14.11.12 – Hubert Burda fordert faire Wettbewerbsbedingungen für die Verlagsbranche in Deutschland (VDZ-Publishers Summit 2012)

von am 14.11.2012

Quelle: VDZ.TV

Eröffnungsrede von Prof. Dr. Hubert Burda auf dem VDZ- Publishers‘ Summit 2012

Auf dem Publishers Summit des Verband Deutscher Zeitschriftenverleger am 08.11.2012 moniert Prof. Dr. Hubert Burda, Verleger Hubert Burda Media, dass die Global Player Online-Plattformen wie Google, Amazon und Apple für ihr Geschäftsmodell auf nationaler Ebene „keine Steuern zahlen“. Allenfalls falle eine Mehrwertsteuer von vier Prozent (Amazon in Irland) an. Der Anteil der Verlagsbranche an Buchwaren von 18 Prozent (Weltbild in Deutschland) schaffe unmöglich ein „Same Level-Playing-Field“, kritisiert Burda. Hier gilt es, gleiche Wettbewerbsbedingungen, „gleiche Startchancen“ für alle Medienunternehmen zu schaffen.

Auf das zur Zeit umstrittene Leistungsschutzrecht kam Burda nicht zu sprechen. Ob die Presse-Verleger in der Zeitungskrise damit ein geeignetes Mittel zur Monetarisierung ihrer Inhalte gegenüber Google an der Hand hätten, bleibt weiter offen. Der Suchmaschinen-Gigant Google hingegen geht immer mehr in die Offensive.

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