AVMD

von am 21.05.2013 in

Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste

Audiovisuelle Medien können heutzutage nicht nur im Fernsehen, sondern auch im Internet oder auf Mobiltelefonen angesehen werden. Wie andere Waren und Dienstleistungen unterliegen diese den Regeln des europäischen Binnenmarktes.

Um optimal zu funktionieren, benötigt dieser europäische Fernsehbinnenmarkt ein Minimum an gemeinsamen Regeln, die beispielsweise Bereiche wie Werbung und Jugendschutz abdecken.

Diese Regeln sind in der EU Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste (AVMD-Richtlinie) festgelegt, die die EU-weite Harmonisierung nationaler Gesetzgebung für alle audiovisuelle Medien, sowohl herkömmliche Fernsehsendungen als auch Dienste auf Abruf, regelt.

Ziele der EU-Koordinierung:

  • Regeln bereitzustellen, die den technologischen Entwicklungen entsprechen
  • gleiche Wettbewerbsbedingungen für neue audiovisuelle Medien zu schaffen
  • kulturelle Vielfalt zu erhalten
  • Kinder und Verbraucher zu schützen
  • Medienpluralismus zu bewahren
  • Rassismus und religiösen Fanatismus zu bekämpfen
  • die Unabhängigkeit nationaler Medienregulatoren zu gewährleisten
  • Bereiche der EU-Koordinierung

Die AVMD-Richtlinie regelt die EU-weite Harmonisierung nationaler Gesetzgebung in den folgenden Bereichen:

  • Allgemeine Bestimmungen
  • Aufstachelung zum Hass
  • Zugänglichkeit für Personen mit Behinderungen
  • Prinzipien der Rechtshoheit
  • Bedeutende Ereignisse
  • Förderung und Verbreitung europäischer Werke
  • Kommerzielle Kommunikation
  • Jugendschutz

© zitiert von der Website der Europäischen Kommission

Die aktuelle Fassung der AVMD-Richtlinie können Sie hier nachlesen.

 

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