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„Ein Indexmodell hat politisch kaum Realisierungschancen“

„Ein Indexmodell hat politisch kaum Realisierungschancen“

von am 23.08.2021

Indexmodell für den Rundfunkbeitrag hat nach dem Entwurf des Koalitionsvertrages in Sachsen-Anhalt kaum noch Chancen

23.08.2021. Interview mit Prof. Dr. Bernd Holznagel, Direktor des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (ITM), öffentlich-rechtliche Abteilung, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

„Ein Indexmodell für den Rundfunkbeitrag steht für uns nicht zur Diskussion und ist abzulehnen.“, so heißt es im Entwurf des Koalitionsvertrages von CDU, SPD und FDP in Sachsen-Anhalt. Eine Entscheidung über die Empfehlung der KEF zur Veränderung des Rundfunkbeitrages werde die Landesregierung im Lichte der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 20. Juli 2021 in der Verantwortungsgemeinschaft mit den anderen Ländern treffen, gegebenenfalls auch im Hinblick auf eine Abweichung von der Empfehlung der KEF. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird jedoch gleichzeitig ermahnt, dass die Finanzierung der Anstalten durch Bürger und Unternehmen über den Rundfunkbeitrag zu besonderer Wirtschaftlichkeit verpflichte und „mit einer modernen Auffassung des Rundfunkauftrages in Einklang zu bringen“ sei.
Nach Auffassung des Verfassungsrechtlers Prof. Dr. Bernd Holznagel von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, habe ein Indexmodell nach dem Koalitionsvertrag in Sachsen-Anhalt kaum Realisierungschancen. Die hervorgehobene Rolle der KEF könne aber dazu führen, dass die Länder Anreize setzen, um bestimmte Programminhalte (Informationen, Dokumentationen, Kultur etc.) zu priorisieren. Denkbar sei auch, dass die KEF Absenkungspfade für bestimmte Kosten bestimme. Fehlende Einnahmen könnten durch Produktivitätsfortschritte ausgeglichen werden.
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Medienpolitik muss vielfältige Podcast-Landschaft sichern

Medienpolitik muss vielfältige Podcast-Landschaft sichern

von am 19.08.2021

Studie: Podcasts sind dabei, sich einen festen Platz im Medienensemble zu sichern

19.08.2021. Eine Auswertung der deutschen Top-50-Podcasts der führenden Audiostreaming-Plattform Spotify ergab, dass sich zwei Fünftel der meistgehörten Podcasts in Deutschland mit Nachrichten, Politik und Wissen beschäftigten. Die meisten Info-Formate zeichnen sich durch Ausführlichkeit, thematischen Tiefgang und nicht zuletzt durch ein hohes Maß an Meinungsvielfalt aus. „Den richtigen Ton treffen: Der Podcast-Boom in Deutschland“ – so lautet der Titel der ersten umfassenden wissenschaftlichen Studie über Podcasts in Deutschland, der Otto Brenner Stiftung (OBS). Die beiden Kommunikationswissenschafler Lutz Frühbrodt und Ronja Auerbacher kommen zu dem Befund: Podcasts sind dabei, sich einen festen Platz im Medienensemble zu sichern. Mit Blick auf die weitere Entwicklung wirft die Studie insbesondere die Frage auf, inwiefern der Podcast-Landschaft das „YouTube-Syndrom“ drohe. „Mit dem deutlich erkennbaren Bestreben von Spotify und Apple Podcasts, die Ausspielwege für Podcasts zu beherrschen, drohen Kommerzialisierung und Privatisierung einer weiteren Teilöffentlichkeit“, bekräftigt Jupp Legrand, Geschäftsführer der Otto Brenner Stiftung, und fordert: „Es gilt, eine künftige infrastrukturelle Abhängigkeit der journalistischen Podcast-Akteure von den Entscheidungen eines profitorientierten Unternehmens zu verhindern: Das muss schon heute das vorrangige Ziel von Medienpolitik, öffentlich-rechtlichen und privaten Medienakteuren sein.“
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„ARD Plus wird fortlaufend ausgebaut“

„ARD Plus wird fortlaufend ausgebaut“

von am 18.08.2021

ARD-Inhalte, die nicht mehr in der Mediathek stehen, können über VoD-Plattformen kostenpflichtig genutzt werden

18.08.2021. Interview mit Michael Loeb, Geschäftsführer der WDR mediagroup GmbH und der ARD Plus GmbH

Die ARD betreibt nicht nur die Mediathek, sondern mit ARD Plus und ARD Kids auch kostenpflichtige Kanäle, die gegenwärtig bei Magenta TV, Amazon und seit Februar diesen Jahres bei Apple TV kommerziell angeboten werden. Die Inhalte werden vom neu gegründeten kommerziellen Unternehmen ARD Plus GmbH, einer Tochter der WDR Mediagroup vermarktet. In den ARD Plus-Channels stünden Filme und Serien zur Verfügung, die aus rechtlichen Gründen nicht mehr in den linearen Programmen der ARD gesendet oder in die Mediathek gestellt werden dürfen. Zum einen sei die ARD in der Mediathek an bestimmte Verweildauern gebunden und darf Sendungen nur zeitlich begrenzt frei im Netz anbieten. Und zum anderen gebe es Sendungen, bei denen die Anstalten nur zeitlich begrenzt Rechte erwerben konnten – zum Beispiel, weil ein längerer Rechteerwerb finanziell nicht vertretbar sei, wie Michael Loeb Geschäftsführer der ARD Plus GmbH erläutert. ARD Plus präsentiert TV-Filme, Serien, Dokumentationen, Shows und Comedy-Formate. Dazu zählen unter anderem das weltweit größte „Tatort“-Archiv, die bekanntesten deutschen Kinderfilme und -serien sowie Kult-Klassiker aus 70 Jahren Fernsehgeschichte. Seit November 2020 ist die ARD mit dem Kanal “ARD Plus” auch bei Amazon vertreten.
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„Influencer-Kommunikation ist oft sehr suggestiv“

„Influencer-Kommunikation ist oft sehr suggestiv“

von am 17.08.2021

Influencer sind für viele Kinder Vorbilder und „Freunde“

17.08.2021. Interview mit Dr. Marc Jan Eumann, Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) und Direktor der Medienanstalt Rheinland-Pfalz

Die Werbeindustrie setzt zunehmend auf Influencer als Werbebotschafter. Influencer sind für viele Kinder Vorbilder und Bezugspunkte, die sie mitunter auch zu ihren Freunden zählen. Dabei werden Kinder und Jugendliche, die Influencern folgen, zwangsläufig auch mit Werbung konfrontiert. Das ist das Ergebnis einer Studie des Zentrums für Wissenschaft und Forschung | Medien e. V. (ZWF/Medien) im Auftrag der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM). Wenn sich Influencer-Werbung gezielt auch an Kinder richtet, sind die Vorgaben des § 6 des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags einzuhalten. Danach sind insbesondere direkte Kaufappelle, die die Leichtgläubigkeit und Unerfahrenheit von Kinder ausnutzen, untersagt. Als besonders bedenklich seien Werbeformen aufgefallen, die Kinder zu Kaufhandlungen verleiten, damit sie Zutritt zu bestimmten Communities bekommen, erläutert Dr. Marc Jan Eumann, Vorsitzender KJM die Studienergebnisse. Zum Beispiel gäbe es eine Einladung für einen geheimen Chat – allerdings nur durch Kauf von Merchandise-Produkten.
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„Die Online-Medien haben stark an Bedeutung gewonnen“

„Die Online-Medien haben stark an Bedeutung gewonnen“

von am 16.08.2021

ZDF-Nachrichtensendungen erreichen linear und online signifikant mehr Zuschauer

16.08.2021 Interview mit Dr. Peter Frey, Chefredakteur des ZDF

„Es ist ein großer Unterschied, ob man über Emotionen berichtet, die man vor Ort registriert, oder ob man Emotionen schürt“, so ZDF-Chefredakteur Dr. Peter Frey im Interview. Er verweist damit auf die Betroffenheit von Journalisten sowohl bei der jüngsten Hochwasserkatastrophe als auch bei der Debatte über den Klimawandel. Es sei die Pflicht von Journalisten, dort, wo Menschen Angehörige, ihr Hab und Gut, ihre Existenz verloren hätten, auch die Emotionen der Betroffenen zu zeigen. Auf der anderen Seite solle die Berichterstattung aber auch einen Beitrag zur Versachlichung leisten. Peter Frey verweist auf eine umfangreiche, sachlich und kritische Berichterstattung des ZDF über die jüngste Hochwasserkatastrophe. Mit Blick auf die Informationsverantwortung des ZDF stellt er fest: „Uns braucht niemand zu belehren, wie wichtig schnelle Reaktionen und die Bereitschaft, aus dem geplanten Programm auszusteigen, für das Profil sind.“ Auf den Wahlkampf angesprochen, betont der ZDF-Chefredakteur, die öffentlich-rechtlicher Sender hätten den Auftrag zu informieren, aber auch deutlich zu machen, warum es einen Unterschied mache, seine Stimme abzugeben oder nicht.
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Die Medienkompetenz ist bei Kindern gewachsen

Die Medienkompetenz ist bei Kindern gewachsen

von am 11.08.2021

Neue Studie: Lineares Fernsehen ist bei Kindern weiterhin die wichtigste Quelle für Bewegtbild

11.08.2021. Medien sind aus dem Alltag von Mädchen und Jungen zwischen vier und 13 Jahren nicht mehr wegzudenken. Abhängig vom jeweiligen Alter nutzen sie regelmäßig ein vielfältiges Medienrepertoire: Zuschauen, zuhören, lesen, chatten sind fest im Kinderalltag verankert. Die Nase vorn haben dabei klassische Medien wie lineares TV und Print. Die digitale Medienkompetenz der Kids hat, aus Sicht der Eltern, durch Lockdown und Homeschooling einen echten Boost erfahren. Das sind Ergebnisse des KINDER MEDIEN MONITOR 2021. So ist das lineare Fernsehen die wichtigste Quelle für Bewegtbild bei Kindern: 80 Prozent der Kinder sehen Serien, Filme und Videos mindestens mehrmals pro Woche genau dann, wenn sie gerade im Fernsehen laufen. YouTube und ähnliche Videoplattformen sind ab neun Jahren relevant, wohingegen die kostenpflichtigen Streamingdienste auch schon jüngere Kinder erreichen. Bei Grundschülern besonders beliebt sind Apps oder Mediatheken der Fernsehsender, die zeitversetzt die aus dem TV bekannten Inhalte anbieten. Wenn es ums Zuhören geht, ist Musik der Inhalt, der bei Klein und Groß den meisten Zuspruch erhält.
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„Eine staatsferne Aufsicht aus einer Hand in vielen Bereichen der digitalen Medien“

„Eine staatsferne Aufsicht aus einer Hand in vielen Bereichen der digitalen Medien“

von am 10.08.2021

Nahezu alle Satzungen zur Regelung von Medienplattformen, Intermediären und Video-Sharing-Diensten sind ab 1. September in Kraft

10.08.2021 Interview mit Dr. Wolfgang Kreißig, Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Medienanstalten und Direktor der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) in Baden-Württemberg

„Das Bundesverfassungsgerichts hat die Notwendigkeit bekräftigt, Meinungsvielfalt und Informationsqualität gerade auch mit Blick auf Phänomene wie Desinformation und Fake News in der digitalen Medienwelt zu sichern. Mit seiner Entscheidung schafft das Bundesverfassungsgericht auch für die Medienanstalten eine verlässliche Finanzierungsbasis, mit der die Medienanstalten gerade auch die ihnen übertragenen wichtigen neuen Aufgaben weiterhin zielgerichtet angehen können“, kommentierte Dr. Wolfgang Kreißig, Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Medienanstalten die aktuelle Entscheidung der Verfassungsrichter zum Rundfunkbeitrag. Die Ländergesetzgeber haben den Medienanstalten mit dem Medienstaatsvertrag im November 2020 einen neuen, erweiterten Auftrag erteilt, um auch an den zunehmend wichtiger werdenden, digitalen Schnittstellen zu Medienplattformen und Intermediären den diskriminierungsfreien Zugang und die Auffindbarkeit privater und öffentlich-rechtlicher Inhalte und damit Meinungsvielfalt zu sichern. Zum Stand der Arbeiten und den Einwänden aus Brüssel zur Kontrolle der Intermediäre, Fragen an Dr. Wolfgang Kreißig.
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Karlsruhe weist einen Ausweg aus dem Demokratie-Dilemma

Karlsruhe weist einen Ausweg aus dem Demokratie-Dilemma

von am 09.08.2021

Viel Arbeit für die Medienpolitiker der Länder nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Rundfunkbeitrag

09.08.2021 Von Helmut Hartung, Chefredakteur medienpolitik.net

Das Wochenende hat sicher den für Medienpolitik zuständigen Ministern und Staatssekretärinnen und Staatssekretären sowie den medienpolitischen Referentinnen und Referenten in den Staatskanzleien der Länder ausreichend Gelegenheit gegeben, sich mit dem 36-seitigen Urteil des Bundesverfassungsgerichtes ausführlich zu befassen. Nach der ersten Freude – zumindest in 15 der 16 Bundesländern - über den Beschluss, der die befristete Erhöhung des Rundfunkbeitrages ab 20. Juli vorsieht, beginnt nun die Umsetzung der Rechtsprechung unserer obersten Verfassungsrichter. Diese Entscheidung, die am 5. August veröffentlich worden ist, wird der Rundfunkkommission der Länder noch einige kontroverse Diskussionen bereiten.
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„An der Vernetzung von Audio und Auto führt kein Weg vorbei“

„An der Vernetzung von Audio und Auto führt kein Weg vorbei“

von am 05.08.2021

Das Auto ist und bleibt der Dreh- und Angelpunkt, um mobil Musik und Nachrichten zu konsumieren

05.08.2021. Interview mit Simone Jost-Westendorf, Leiterin des Journalismus Lab der Landesanstalt für Medien NRW

Die Landesanstalt für Medien NRW führt in Kooperation mit dem VAUNET – Verband Privater Medien, sowie der RTL Radio Deutschland GmbH und dem MedienNetzwerk Bayern das Forschungsprojekt „On Track – Studien zu Audio und Mobilität“ durch. Damit soll die mobile Audionutzung, das heißt die Nutzung von Audioinhalten außerhalb des eigenen Zuhauses, untersucht werden. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Nutzung während der Autofahrt. Damit soll eine Forschungslücke geschlossen und Handlungsempfehlungen für die Audiobranche und Automobilindustrie gegeben werden. In einer repräsentativen Befragung wurden 1.700 Personen ab 14 Jahren in Deutschland mit Internetanschluss von April bis Mai 2021 befragt. Zu den ersten Ergebnissen der Studie gehört, dass Jüngere sehr intensiv unterwegs Audioinhalte. Während bei den 14-29-Jährigen 88 Prozent außerhalb des eigenen Zuhauses diese Medienangebote abrufen, sind es bei den über 50-Jährigen nur 52 Prozent. Zu 74 Prozent erfolgt diese Nutzung über das Smartphone; bei den Jüngeren sogar zu 94 Prozent. Das Autoradio ist vor allem für die Älteren noch immer das meistgenutzte Audio-Gerät.
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„Eine öffentliche Förderung kann nur eine Stützung der Infrastruktur bedeuten“

„Eine öffentliche Förderung kann nur eine Stützung der Infrastruktur bedeuten“

von am 04.08.2021

In der Pandemie konnten mehr Kunden für hochwertigen, kostenpflichtigen, digitalen Journalismus gewonnen werden als zuvor

04.08.2021. Interview mit Christian Eggert, Leiter Verlagswirtschaft des Bundesverbandes Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV)

Die Vertriebsumsätze der Tageszeitungen stiegen im vergangenen Jahr hauptsächlich durch Preiserhöhungen um fünf Prozent auf 4,23 Milliarden Euro. Ihre Anzeigenerlöse gingen jedoch um 17,4 Prozent auf 1,48 Milliarden Euro zurück. Insgesamt verloren die Verlage mit 5,71 Milliarden Euro knapp zwei Prozent an Umsatz. Auch im längerfristigen Vergleich zeigt sich, dass die Regionalverlage rückläufige Anzeigenumsätze zumindest weitgehend durch eine Steigerung der Vertriebserlöse ausgleichen konnten. Die überregionalen Zeitungen steigerten ihre Gesamtumsätze um ein Prozent auf 539 Millionen Euro. Nach Auffassung von Christian Eggert, Leiter Verlagswirtschaft des BDZV habe sich das Geschäftsmodell der Zeitungsverlage als krisenfest erwiesen: Die Zahl der Print-Leser habe sich, verglichen mit der Entwicklung in den Vorjahren, stabilisiert, die Zahl der neuen Kunden für digitalen Journalismus steige. Stabile Vertriebsumsätze konnten den zeitweiligen Einbruch bei den Anzeigen und Beilagen abfedern. Eine öffentliche Zeitungsförderung, so Eggert, könne immer nur eine Stützung der Infrastruktur bedeuten, gleichsam eine Demokratieverstärkung in der Fläche. Grundsätzlich sei das Geschäftsmodell jedes Verlags in Deutschland darauf ausgerichtet, wirtschaftlich aus eigener Kraft zu bestehen, schon um die publizistische Unabhängigkeit zu bewahren.

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