06.11.12 – Das Leistungsschutzrecht als notwendiger Lückenschluss für Presseverleger, Günter Krings im Interview (9. Berliner Medien Diskurs)

von am 07.11.2012

Quelle: YouTube-Channel von www.medienpolitik.net

Günter Krings, stellv. Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, räumt im Interview ein, dass bisherige gesetzgeberische Bemühungen in Fragen des Urheberrechts sowie des Leistungsschutzrechts eher gering ausfallen. Dennoch hält er das Leistungsschutzrecht für einen „notwendigen Lückenschluss“ für Verleger. Entscheidend sei seiner Meinung, dass der Gesetzestext vor allem im Urheberrecht leicht verständlich sein muss, um gesellschaftliche Akzeptanz zu erfahren. Dennoch ist es sinnvoll, Warnhinweise zu installieren, um unberechtigte Abmahnungen zu verringern, aber auch das Bewusstsein der Nutzer für geistiges Eigentum zu sensibilisieren.

Auf die Frage, ob eine Kulturflatrate ein sinnvolles Instrument für eine gerechtere Vergütung von Content-Lieferanten sein könne, widerspricht Krings. Für ihn sei das „kein guter Weg“ und „würde die Qualität nivellieren“. Er plädiert eher für eine Individual- statt einer Pauschalvergütung. Was es noch im Bereich Smart-TV hinsichtlich der zwei unterschiedlich regulierten Bereiche   – Online und TV – zu tun gibt, erfahren Sie im Interview.

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