„Journalismus ist nicht zum Nulltarif zu erhalten“

von am 03.05.2020 in Aktuelle Top Themen, Archiv, Digitale Medien, Journalismus, Medienwirtschaft, Verlage

„Journalismus ist nicht zum Nulltarif zu erhalten“
Michael Tallai, Geschäftsführer der Mediengruppe Thüringen

Mediengruppe Thüringen: Tageszeitungen werden komplett mobil erstellt, keine Kurzarbeit bei Redakteuren

04.05.2020. Interview mit Michael Tallai Geschäftsführer der Mediengruppe Thüringen

Wie bei anderen Medienunternehmen, arbeiten auch die Journalisten der Mediengruppe Thüringen, die zur Funke Mediengruppe gehört, von zuhause aus. Die drei Tageszeitungen werden komplett mobil erstellt, ohne Kernmannschaft im Verlag. Zwar besteht für einige Bereiche der Mediengruppe Kurzarbeit, aber nicht für die Redaktionen. „Auch im Journalismus bewahrheitet sich die Erkenntnis, dass Krisenzeiten zu positiven Veränderungen führen können“, betont Michael Tallai. Die Journalisten könnten sich von der Terminbestimmtheit ihrer Arbeit lösen und hätten so mehr Zeit und auch Spielraum für lesenswerte Geschichten und Formate. Mit Befriedigung berichtet der Geschäftsführer der Mediengruppe von steigenden Abonnements bei den Digitalangeboten, ohne das Preismodell verändert zu haben: „Anspruchsvoller Journalismus ist nicht zum Nulltarif zu erhalten.“ Die Thüringer nutzen ihre technische Infrastruktur und Logistik, um neue Geschäftsfelder zu erschließen. So stellen sie Händlern ihren Leser-Shop als E-Commerce-Plattform zur Verfügung und übernehmen auch zu großen Teilen die Kundenkommunikation und die Abwicklung des Verkaufs. Zur Mediengruppe gehören die „Thüringer Allgemeine“, „Thüringer Landeszeitung“, „Ostthüringer Zeitung“ sowie zwei Anzeigenblätter.

medienpolitik.net: Herr Tallai, wie arbeitsfähig sind gegenwärtig die Redaktionen der Mediengruppe Thüringen?

Tallai: Die Redaktionen sind voll arbeitsfähig. Seit Beginn der Kontaktsperren praktizieren alle Redakteure mobiles Arbeiten, recherchieren und schreiben auch ihre Texte zuhause. Das war anfangs ein Risiko, da wir nicht wussten, ob die Technik mitspielt, die Online-Verbindungen stabil sind und die dezentrale Abstimmung klappt, aber bis heute funktioniert das einwandfrei.

medienpolitik.net: Es besteht auch keine Kernmannschaft im Verlag, die die Koordination übernimmt?

Tallai: Auch die Koordination und das Blattmachen erfolgen im Wesentlichen von zuhause aus. Es ist technisch und organisatorisch möglich, die Zeitung derzeit komplett mobil zu erstellen. Der Druck muss natürlich weiterhin in der Druckerei erfolgen.

medienpolitik.net: Wenn es so gut läuft, könnten Sie diese Arbeitsweise ja beibehalten?

Tallai: Diese Frage wird sicher nicht nur unsere Mediengruppe weiter beschäftigen, sondern mobiles Arbeiten wird ein wichtiges gesellschaftliches Thema für die nächsten Jahre bleiben. Natürlich sind die Abstimmungsprozesse und Diskussionen über Inhalte einfacher, wenn sie von den Mitarbeitern direkt am Newsdesk vorgenommen werden. Deshalb werden wir nach dem Ende der Pandemie nicht beim hundertprozentigen mobilen Arbeiten bleiben, aber wir werden mit dem mobilen Arbeiten sicher anders umgehen als vor der Corona-Krise.

medienpolitik.net: Besteht bei der Mediengruppe Thüringen für Journalisten Kurzarbeit?

Tallai: Für einige Bereiche der Mediengruppe besteht Kurzarbeit, aber nicht für die Redaktionen. Zum Beispiel verkauft der Ticket-Shop gegenwärtig keine Veranstaltungskarten, so dass die Mitarbeiter hier weniger beschäftigt sind. Ähnlich ist es bei Leserreisen, die natürlich nicht stattfinden. Auch Messen und Events sind nahezu vollständig zum Erliegen gekommen. Allerdings bemühen wir uns gerade hier um neue Geschäftsfelder. So planen wir für den Mai Konzerte in einem Autokino und diese bereiten die Kollegen gerade vor.

medienpolitik.net: Einige Zeitungsverlage, auch relativ große, haben Redakteure in Kurzarbeit geschickt, weil es z.B. im Kultur- oder Sportbereich weniger zu berichten gäbe. Ihre Journalisten haben anscheinend genug zutun…

Tallai: Wir hatten von vornherein das Ziel, dass der Umfang unserer Zeitung im Wesentlichen erhalten bleibt, sie weiter über alle wichtigen Lebensbereiche berichtet. Der Leser sollte nicht weniger an Informationen erhalten als vorher und die Zeitung sollte keine monothematische Abhandlung über den Corona-Virus sein. Nur die Beilage am Wochenende, in der über Reisen und Veranstaltungen berichtet wurde, haben wir – verständlicherweise – reduziert. Unsere Kollegen in den Kultur- und Sportredaktionen haben heute sicher weniger aktuelle Ereignisse, aber sie nutzen die Zeit für ausführliche Recherchen, Hintergrundberichte, Interviews und interessante Geschichten.

medienpolitik.net: In den drei Tageszeitungen sind im 2. Buch sogar der Ratgeber- und Freizeitteil erweitert worden…

Tallai: Hier befanden sich bisher vor allem Veranstaltungstipps und das ist ja hinfällig geworden. Das haben wir durch kleine Reportagen und Hintergrundberichte aus dem Kultur- und Freizeitbereich ersetzt. Auch im Journalismus bewahrheitet sich die Erkenntnis, dass Krisenzeiten zu positiven Veränderungen führen können. Die Journalisten können sich von der Terminbestimmtheit ihrer Arbeit lösen und haben so mehr Zeit und auch Spielraum für lesenswerte Geschichten und Formate.

„Der Leser sollte nicht weniger an Informationen erhalten als vorher und die Zeitung sollte keine monothematische Abhandlung über den Corona-Virus sein.“

medienpolitik.net: Wie sichern Sie weiterhin jeden Morgen die Zustellung?

Tallai: Zum Glück hat sich in diesem Bereich nichts geändert. Die Zustellung ist weiterhin sehr stabil und zuverlässig. Wir hatten anfangs Sorgen, dass viele Zusteller durch eine Corona-Infektion ausfallen könnten oder das Depot geschlossen werden müsste, aber das ist nicht eingetreten. Wir können garantieren, dass alle Produkte pünktlich zugestellt werden.

medienpolitik.net: Gehören die Journalisten in Thüringen eigentlich zu den systemrelevanten Gruppen?

Tallai: Es gab sehr intensive Gespräche zwischen der Landesregierung und den Medien. Zu Beginn der Ausgangsbeschränkung waren die Medienvertreter nicht als systemrelevant eingestuft worden. Wir haben deshalb darauf hingewiesen, dass eine umfangreiche Information der Bevölkerung gegenwärtig eine hohe Priorität haben muss und Journalisten und Verlagsmitarbeiter ihrer Tätigkeit uneingeschränkt nachgehen können müssen. Inzwischen hat die Landesregierung ihre Position geändert und wir können wieder ohne Einengungen arbeiten. Wir sind auch in Thüringen systemrelevant.

medienpolitik.net: Viele Zeitungen melden neue Abos für Print und digitale Angebote. Ist das bei der Mediengruppe Thüringen auch so?

Tallai: Vor allem bei digitalen Angeboten registrieren wir seit einigen Wochen ein deutliches Plus. Der Peak der ersten Tage, wo man nicht genug über die Corona-Pandemie erfahren konnte, hat sich ein bisschen abgeflacht, aber die Nachfrage nach Paid-Content ist weiterhin deutlich höher als in den Monaten zuvor.

medienpolitik.net: Haben sie auch mit kostenlosem Zugang oder niedrigen Preisen für die Paid-Angebote gelockt?

Tallai: Nein, wir haben das Preismodell nicht verändert. Anspruchsvoller Journalismus ist nicht zum Nulltarif zu erhalten. Es gab in den sozialen Medien teils heftige Kritik, weil wir unsere Angebote nicht kostenlos ins Internet stellen. Wir bieten auf den Online-Seiten der Zeitungen eine Basisinformation auch für Nichtabonnenten an, aber weitergehende und exklusive Informationen müssen bezahlt werden. Wie sollen wir sie sonst refinanzieren, zumal auch die Anzeigenerlöse teilweise weggebrochen sind. Die Hersteller von Desinfektionsmitteln verschenken ihre Produkte auch nicht, obwohl sie dringend gebraucht werden.

medienpolitik.net: Wie wollen Sie die Abonnenten halten, die in einer besonderen Lage zu Ihnen gekommen sind?

Tallai: Das ist kein Thema, dass uns nur im Zusammenhang mit der Corona-Krise beschäftigt. Es besteht bei Abonnements immer eine relativ hohe Abbestellerquote, aus den unterschiedlichsten Gründen. Wir versuchen sie vor allem durch ein gutes Produkt zu halten. Aber sicher müssen wir noch mehr machen. In der Regel arbeitet der Vertrieb so, dass er mit einem potenziellen Abonnenten intensiv kommuniziert, ihn anschreibt, mit ihm telefoniert, Probeexemplare zuschickt. Wenn das Abo abgeschlossen ist, zieht Ruhe ein und der Vertrieb wird erst wieder aktiv, wenn eine Kündigung droht. Es muss uns gelingen, mit dem Kunden regelmäßiger und kontinuierlicher zu kommunizieren, zum Beispiel durch Newsletter oder andere spezifische Informationen, um ihn noch besser in unsere Arbeit, unsere Überlegungen und Projekte einzubinden, um ihn vom Wert des Produktes dauerhaft zu überzeugen.

medienpolitik.net: Können neue Digital-Abos die Werbeausfälle halbwegs wettmachen?

Tallai: Nein, dafür sind die gegenwärtigen Stornierungen, die ja in erster Linie durch den zeitweiligen Stillstand des Handels, der Gastronomie, des Tourismus und anderer Wirtschaftszweige bedingt sind, zu groß. Wenn Unternehmen nicht wissen, ob sie die nächsten Monate überstehen, ist es verständlich, dass sie keine Werbung schalten. Darunter leiden vor allem unsere beiden Anzeigenblätter, die sich ausschließlich über Werbung finanzieren.

medienpolitik.net: Die Mediengruppe verfügt, sie haben es angedeutet, über eine breite Diversifikation: Sie sind in der Logistik, bei Messen und Ausstellungen sowie beim Sportmarketing und beim Postservice aktiv. Auch hier ruhen teilweise alle Aktivitäten. Wie gleichen Sie insgesamt die Umsatzrückgänge aus?

Tallai: Wir werden dieseAusfälle nicht komplett durch andere Anstrengungen kompensieren können. Aber dennoch zeigt diese Krise, dass es die richtige Strategie ist, neue Geschäftsfelder zu erschließen und sich breiter aufzustellen, denn sonst wären die Verluste noch größer. Wir haben die Bereiche, die durch die Corona-Pandemie besonders betroffen sind, ein wenig umstrukturiert, um neue Aufgaben übernehmen zu können. So planen wir Konzerte auf Standorten von Autokinos und gehen davon aus, dass die Nachfrage groß sein wird. Das gleicht das nicht aus, was wir an anderer Stelle verlieren, aber es ist besser hier Neues zu versuchen, als gar nichts zu tun. Im Ticket-Shop verkaufen wir jetzt auch Gutscheine für Restaurants und Hotels, weil viele Menschen die Gastronomiebranche unterstützen wollen. Unser Lesershop ist gegenwärtig nur online aktiv und wir haben ihn für Dritte geöffnet, wie zum Beispiel für kleine lokale Händler, die über keinen eigenen Online-Shop verfügen. Wir bewerben diese Produkte, kümmern uns um die Verkaufsabwicklung, einschließlich der Bezahlung. Die Händler müssen nur noch ihre Waren versenden. Neu ist für unsere Logistik jetzt ein Lieferservice, mit dem wir Speiseangebote von Gaststätten ausfahren, aber auch Brötchen einer großen Bäckereikette. Inzwischen sind wir in zwei Städten damit unterwegs.

medienpolitik.net: Wenn Sie Ihren Online-Shop jetzt auch für lokale Händler öffnen, könnte sich daraus eine lokale Handelsplattform entwickeln, die zwar in verschiedenen Regionen versucht wurde, aber nie richtig funktionierte?

Tallai: Das istunsere Hoffnung. Zum einen wollen wir in der Krise ein Geschäft ermöglichen – für die Händler, wie auch für uns – und zum anderen möchten wir hier ein dauerhaftes Geschäftsfeld aufbauen. Ob das klappt, kann man jetzt noch nicht sagen. Wir probieren sehr viel aus, davon wird einiges auch künftig funktionieren und anderes nicht. Das geht auch deshalb, weil gegenwärtig Entscheidungen sowohl bei uns in der Mediengruppe als auch bei den Kunden, viel schneller gefällt werden als vorher. Wir stellen solche Projekte innerhalb von ein- bis zwei Wochen auf die Beine und dann werden sie umgesetzt.

medienpolitik.net: Die Beispiele zeigen, dass sich die Diversifikation anscheinend für viele Verlage als Segen erweist, weil man flexibler reagieren kann.

Tallai: Die Zeitungsverlage gehören schon seit vielen Jahren nicht mehr zu den Boom Branchen, deshalb gab es für mich keine Alternativen, um aufbauend auf unserem Kerngeschäft, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Die Produktion und der Vertrieb von Nachrichten wird immer unsere Haupttätigkeit sein, aber darum herum, müssen neue Bereiche aufgebaut werden, die das Kerngeschäft ergänzen. Die Logistik ist dafür das beste Beispiel: Wir verfügen in Thüringen über eine moderne und leistungsstarke Infrastruktur für den Vertrieb unserer Zeitungen. Die setzen wir für andere Dienstleistungen ein, wie das Ausliefern von Briefen und Paketen oder jetzt aktuell für Angebote von Gaststätten. Da wir für unsere Tageszeitungen eine flächendeckende Verbreitung und einen großen Werbedruck aufgebaut haben, liegt es nahe, diesen für den Verkauf von Tickets oder für eigene Veranstaltungen und Reisen zu nutzen. Die Voraussetzung dafür ist aber ein funktionierendes Stammgeschäft.

„Die Zeitungen haben an Vertrauen gewonnen und ich wünsche mir, dass dieses gewachsene Verständnis der Notwendigkeit einer freien, unabhängigen Presse erhalten bleibt.“

medienpolitik.net: Beschleunigt die Corona-Pandemie den Abschied von Print?

Tallai: Ich weiß nach wie vor nicht, wann dieser Abschied erfolgen wird. Ich rechne damit nicht in absehbarer Zeit. Es sind vor allem Jüngere, die wir für Digital-Abos gewinnen. Die Mehrzahl unserer Leser ist an die gedruckte Zeitung gewöhnt und möchte sie weiterhin behalten. Deshalb müssen wir für sie weiterhin die Zeitung drucken und zustellen. Dass die Bedeutung und Nutzung des digitalen Paid-Contents wächst, ist keine Frage, aber ich kann mir nicht vorstellen selbst noch zu erleben, dass es keine gedruckte Tageszeitung mehr gibt.

medienpolitik.net: Wie kann man die Umstellung von Print- auf Digital-Abos dennoch beschleunigen?

Tallai: Beide Prozesse verlaufen parallel: Wir müssen weiter eine hohe Qualität und sichere Zustellung der gedruckten Zeitung sichern und gleichzeitig die Anziehungskraft und Exklusivität unseres Digitalangebotes ausbauen. Zudem haben wir attraktive Angebote entwickelt, um mehr Menschen davon zu überzeugen, unsere Inhalte digital zu nutzen. Dafür werben wir auch bei unseren Printlesern. Aber wir werden keinen dazu zwingen, auf die digitalen Angebote umzusteigen, denn wir würden in unserer Region so viele Abonnenten verlieren, dass eine Tageszeitung nicht mehr wirtschaftlich ist.    

medienpolitik.net: Welche Hilfe kann Ihnen die Politik in der gegenwärtigen Situation geben?

Tallai: Unsere Forderung richtet sich vor allem auf eine Unterstützung bei der Zustellung und Logistik. Hier sind den Verlagen von der Bundesregierung 40 Millionen Euro für dieses Jahr zugesagt worden und wir hoffen, dass dieses Versprechen bald umgesetzt wird. Zudem sollte dieser – sehr überschaubare Betrag – angesichts unserer Umsatzausfälle aufgestockt werden. Thüringen ist ein Flächenland und um eine stabile Versorgung mit Tageszeitungen sicher zu stellen, ist ein hoher logistischer Aufwand erforderlich. Es würde die Arbeit unserer Mitarbeiter auch erleichtern, wenn es in unserem Bundesland einheitliche Regeln für den Umgang mit der Pandemie gäbe und nicht einzelne Kommunen die Vorgaben der Landesregierung unterschiedlich auslegen würden.

medienpolitik.net: Österreich hat die Förderung der Tageszeitungen – nicht nur für die Logistik – massiv ausgeweitet. Wäre das Nachbarland in dieser Beziehung auch ein Bespiel für Deutschland?

Tallai: Das sehe ich nicht. Wir haben nach wie vor die Sorge, dass sich eine Förderung über die Logistik hinaus, auch auf die Inhalte der Zeitungen auswirken könnte. Alle Modelle, die in unserem Land ja auch diskutiert worden sind, schließen einen solchen Einfluss nicht völlig aus. Wir sehen am Beispiel des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, dass die Politik versucht, Einfluss zu nehmen. Die unabhängige Presselandschaft ist in Deutschland ein wichtiger Garant unserer Demokratie. Sobald eine Förderung des journalistischen Produkts erfolgt, entstehen auch Begehrlichkeiten, auf die Inhalte oder die Journalisten politisch einzuwirken.

medienpolitik.net: Wenn Sie am Ende dieses Jahres Bilanz ziehen, welches Fazit möchten Sie gerne formulieren?

Tallai: Zur Bilanz sollte gehören, dass der Verlag und die Funke-Mediengruppe, trotz aller Schwierigkeiten gut durch die Krise gekommen sind. Zu den positiven Erfahrungen gehört, dass mehr Menschen erlebt haben, wie wichtig eine sachliche, kritische und professionelle journalistische Berichterstattung für die Bewältigung ihres Alltages ist. Wir erhalten sehr viel Zuspruch von Lesern, die uns mitteilen, dass es ihnen ihre Tageszeitung erleichtert, die Pandemie zu überstehen. Die Zeitungen haben wieder an Vertrauen gewonnen und ich wünsche mir, dass dieses gewachsene Verständnis der Notwendigkeit einer freien, unabhängigen Presse erhalten bleibt. 

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