21.06.17 – Öffentlichen Fachgespräch zum Thema „Moderner Staat – Chancen durch Digitalisierung“ im Ausschuss Digitale Agenda

von am 26.06.2017

© Deutscher Bundestag

Deutschland hat im Bereich der digitalen Dienstleistungen und Transparenz der Verwaltung großen Nachholbedarf. Das war die einhellige Meinung der Sachverständigen in einem Öffentlichen Fachgespräch des Ausschusses für Digitale Agenda am Mittwoch, 21. Juni 2017 unter Vorsitz von Jens Koeppen (CDU/CSU). Sie empfahlen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft stärker einzubeziehen und Experimentierräume zu schaffen. Die Experten sprachen sich zudem in der Mehrheit für das sogenannte Once-Only-Prinzip aus, nach dem Behörden die einmal hinterlegten Nutzerdaten von Bürgern untereinander austauschen und für verschiedene Dienstleistungen verwenden können.

Liste der geladenen Sachverständigen

  • Dr. Johannes Ludewig, Vorsitzender des Nationalen Normenkontrollrates
  • Prof. Dr. Mario Martini, Leiter des Programmbereichs „Transformation des Staates in Zeiten der Digitalisierung“ am Deutschen Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung und Lehrstuhlinhaber für Verwaltungswissenschaft, Staatsrecht, Verwaltungsrecht und Europarecht an der Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer
  • Matthias Kammer, Direktor des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet
  • Walter Palmentshofer, OpenKnowledge Foundation Deutschland e. V.
  • Prof. Dr. Ines Mergel, Universität Konstanz, Fachbereich Politik- und Verwaltungswissenschaften

Eine Zusammenfassung der Sitzung können Sie hier nachlesen.

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