ARD

Neue Vertragskonditionen bei digitalen Verwertungsrechten notwendig

Neue Vertragskonditionen bei digitalen Verwertungsrechten notwendig

von am 30.07.2012

Interview mit Björn Böhning, Chef der Berliner Senatskanzlei
Zur Stärkung der deutschen Film- und Fernsehproduktion unternimmt die Politik aus Sicht des Berufsverbands AG DOK zu wenig. Im Gespräch mit dem Chef der Berliner Senatskanzlei, Björn Böhning, werden politische Handlungsoptionen, der Stand der Verhandlungen und die Probleme freier Filmschaffende vor allem mit öffentlich-rechtlichen Auftraggebern, thematisiert. [mehr…]

Landesregierung NRW will eine strategisch-orientierte Medienpolitik betreiben – Konkrete Aktionen dürfen nicht zum Aktionismus führen

Landesregierung NRW will eine strategisch-orientierte Medienpolitik betreiben – Konkrete Aktionen dürfen nicht zum Aktionismus führen

von am 04.07.2012

04.07.12 Von Hannelore Kraft (SPD), Ministerpräsidentin in NRW

Eines der wirklich „dicken Bretter“, an denen wir im vergangenen Jahr gearbeitet haben, war die Neuordnung bei der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Das bisherige Gebührenmodell wird ab 2013 durch ein Beitragsmodell ersetzt. Es gab Skepsis, ob der entsprechende Staatsvertrag angesichts der Mehrheitsverhältnisse in Nordrhein-Westfalen durchgesetzt werden könnte. Doch der Landtag Nordrhein-Westfalen hat Ende letzten Jahres diesem Staatsvertrag mit großer Mehrheit zugestimmt.

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ARD und ZDF sollen nur im Rahmen ihres Auftrages kommerziell tätig werden – Zwischen Funktionsauftrag und Marktkonformität

von am 03.07.2012

Von Dr. Christine Seehaus, LL.M., Geschäftsführerin des Instituts für Rundfunkrecht an der Universität zu Köln 

Zum Thema „Kommerzielle Aktivitäten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten“ fand am 15. Juni 2012 die 46. öffentliche Jahrestagung des Instituts für Rundfunkrecht an der Universität zu Köln statt. Unter der Leitung des geschäftsführenden Direktors des Instituts, Professor Dr. Karl-Eberhard Hain, wurden Einblicke in die Praxis sowie in die unions- und verfassungsrechtlichen Grundlagen kommerzieller Aktivitäten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten geboten. Ein Schwerpunkt war die Sicherstellung der Auftrags- und Marktkonformität kommerzieller Tätigkeiten.

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Tageswebschau als Start für mehr junge Angebote der ARD: „Es ist höchste Zeit“

Tageswebschau als Start für mehr junge Angebote der ARD: „Es ist höchste Zeit“

von am 02.07.2012

Interview mit Jan Metzger, Intendant von Radio Bremen

Am 4. Juni ist das neue Onlinemagazin „Tageswebschau“ gestartet, das in Bremen als gemeinsames ARD-Projekt von Radio Bremen, der „Tagesschau“ und You FM vom Hessischen Rundfunk produziert wird. Die „Tageswebschau“ informiert kurz und knapp über aktuelle Themen – immer mit Blick aufs Netz. Über einen interaktiven Webplayer steht die Sendung rund um die Uhr zur Verfügung, ergänzt um weitere Informationen. Die „Tageswebschau“ wird in verschiedenen öffentlich-rechtlichen Digitalkanälen, wie zum Beispiel Tagesschau24 und EinsPlus und auf den Websites der jungen ARD-Hörfunkwellen ausgestrahlt. Für die „Tageswebschau“ gab es Lob von jungen Zuschauern und Kritik vom privaten Rundfunk.

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Bavaria modernisiert ihre Studios und setzt weiter auf das TV-Geschäft: „Es sind schon viele Fantasien zu Investitionsruinen geworden“

Bavaria modernisiert ihre Studios und setzt weiter auf das TV-Geschäft: „Es sind schon viele Fantasien zu Investitionsruinen geworden“

von am 29.06.2012

Interview mit Dr. Matthias Esche, Geschäftsführer Bavaria Film

Die Bavaria Film – einer der größten deutschen Film- und TV-Produzenten und- Dienstleister – stellt sich strukturell immer stärker auf den digitalen Wandel ein. Dabei stehen sowohl der Rechteerwerb und Rechtevertrieb für die digitale Distribution als auch Dienstleistungen fur die digitale Verwertung im Fokus. So haben die Bavaria Production Services GmbH und die Telepool GmbH - eine ARD-Tochter - zum 1. Juni 2012 gemeinsam die Bavariapool Services GmbH gegründet. Bereits zum Jahresanfang nahm die Global Screen GmbH, eine gemeinsame Gesellschaft zur weltweiten Vermarktung von Kino- und Fernsehprogrammen ausserhalb des deutschsprachigen Europas den Betrieb auf. Damit entstand eine der größten Vertriebsfirmen Europas. „Ich bin sicher, dass die digitale Distribution in den nächsten Jahren noch mehr an Bedeutung gewinnen, aber gerade im deutschen Markt den physischen Vertrieb zumindest mittelfristig nicht substituieren wird“  so Dr. Matthias Esche, Bavaria Geschäftsführer im promedia-Gespräch.

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Medienrechtler bezweifelt Zulässigkeit von Werbung auf Germany‘s Gold – „Es gibt keine Verpflichtung zu kommerziellen Tätigkeiten“

Medienrechtler bezweifelt Zulässigkeit von Werbung auf Germany‘s Gold – „Es gibt keine Verpflichtung zu kommerziellen Tätigkeiten“

von am 28.06.2012

Interview mit Prof. Dr. Dieter Dörr, Direktor des Mainzer Medieninstitutes

Unternehmen der deutschen Medien- und Produktionsbranche, darunter auch Töchter von ARD und ZDF, haben die Germany‘s Gold GmbH mit Sitz in Berlin gegründet. Sie wollen gemeinsam eine Video-on-Demand-Plattform nach dem Vorbild des US-Anbieters Hulu starten. Die Inhalte sollen sowohl durch Abrufentgelte als auch durch Abonnements und Werbung finanziert werden. In einem Gespräch macht der renommierte Medienrechtler Prof. Dr. Dieter Dörr deutlich, dass es zweifelhaft ist, „ob Werbung auf solchen Plattformen ohne Weiteres zulässig ist“.

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WAZ-Gruppe plant Lokaloffensive und den Ausbau digitaler Angebote: „Da müssen wir gegensteuern“

WAZ-Gruppe plant Lokaloffensive und den Ausbau digitaler Angebote: „Da müssen wir gegensteuern“

von am 27.06.2012

Interview mit Christian Nienhaus, Geschäftsführer der WAZ-Gruppe und Vorsitzender des Zeitungsverlegerverbandes in NRW

WAZ-Geschäftsführer Christian Nienhaus hat in einem promedia-Gespräch seine Kritik an den Digitalangeboten der öffentlich-rechtlichen Sender und die passive Haltung der Politik hierzu bekräftigt. Im Zusammenhang mit Überlegungen der NRW-Landesregierung, die Entwicklung des Lokaljournalismus zu fördern, betonte Nienhaus in einem promedia- Gespräch: „Viel wichtiger als Förderungen sind für uns Zeitungsverleger faire politische Rahmenbedingungen. Dazu gehört, dass die gebührenfinanzierten Online-Zeitungen, die der öffentlich-rechtliche Rundfunk auf seinen viel zu textlastigen Internetseiten anbietet, so nicht weitergeführt werden.“ Nienhaus schloss ein Fortsetzung der Gespräche mit ARD und ZDF über die Online-Angebote aus.

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ARD-Vorsitzende kündigt „junge Mediathek“ auch für mobile Nutzung an – „Zur Erreichbarkeit Jüngerer gibt es keinen Königsweg“

ARD-Vorsitzende kündigt „junge Mediathek“ auch für mobile Nutzung an – „Zur Erreichbarkeit Jüngerer gibt es keinen Königsweg“

von am 19.06.2012

Interview mit Monika Piel, Intendantin des WDR und ARD-Vorsitzende

Die ARD-Vorsitzende hält die Gespräche mit den Verlegern über digitale Angebot von ARD und ZDF nicht für gescheitert. Ihr wichtigstes Kriterium ist das ein regelmäßiger Dialog bestehen bleibt, um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen und Probleme gar nicht erst entstehen zu lassen. Welche Innovationen die ARD für Jüngere auf allen ihren Verbreitungswegen bereitstellen will, wo genau Prioritäten gesetzt werden und ob die Tagesschau-App für gescheitert gilt, erläutert Monika Piel in einem Interview. [mehr…]