<h4>Leistungsschutzrecht:</h4>„Wer nutzen will, muss vorher fragen“

Leistungsschutzrecht:

„Wer nutzen will, muss vorher fragen“

von am 04.02.2013

Interview mit Christoph Keese, Konzerngeschäftsführer Public Affairs der Axel Springer AG

04.02.13 Im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages kam es bei der ersten Anhörung zum Regierungsentwurf für Leistungs-schutzrecht am 30. Januar zu einem kontroversen Schlagabtausch der Experten. Das Spektrum der Meinungen, die so nicht das erste Mal aufeinander prallten, reichte von "verfassungsrechtlich geboten", über „Grundsatz der Gleich-behandlung muss gefolgt werden“ bis „verfassungswidrig“ und "schädlich für den Medienstandort Deutschland". Christoph Keese, Konzerngeschäftsführer Public Affairs der Axel Springer AG gehörte zu denjenigen, die den Bundestagsabgeordneten ihre Positionen darlegten. [mehr…]

<h4>Filmwirtschaft:</h4>„Ohne die FFA würde die Filmförderung in  sich zusammenfallen“

Filmwirtschaft:

„Ohne die FFA würde die Filmförderung in sich zusammenfallen“

von am 03.02.2013

Interview mit dem Staatsminister für Kultur und Medien Bernd Neumann

03.02.13 Das Filmförderungsgesetz soll noch bis zum Sommer novelliert werden. Einen Gesetzesentwurf hatte die Bundesregierung im November vorgelegt. In den nächsten Wochen findet dazu im Bundestag die Debatte statt. In einem promedia-Gespräch geht Staatsminister Bernd Neumann auf wichtige Änderungen, wie eine Veränderung der Auswertungsfenster oder die Abgabepflicht von Video-on-Demand-Anbietern, ein. Zur oft geforderten Heranziehung auch der Access Provider stellte der Staatsminister fest, dass eine solche Abgabe nicht mit den Vorgaben der Europäischen Kommission vereinbar sei. [mehr…]

<h4>Filmwirtschaft:</h4> Die Bavaria wird weiterhin die Kinofahne hochhalten

Filmwirtschaft:

Die Bavaria wird weiterhin die Kinofahne hochhalten

von am 02.02.2013

Interview mit Dr. Matthias Esche, Geschäftsführer Bavaria Film

30.01.13 Kurz vor Jahresende 2012 ist einer der aufwendigsten deutschen Spielfilme des vergangenen Jahres in die Kinos gekommen: „Ludwig II.“ Nach vier Wochen hatte der Film über 100.000 Besucher. Damit reiht sich „Ludwig II.“ in die erfolgreiche Phalanx historischer Bavaria-Produktionen wie „Buddenbrooks“ oder „Die Manns“ ein. In einem promedia-Gespräch betont der Bavaria Geschäftsführer Dr. Matthias Esche, dass es Jahre, teilweise Jahrzehnte dauert, bis die Kosten solcher attraktiver Produktionen eingespielt werden. Von 100 Filmen seien im Durchschnitt nur maximal acht bis zehn am Ende wirtschaftlich erfolgreich. [mehr…]

<h4>Öffentlich-rechtlicher Rundfunk:</h4>„Das neue Beitragsmodell ist verfassungskonform“

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk:

„Das neue Beitragsmodell ist verfassungskonform“

von am 01.02.2013

Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei Sachsen-Anhalts hält das neue Beitragsmodell für verfassungskonform.

29.01.13 Gegenüber medienpolitik.net stellte er fest: „Die Länder haben in langjähriger Abstimmung mit den Rundfunkanstalten und unter Beteiligung vieler relevanter Interessengruppen ein verfassungskonformes Finanzierungsmodell geschaffen, das die technische Konvergenz der Medien berücksichtigt, den Datenschutz verbessert und die bisherige Einnahmehöhe nach den verfügbaren Prognosen erwarten lässt.“ Robra betonte, für die gesamte Gesellschaft sei es wichtig, dass die Finanzierungsgrundlage dieser Institution zukunftssicher sei [mehr…]

<h4>Rundfunk:</h4>Der neue Rundfunkbeitrag schafft mehr Transparenz und Gerechtigkeit

Rundfunk:

Der neue Rundfunkbeitrag schafft mehr Transparenz und Gerechtigkeit

von am 20.01.2013

17.1.13 In der Debatte um den neuen Rundfunkbeitrag meldet sich auch Dr. Johannes Beermann, Chef der Sächsischen Staatskanzlei und damit für die Medienpolitik Sachsens zuständig zu Wort.

Nach seiner Auffassung wird mit dem neuen Rundfunkbeitrag für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk „endlich mehr Transparenz und Gerechtigkeit“ erreicht. Die Länder seien sich einig, so Beermann, „dass wir zur Lösung der Akzeptanzprobleme des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht nur eine Kosten-, sondern auch eine Strukturdiskussion brauchen“. [mehr…]

<h4>Dualer Rundfunk:</h4>Regulierung als Qualitätssiegel

Dualer Rundfunk:

Regulierung als Qualitätssiegel

von am 19.01.2013

Von Lutz Reulecke, Vice President Regulatory Affairs & Public Policy von Sky Deutschland

07.01.13 Eine seltsame Beklommenheit umhüllt einen, wenn man eine öffentlich-rechtliche Sendeanstalt betritt. Eben noch munter und guter Dinge fühlt man sich jedes Mal schlagartig in ein Paralleluniversum versetzt, von dem man nur eines weiß: „Hier hast Du keine Freunde, hier bist Du ganz allein!“. Diese Einschätzung hätte noch vor einigen Jahren vermutlich fast jeder Vertreter eines privat finanzierten Fernsehunternehmens unterschreiben können. Doch in letzter Zeit hat sich die Welt grundlegend geändert und langsam kristallisiert sich ein gemeinsames Interesse bei den Anbietern qualifizierter Medienangebote heraus. [mehr…]

<h4>Rundfunk:</h4>Der Wechsel von der Gebühr zum Beitrag ist ein Systemwechsel

Rundfunk:

Der Wechsel von der Gebühr zum Beitrag ist ein Systemwechsel

von am 10.01.2013

Interviews mit Hans W. Färber, Verwaltungs-direktor des WDR und Verwaltungsratsvorsitzender des Beitragsservice und Dr. Heinz Fischer-Heidlberger, Vorsitzender der KEF

10.01.13 Am 1. Januar startete ein neues Finanzierungsmodell für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Der Rundfunkbeitrag. Er wird im Gegensatz zur Rundfunkgebühr nicht pro Empfangsgerät erhoben, sondern pro Haushalt bzw. Betriebsstätte. Über die organisatorischen Fragen der Umstellung, die mögliche Beitragssumme, die ARD, ZDF und Deutschlandradio künftig erhalten werden, sowie eine mögliche Senkung des Beitrags und den Bedarf der Sender [...] [mehr…]

<h4>Filmwirtschaft:</h4>Optimismus gehört bei uns zum Geschäft

Filmwirtschaft:

Optimismus gehört bei uns zum Geschäft

von am 02.01.2013

Interview mit Dr. Christoph Palmer, Geschäftsführer Allianz Deutscher Produzenten

02.01.13 Erstmals seit zehn Jahren wurden im Dezember mit der Produzentenstudie 2012 aktuelle Daten zur Filmwirtschaft und zur Lage der Film- und Fernsehproduzenten in Deutschland veröffentlicht. Laut dieser Studie 2012 sind in Deutschland 1.700 Unternehmen im Bereich audiovisuelle Produktion aktiv. Bei 600 Firmen liegt der Umsatzschwerpunkt im Bereich Fernsehproduktion, 300 sind vor allem Produzenten von Kinofilmen. Die übrigen 800 Unternehmen produzieren Image-, Werbe- und Industriefilme [...] [mehr…]

<h4>Dualer Rundfunk: </h4> Noch gibt es dafür kein ausgearbeitetes Konzept

Dualer Rundfunk:

Noch gibt es dafür kein ausgearbeitetes Konzept

von am 28.12.2012

Interview mit Dr. Thomas Bellut, Intendant des ZDF

28.12.12 - Das ZDF plant für das kommende Jahr rückläufige Einnahmen in Höhe von ca. zwei Millionen Euro. Die Ursachen hierfür sind geringere Umsätze bei der Werbung wegen der fehlenden Sportgroßereignisse und die neue gesetzliche Beschränkung für das Sponsoring. Für 2013 wird ein negatives Betriebsergebnis von 9,3 Millionen erwartet, das gemäß einer Einsparauflage des Verwaltungsrates ausgeglichen werden soll. Das ZDF bleibt trotz der engeren Finanzplanung mit einem Budget von 515 Millionen Euro der größte einzelne Auftraggeber für die deutschen Produzenten. [mehr…]

<h4>Medienordnung: </h4> Medien- und Netzpolitik werden zusammenwachsen

Medienordnung:

Medien- und Netzpolitik werden zusammenwachsen

von am 21.12.2012

Zum Jahresende hat medienpolitik.net Chefs von Staatskanzleien und Senatskanzleien nach den medienpolitischen Schwerpunkten für 2013 befragt

21.12.12 - Thomas Kreuzer (CDU), Medienminister und Chef der Staatskanzlei Bayerns, fordert u.a. eine Überarbeitung der Werberichtlinien für das Fernsehen; Björn Böhning (SPD), Chef der Berliner Senatskanzlei, schlägt als Sitz eines ARD-ZDF-Jugendkanals Berlin vor; Dr. Christoph Krupp (SPD), Chef der Senatskanzlei Hamburgs, tritt für eine Reform des klassischen Rundfunkbegriffs und der Rundfunkregulierung ein und Dr. Angelica Schwall-Düren, Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien in NRW, plädiert angesichts der aktuellen Probleme einiger Zeitungsverlage für eine Stärkung der Meinungsvielfalt im regionalen und lokalen Bereich. [mehr…]