Archiv Juli 2012

ARD und ZDF sollen nur im Rahmen ihres Auftrages kommerziell tätig werden – Zwischen Funktionsauftrag und Marktkonformität

von am 03.07.2012

Von Dr. Christine Seehaus, LL.M., Geschäftsführerin des Instituts für Rundfunkrecht an der Universität zu Köln 

Zum Thema „Kommerzielle Aktivitäten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten“ fand am 15. Juni 2012 die 46. öffentliche Jahrestagung des Instituts für Rundfunkrecht an der Universität zu Köln statt. Unter der Leitung des geschäftsführenden Direktors des Instituts, Professor Dr. Karl-Eberhard Hain, wurden Einblicke in die Praxis sowie in die unions- und verfassungsrechtlichen Grundlagen kommerzieller Aktivitäten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten geboten. Ein Schwerpunkt war die Sicherstellung der Auftrags- und Marktkonformität kommerzieller Tätigkeiten.

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Tageswebschau als Start für mehr junge Angebote der ARD: „Es ist höchste Zeit“

Tageswebschau als Start für mehr junge Angebote der ARD: „Es ist höchste Zeit“

von am 02.07.2012

Interview mit Jan Metzger, Intendant von Radio Bremen

Am 4. Juni ist das neue Onlinemagazin „Tageswebschau“ gestartet, das in Bremen als gemeinsames ARD-Projekt von Radio Bremen, der „Tagesschau“ und You FM vom Hessischen Rundfunk produziert wird. Die „Tageswebschau“ informiert kurz und knapp über aktuelle Themen – immer mit Blick aufs Netz. Über einen interaktiven Webplayer steht die Sendung rund um die Uhr zur Verfügung, ergänzt um weitere Informationen. Die „Tageswebschau“ wird in verschiedenen öffentlich-rechtlichen Digitalkanälen, wie zum Beispiel Tagesschau24 und EinsPlus und auf den Websites der jungen ARD-Hörfunkwellen ausgestrahlt. Für die „Tageswebschau“ gab es Lob von jungen Zuschauern und Kritik vom privaten Rundfunk.

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Nur ein Drittel der 2010 geförderten Filme ist bisher im Kino gezeigt worden – „Von der Projekt- zur Produzentenförderung“

Nur ein Drittel der 2010 geförderten Filme ist bisher im Kino gezeigt worden – „Von der Projekt- zur Produzentenförderung“

von am 02.07.2012

Interview mit Prof. Dr. Lothar Mikos, Fernsehwissenschaftler an der HFF „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg, Geschäftsführender Direktor des Erich Pommer Instituts (EPI)

Das Potsdamer EPI-Institut hat in einer Studie die Strukturen der Filmförderung im Zusammenhang von Bundes- und Länderförderungen sowie die Konzentration der Förderung auf einzelne Projekte bzw. auf einige Produktionsfirmen für das Jahr 2010 untersucht. Die Ausgaben der Filmförderinstitutionen für die allgemeine Filmförderung lagen im Jahr 2010 bei insgesamt 273,7 Mio. Euro. Hiervon kamen 132,9 Mio. Euro vom Bund und 140,8 Mio. von den Länderförderungen.

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