„Vertrauen erzeugt man durch Offenheit“

von am 23.05.2022 in Allgemein, Archiv, Gesellschaftspolitik, Journalismus, Kommunikationswissenschaft, Medienkompetenz, Medienwissenschaft, Social Media

„Vertrauen erzeugt man durch Offenheit“
Prof. Dr. Michael Steinbrecher, Professur für Fernseh- und crossmedialen Journalismus an der TU Dortmund

60 Prozent der erwachsenen Bevölkerung hält den Journalismus für glaubwürdig und nur 10 Prozent für nicht glaubwürdig

23.05.2022. Interview mit Prof. Dr. Michael Steinbrecher, Professur für Fernseh- und crossmedialen Journalismus an der TU Dortmund

Der Journalismus stehe vor der Herausforderung, sich häufig auf den kurzfristigen wirtschaftlichen Erfolg fokussieren zu müssen, ohne mittel- und langfristig seine Integrität und Glaubwürdigkeit zu gefährden, sagt Prof. Dr. Michael Steinbrecher von der TU Dortmund. Im Online-Journalismus seien Schnelligkeit, das Zuspitzen von Überschriften, die Praxis des Clickbaitings, um gezielt Besucher auf die Seiten zu locken, ökonomisch erklärbar. Aber zwei Qualitätsdimensionen im Journalismus, nämlich Richtigkeit und Schnelligkeit, geraten so immer häufiger in Konflikt. Wenn ein Medium für glaubwürdig gehalten werde, beruht dies vor allem darauf, dass die Berichterstattung für kompetent und vertrauenswürdig gehalten werde. Auch in einem Medium, dem man vertraue, könnten einzelne Berichte unglaubwürdig erscheinen. Der Mediennutzer vertraue in der Regel nicht blind. Aber sollte das immer wieder passieren, werde das Vertrauen entzogen. Aus der Forschung zu TV-Nachrichten wisse man, dass Bewegtbildern mehr Aufmerksamkeit geschenkt werde als gesprochenen Wort-Nachrichten. Sie vermittelten zunächst einmal den Eindruck von Authentizität. Aber die Glaubwürdigkeit sei nicht per se größer. Es liegt im Eigeninteresse des Journalismus, Informationen sorgfältig zu prüfen.

medienpolitik.net: Herr Steinbrecher, wir erleben gegenwärtig beim Ukraine-Krieg, dass dieser auch ein Krieg der Bilder ist und von der Glaubwürdigkeit dieser Bilder, z.B. aus Butscha, auch politische Forderungen abgeleitet werden. Wovon hängt für den Bürger die Glaubwürdigkeit von Informationen ab?

Steinbrecher: Die Macht der Bilder ist ein lang bekanntes Phänomen. Bilder haben schon immer Meinungen und Handlungen beeinflusst. Und zwar nicht nur von Politikern, sondern auch von anderen Rezipienten. Gerade weil Bilder so wirkmächtig sind, ist eine Prüfung der Bilder entscheidend. Die Redaktionen müssen die Echtheit der Aufnahmen prüfen, bevor sie sie publizieren. Dies gilt für Bewegtbilder genauso wie für Fotos und alle anderen Formen von Informationen. Grundsätzlich vertrauen wir gerne Quellen, die über einen langen Zeitraum journalistisch integer und glaubwürdig gearbeitet haben. Diese Quellen erhalten einen Vertrauensbonus. Im Journalismus ist es allerdings wie im sonstigen Leben: Es dauert lange, bis Glaubwürdigkeit aufgebaut wird, aber verspielen kann man sie sehr schnell. Denken wir nur an die Publikation der Hitler-Tagebücher durch den „Stern“. Dadurch wurde der Ruf des Magazins über Jahre beschädigt. Es liegt aus vielen Gründen im Eigeninteresse des Journalismus, Informationen sorgfältig zu prüfen.

medienpolitik.net: Ist die Glaubwürdigkeit bei bewegten Bildern am größten? Ist das Bewegtbild per se ein Beweismittel?

Steinbrecher: Das Bewegtbild ist wirkmächtig, ohne Frage. Aus der Forschung zu TV-Nachrichten wissen wir beispielsweise, dass Bewegtbildern mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird als gesprochenen Wort-Nachrichten. Sie vermitteln zunächst einmal den Eindruck von Authentizität. Aber die Glaubwürdigkeit ist nicht per se größer. Fotos und Bewegtbilder können manipuliert und zu Propaganda-Zwecken missbraucht werden. Deshalb müssen Redaktionen klären und absichern: Stammen sie aus dem richtigen zeitlichen und räumlichen Kontext? Sind sie aus dem Zusammenhang gerissen, evtl. sogar technisch manipuliert oder inszeniert? Ein Korrespondentennetz ist im Journalismus nicht zuletzt deshalb wichtig, weil sich Redaktionen so vor Ort ein eigenes Bild machen können.

„Menschen nehmen selbst bei einer ausgewogenen Berichterstattung über konflikthaltige oder kontroverse Themen ihren eigenen Standpunkt oft als unfair behandelt wahr.“

medienpolitik.net: Die Informationen über den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine lassen sich nur schwer verifizieren. Welche Rolle spielt die persönliche Überzeugung bei der Bewertung und damit der Glaubwürdigkeit?

Steinbrecher: Insbesondere politische Überzeugungen spielen eine große Rolle. Das fängt schon bei der Auswahl von Nachrichtenangeboten an. Konservative Menschen beispielsweise vertrauen in der Regel eher konservativen Medien. Es betrifft aber auch die Bewertung einzelner Beiträge. Der sogenannte Hostile-Media-Effekt beschreibt etwa das Phänomen, dass Menschen selbst bei einer ausgewogenen Berichterstattung über konflikthaltige oder kontroverse Themen ihren eigenen Standpunkt oft als unfair behandelt wahrnehmen. Da wir dieses Phänomen kennen, sollte es uns aber auch zur Wachsamkeit motivieren. Denn nicht alle Informationen der Medien, die uns nahestehen, müssen richtig sein. Und nicht alle Informationen der Seite, die uns ferner ist, sind falsch.

medienpolitik.net: Es gibt aus den vergangenen Jahren widersprüchliche Analysen über die Glaubwürdigkeit des Journalismus. Hat diese Glaubwürdigkeit generell abgenommen oder ist sie doch annähernd gleichgeblieben?

Steinbrecher: Sie haben Recht, wir hatten zuletzt unterschiedliche Befunde. Machen wir es konkret am Beispiel der Bewertung der Corona-Berichterstattung. Befragungen der Kolleginnen und Kollegen der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz haben gezeigt, dass das Vertrauen in die Medien in Bezug auf die Corona-Berichterstattung im Jahr 2020 recht hoch war. Wir haben zu Beginn dieses Jahres in unserer repräsentativen Studie, die wir gemeinsam mit forsa durchgeführt haben, festgestellt, dass ein gutes Jahr später die Glaubwürdigkeit des Journalismus durch die Corona-Berichterstattung eher gesunken ist. Dies zeigt, dass die Positionen der Menschen sich dynamisch verändern. Und es zeigt die Notwendigkeit von Langzeitstudien, wie z.B. die Kolleginnen und Kollegen aus Mainz und auch wir sie mit unterschiedlichen Schwerpunkten durchführen.

medienpolitik.net: Haben die klassischen Medien, unabhängig davon, ob ihre Informationen analog oder online verbreitet werden, einen Glaubwürdigkeitsbonus im Vergleich zu sozialen Netzwerken oder Online-Quellen, die nicht auf klassischen Medien beruhen?

Steinbrecher: Da müssen wir uns genau anschauen, von wem wir reden. Für die, die mit klassischen Medien aufgewachsen sind, gilt dies definitiv. In unserer relativ alten Bevölkerung ist dies ein nicht unerheblicher Teil. Sie haben häufig jahrzehntelange Medienroutinen entwickelt und vertrauen traditionell bestimmten klassischen Medienmarken. Allerdings stellen wir auch fest, dass es in den jüngeren Generationen keine so enge Bindung zu den klassischen Medienmarken mehr gibt. Hier wird es komplizierter. Doch auch hier sind in Krisenzeiten die Medienangebote – zum Beispiel der öffentlich-rechtlichen Sender – sehr gefragt. Eine Herausforderung bleiben allerdings die Ausprägungen des Online-Journalismus. Die Schnelligkeit, das Zuspitzen von Überschriften, die Praxis des Clickbaitings, um gezielt Besucher auf die Seiten zu locken – all das ist ökonomisch erklärbar. Aber zwei Qualitätsdimensionen im Journalismus, nämlich Richtigkeit und Schnelligkeit, geraten so immer häufiger in Konflikt. Der Journalismus steht vor der Herausforderung, sich häufig auf den kurzfristigen wirtschaftlichen Erfolg fokussieren zu müssen, ohne mittel- und langfristig seine Integrität und Glaubwürdigkeit zu gefährden.

medienpolitik.net: Sehen Sie einen Unterschied zwischen Glaubwürdigkeit und Vertrauen? Vertrauen die Bürger einem Medium, auch wenn es einen Teil der Berichterstattung nicht für glaubwürdig hält?

Steinbrecher: Eine gute Frage. Wir haben durch den Fall Relotius und die folgenden Diskussionen gesehen, wie intensiv über genau diese Frage im „Spiegel“ und in der Öffentlichkeit insgesamt diskutiert wurde. Aber Sie fragen ja vor allem nach dem Unterschied zwischen Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Zu beiden Begriffen gibt es Forschungen und zahlreiche Definitionsansätze. Unsere Forschungsgruppe versteht Vertrauen als einen weit gefassten Begriff, der vor allem durch die Erwartungen bzw. die Hoffnung in Bezug auf kommende Ereignisse und Entwicklungen verstanden werden kann. Was meinen wir damit? Das Vertrauen hat insgesamt eine Journalismus- und Demokratie komplexitätsreduzierende Funktion. Es ermöglicht uns in vielen Fällen erst, weitere Entscheidungen zu treffen und zu handeln. Schon das Überqueren einer innerstädtischen Straße setzt beispielsweise das Vertrauen voraus, dass niemand mit 200 km/h darauf fährt. Glaubwürdigkeit verstehen wir als einen Teil des komplexen Mechanismus „Vertrauen“. Wenn wir ein Medium für glaubwürdig halten, so beruht dies vor allem darauf, dass wir die Berichterstattung für kompetent und vertrauenswürdig halten. Gerade wenn wir über Alltags-Kommunikation reden, überschneiden sich jedoch beide Begriffe. Auch in einem Medium, dem wir vertrauen, können uns übrigens einzelne Berichte unglaubwürdig erscheinen. Wir vertrauen in der Regel nicht blind. Aber sollte das immer wieder passieren, wird das Vertrauen entzogen.

medienpolitik.net: Welche gesellschaftliche Institution oder Quelle hat für die Bürger im Moment die größte Glaubwürdigkeit?

Steinbrecher: Das „Edelmann Trust Barometer“ für das Jahr 2021 ermittelt, dass 59 Prozent der Menschen in Deutschland der Regierung vertrauen, 54 Prozent den Unternehmen und 52 Prozent den Medien. In unserer aktuellen Studie halten rund 60 Prozent der erwachsenen Bevölkerung den Journalismus für glaubwürdig und nur 10 Prozent für nicht glaubwürdig. Das Ergebnis ist besser als von den Journalistinnen und Journalisten in unserer letzten Journalismus- Befragung befürchtet. Übrigens: Je kritischer die Menschen den Medien gegenüberstehen, desto seltener nutzen sie die klassischen Medien wie Tages- und Wochenzeitungen oder den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

medienpolitik.net: Sie haben in Ihrer jüngsten Studie zur Corona-Pandemie ermittelt, dass 87 Prozent der Befragten den Journalismus als wichtig für das Funktionieren einer Demokratie ansehen und das, obwohl 41 Prozent der Bevölkerung der Meinung sind, die Glaubwürdigkeit des Journalismus habe durch die Corona-Berichterstattung abgenommen. Wie erklärt sich dieser Widerspruch?

Steinbrecher: Es ist meiner Meinung nach kein Widerspruch. Wir können den Journalismus für wichtig halten und gleichzeitig aktuelle Ausprägungen der Berichterstattung kritisieren. Und genau das stellen wir in unserer Studie fest. Eine große Mehrheit zweifelt nicht an der außerordentlichen Bedeutung des Journalismus und einer unabhängigen Presse. Die meisten halten den Journalismus auch nicht grundsätzlich für unglaubwürdig. Allerdings sehen sie einen negativen Trend. Über 40 Prozent der Menschen sind der Meinung, die Glaubwürdigkeit des Journalismus sei in den vergangenen Jahren schlechter geworden. Nur 15 Prozent sehen sie verbessert. Wir möchten dazu beitragen, über diesen Trend und über die von uns ermittelten konkreten Erwartungen und Kritikpunkte der Menschen einen Dialog anzustoßen. Denn ein regelmäßiger Austausch zwischen Journalismus, Publikum und Politik, um nur drei Gruppen zu nennen, von denen wir kontinuierlich Daten erheben möchten, wäre unserer Meinung nach sehr sinnvoll. Denn die Frage, wie in unserer Gesellschaft wichtige Themen verhandelt werden, ist existenziell für eine Demokratie.

„Der Journalismus steht vor der Herausforderung, sich häufig auf den kurzfristigen wirtschaftlichen Erfolg fokussieren zu müssen, ohne mittel- und langfristig seine Integrität und Glaubwürdigkeit zu gefährden.“

medienpolitik.net: Worin sehen Sie die Ursachen für die zurückgegangene Glaubwürdigkeit des Journalismus durch die Corona-Berichterstattung?

Steinbrecher: Die Ursachen der Kritik am Journalismus würde ich nicht nur an der Corona-Berichterstattung festmachen. Sie liegen tiefer. Wir haben die Menschen beispielsweise gefragt, welche Erwartungen sie an den Journalismus haben. Ganz oben auf ihrer Liste stand der Wunsch, möglichst neutral und präzise informiert zu werden und die Erwartung an den Journalismus, Meinungen und Fakten klar zu trennen.

Im zweiten Schritt haben wir sie gefragt, welche ihrer konkreten Erwartungen wohl von Journalistinnen und Journalisten geteilt werden. Und genau bei den gerade genannten Punkten gab es die größte Kluft. Offenbar sind immer mehr Menschen der Meinung, der Journalismus informiere sie nicht neutral und unvoreingenommen genug. Über diesen Eindruck lohnt es sich nachzudenken. Denn viele weitere Fragen schließen sich an: Wie entsteht dieser Eindruck? Ist es die Aufgabe des Journalismus, „Haltung“ zu zeigen? Ist der vielzitierte und oft aus dem Zusammenhang gerissene Satz von Journalist Hanns Joachim Friedrichs, der Journalismus solle sich mit keiner Sache gemein machen, auch nicht mit einer guten, noch aktuell? Vermischen wir Meinung und Nachrichten teilweise in einer Form, dass Menschen den Eindruck bekommen, man wolle ihnen eine Meinung „unterjubeln“? Und noch weiter gefasst: Berichten wir zu sehr aus einer westlichen Perspektive? Ist der Journalismus in den Redaktionen so divers besetzt, dass wir die Themen einer Gesellschaft in der Tiefe erfassen?

medienpolitik.net: In der Befragung haben 40 Prozent bzw. 35 Prozent der Bürger dem zugestimmt, dass die journalistischen Medien in Deutschland abhängig vom Einfluss durch „Mächtige“ aus Wirtschaft und Politik sind. Was müssen die Medien verändern, um diesen Eindruck in der Wahrnehmung der Bevölkerung zu korrigieren?

Steinbrecher: Dazu gibt es eine Menge zu sagen. Aus unserer Forschung wissen wir, dass auch 11 Prozent der Journalistinnen und Journalisten der Meinung sind, dass journalistische Medien meist abhängig sind von Einflüssen der Mächtigen aus Politik und Wirtschaft. Aber das heißt weder, dass diese in der eigenen Redaktion unbemerkt bleiben, noch schließt es aus, dass sie von anderen Medien aufgedeckt werden.

Insbesondere große Medienhäuser haben in allen Fällen, in denen es aus der Politik Versuche gab, in redaktionelle Entscheidungen einzugreifen, Alarm geschlagen und dies als Eingriff in ihre Autonomie verurteilt. Es hat sich mehrfach gezeigt, dass die Redaktionen sich in dieser Hinsicht gegenseitig beobachten und sich geschlossen gegen solche Übergriffe wehren. Genauer beobachten und erforschen sollten wir insbesondere die Situation im Lokaljournalismus, wo die Nähe zu den örtlich verantwortlichen Politikerinnen und Politikern mitunter größer ist als im Bund.

Wesentlich realistischer ist es aber, dass sich Redaktionen unausgesprochen, vielleicht sogar unbewusst in der allgemeinen Bewertung von Konfliktthemen an den Leitmedien orientieren. Dies kann einhergehen mit einer nicht mehr so pointierten Zuspitzung von Meinungen, auch aus der Sorge, sich einen Shitstorm in den sozialen Netzwerken einzuhandeln. Nun noch zum letzten Teil Ihrer Frage: Was können Medien tun, um den Eindruck der Abhängigkeit in der Wahrnehmung der Bevölkerung zu korrigieren? Über diese Frage diskutiere ich immer wieder auch mit unseren Journalistik-Studierenden. Denn sie sind die Generation, die den Journalismus der Zukunft prägen wird. Ganz oben steht bei ihnen die Journalismus- und Demokratie-Transparenz. Die Überzeugung der Studierenden ist: Vertrauen erzeugt man durch Offenheit.

Warum nicht immer wieder genau erklären, wie im Journalismus gearbeitet wird? Der zweite Punkt ist Selbstkritik. Warum nicht Fehler zugeben? Ein „Vertuschen“ von Fehlern führe nur dazu, die Glaubwürdigkeit zu schwächen. Und wenn auch mit Fehlern transparent umgegangen wird, dann werden sie, so ihre Überzeugung, auch schneller verziehen. Der dritte Punkt ist der Dialog. Warum nicht noch mehr den Dialog mit dem Publikum suchen? Auch und insbesondere mit denen, die Kritik am Journalismus formulieren – zumindest, soweit sie noch gesprächsbereit sind.

Und genau an diesem Punkt kommt auch die Wissenschaft ins Spiel. Denn wir können Daten liefern, die einen fundierten Dialog zwischen unterschiedlichen Gruppen der Gesellschaft fördern können. Für den Journalismus ist es wichtig zu wissen, wo Erwartungen des Publikums vom eigenen Selbstverständnis abweichen. Dies bedeutet nicht, dass der Journalismus allen Erwartungen folgen muss, aber ein Überprüfen der eigenen Prämissen kann kein Fehler sein.

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