Computer- und Videospiele Industrie

„Großer Nachholbedarf beim Einsatz digitaler Lernmittel“

„Großer Nachholbedarf beim Einsatz digitaler Lernmittel“

von am 02.07.2020

Gameswirtschaft zählt nicht zu den Gewinnern des Corona-Lockdowns

02.07.2020. Interview mit Felix Falk, Geschäftsführer, Game – Verband der deutschen Games-Branche

Während des Lockdowns ist auch die Zahl der Games-Nutzer sprunghaft gestiegen. Dennoch gehört die Games-Wirtschaft nach Ansicht des Geschäftsführers von Game - dem Verband der deutschen Games-Branche nicht zu den Gewinnern der Corona-Pandemie. „Zu groß, so Felix Falk, „waren insbesondere die Einschränkungen für die kleinen und mittelgroßen Games-Entwickler, die im Wesentlichen für die deutsche Games-Branche stehen.“ Knapp zwei Drittel der Unternehmen hätten auf dem Höhepunkt des Lockdowns angegeben, dass sich ihre wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kurzfristig verschlechtern würden. Ebenso viele Unternehmen haben bereits damals kurzfristig negative oder sogar sehr negative Auswirkungen auf ihren Geschäftsbetrieb erwartet. Ein Nachfrageschub nach digitalen Lernspielen war während der Schließung der Schulen nicht zu verzeichnen, betont Falk: „Sofern Eltern nicht die Eigeninitiative ergriffen haben und entsprechende Lernspiele angeschafft haben, wurden diese kaum eingesetzt, obwohl die positiven Effekte wie eine besonders hohe Lernmotivation bekannt sind.“ Beim Einsatz digitaler Lernmittel bestünde in Deutschland seitens der Schulen immer noch ein besonders großer Nachholbedarf.
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Für eine planbare und langfristige Games-Förderung

Für eine planbare und langfristige Games-Förderung

von am 10.09.2019

Anteil deutscher Spiele-Produktionen auf dem Heimatmarkt sinkt seit Jahren

10.09.2019. Von Felix Falk, Geschäftsführer des game – Verband der deutschen Games-Branche

In dieser Woche starten die Debatten um den Bundeshaushalt 2020 im Deutschen Bundestag. Von der deutschen Games-Branche werden sie besonders aufmerksam verfolgt. Denn die im vergangenen Jahr erstmals zur Verfügung gestellten Mittel von 50 Millionen Euro für eine bundesweite Games-Förderung fehlten überraschend im Ende Juni veröffentlichten Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2020. Dabei ist die Förderung unter anderem aufgrund der noch ausstehenden EU-Notifizierung bislang noch nicht einmal richtig gestartet. Jetzt bleibt nur noch das parlamentarische Verfahren, damit die Games-Förderung nicht schon vor ihrem Start wieder am Ende ist.
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<h4>Filmwirtschaft:</h4> „Qualität, Sichtbarkeit und Markterfolg“

Filmwirtschaft:

„Qualität, Sichtbarkeit und Markterfolg“

von am 09.07.2018

Film- und Medienstiftung NRW hat neue Förderstrategie und neue Gamesleitlinie beschlossen

09.07.18 Interview mit Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW

Die Film- und Medienstiftung NRW hat ihre Fördergrundsätze profiliert, die am 1. Januar 2019 in Kraft treten sollen. Ziel der neu formulierten Grundsätze sei es, die Qualität der geförderten Projekte, ihre künstlerische Exzellenz, ihre [mehr…]

<h4>Medienrecht: </h4>Virtual Reality! Legal Reality?

Medienrecht:

Virtual Reality! Legal Reality?

von am 14.11.2016

Auf die VR-Brillen setzt, wer in der Unterhaltungsindustrie Rang und Namen hat

14.11.16 von Dr. Christian-Henner Hentsch und Prof. Dr. Rolf Schwartmann, Kölner Forschungsstelle für Medienrecht an der TH Köln

Mit der Marktreife von massentauglichen Virtual Reality (VR)-Brillen ist die Nutzung von VR-Anwendungen jetzt Realität geworden. Seit den 1990er Jahren gibt es Anwendungen für Virtual Reality. Sie setzten sich nicht durch, weil [mehr…]

<h4>Medienpolitik: </h4>„Eine flächendeckende Kontrolle des Internets ist nicht möglich“

Medienpolitik:

„Eine flächendeckende Kontrolle des Internets ist nicht möglich“

von am 19.05.2016

Der Jugendmedienschutz ist ein Rechtsgut mit Verfassungsrang

19.05.16 Interview mit Andreas Fischer, Direktor der Niedersächsischen Landesmedienanstalt und Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM)

Der gesetzliche Jugendmedienschutz in Deutschland muss dringend [mehr…]

<h4>Medienpolitik: </h4>Es fehlt ein großer Wurf

Medienpolitik:

Es fehlt ein großer Wurf

von am 19.05.2016

Jugendmedienschutz in Deutschland

19.05.16 Von Dr. Maximilian Schenk, Geschäftsführer des BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware

Wir setzen uns als Verband der deutschen Computer- und Videospielbranche bereits seit vielen Jahren für die dringend notwendige Reform des gesetzlichen Jugendmedienschutzes in Deutschland ein. Kern solch einer Reform muss eine Vereinheitlichung der Gesetzgebungs- und Vollzugskompetenzen sein. [mehr…]

<h4>Medienpolitik:</h4>„Digitale Spiele sind das Leitmedium unserer Zeit“

Medienpolitik:

„Digitale Spiele sind das Leitmedium unserer Zeit“

von am 31.08.2015

Fast jeder zweite Deutsche spielt mit Computer- oder Videospielen, knapp die Hälfte davon sind Frauen

31.08.15 Interview mit Dr. Maximilian Schenk, Geschäftsführer des BIU

Insgesamt besuchten in diesem Jahr 345.000 Menschen die gamescom 2015, das weltweit größte Event für Computer- und Videospiele. In den beiden Vorjahren waren es 335.000 (2014) und 340.000 (2013) Besucher. [mehr…]