Filmwirtschaft

„Ohne die Kreativwirtschaft wird es nicht gehen“

„Ohne die Kreativwirtschaft wird es nicht gehen“

von am 26.01.2022

VAUNET kritisiert Entwurf des Medienstaatsvertrages als zu „unbestimmt“ / Musikindustrie fordert von der Politik, die Branche „ernst zu nehmen“

26.01.2022. Fragen an Daniela Beaujean, Geschäftsführerin sowie Frank Giersberg, Geschäftsführer, VAUNET und Dr. Florian Drücke, Geschäftsführer BVMI

„Die privaten audiovisuellen Medien leisten seit vielen Jahren einen unerlässlichen Beitrag zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und werden das auch künftig tun“, so der VAUNET zu den Schwerpunkten für 2022. Die große politische Herausforderung dieses Jahres werde es sein, die Grundlagen für die Finanzierung und Ausgestaltung der Geschäftsmodelle über alle Regulierungsinitiativen hinweg zu sichern und zu stärken. Mit dem Entwurf der Auftragsnovelle würden Länder nichts weniger „als eine Reform des gesamten Mediensystems“ diskutieren, in dem beide Säulen von „Trusted Media“ gestärkt werden müssten. Der VAUNET sieht im aktuellen Diskussionsentwurf durchaus positive Ansätze, aber insgesamt sei er immer noch zu unbestimmt, um konkret definierte und planbare Auftragsnormen hervorzubringen.
Der Staat allein werde die von der Pandemie zum Teil massiv geschädigten Kulturbereiche nicht dauerhaft auf Basis von Steuermitteln aufrechterhalten können, so Dr. Florian Drücke im Namen der Musikindustrie. Hier werde es ohne die Kreativwirtschaft als Partner der Kreativen und insofern als wesentlicher Teil der Infrastruktur für Kulturschaffende, nicht gehen, im Gegenteil: „Entsprechend sollte und muss die Branche mit ihren spezifischen Bedürfnissen ernst genommen und berücksichtigt werden.“

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„Wir brauchen Unternehmergeist und Mut zu neuen Wegen“

„Wir brauchen Unternehmergeist und Mut zu neuen Wegen“

von am 25.01.2022

Verbände der Filmwirtschaft fordern die Branche zu mehr Geschlossenheit und eigenen Zukunftsstrategien auf

25.01.2022. Fragen an Christian Sommer, Präsident der SPIO und Christine Berg, Vorstandsvorsitzende des HDF Kino

„Die digitale Wertschöpfung konzentriert sich zunehmend bei den großen Plattformen. Die Marktmacht global agierender Unternehmen, wie Facebook und Google, ist durch die Pandemie noch gestiegen. Die Branche steht vor der zentralen Herausforderung, dieser Entwicklung eigene Vorstellungen entgegenzusetzen“, so Christian Sommer, Präsident der SPIO. Nur wenn es den filmwirtschaftlichen Betrieben und Verbänden gelinge, ihre Kräfte zu bündeln, könnten sie die Entwicklung der Branche beeinflussen. Als Beispiele nannte Sommer die stärkere Orientierung auf „Nachhaltigkeit“: Eine überschießende Regulierung würde dem Filmstandort Deutschland schaden. Ein zweites Feld sei der Fachkräftemangel.
Christine Berg, Vorstandsvorsitzende des HDF Kino erwartet ein politisches Commitment zum „Wiederaufbau“ der Kulturstandorts Deutschland nach eineinhalb Jahren Pandemie. Dazu sei ein starkes Investitionsprogramm erforderlich. Außerdem fordert der HdF Kino einen stärkeren Fokus auf den publikumsstarken, deutschen Film - und zwar auf Kinoproduktionen, nicht nur auf Serien- bzw. TV-Formate.
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„Trotz Produktionswachstums, sinkende Gewinne“

„Trotz Produktionswachstums, sinkende Gewinne“

von am 19.01.2022

Aufträge internationaler VoD-Plattformen machen zehn Prozent des deutschen TV-Produktionsvolumens aus

19.01.2022 Interview mit Dr. Christoph Palmer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Allianz Deutscher Produzenten

Die Pandemie 2020 und 2021 hat durch Corona-bedingte Verschiebungen von Produktionen und durch die hohen Hygienekosten die Gewinne der Produktionsunternehmen schrumpfen lassen. Viele Produzentinnen und Produzenten hätten 2020 rote Zahlen geschrieben. Umsatz und Gewinn im vergangenen Jahr, trotz eines Wachstums an Produktionen, hätten diese Verluste aus 2020 nicht ausgleichen können. So die Analyse von Christoph Palmer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Produzentenallianz. Negativ auf die Budgets würde sich auch der Wandel der normalen TV-Produktion zu einer Mediathekennutzung bei den öffentlich-rechtlichen Sendern auswirken. Aufträge von internationalen Plattformen wie Netflix oder Amazon seien für die deutschen Produzenten immer wichtiger und sollen nach Schätzung der Produzentenallianz fast 10 Prozent des Produktionsvolumens für den TV-Bereich erreicht haben. Für solche VoD-Plattformen fordern die Produzenten Investitionsverpflichtungen nach französischen Beispiel. Das würde eine Verpflichtung zu europäischen und in deutscher Sprache gedrehten Produktionen, eine Regelung zugunsten unabhängiger Produzenten und eine Regelung, die die extrem ungleich verteilte Verhandlungsmacht zwischen derartigen, oft weltweit agierenden Milliarden-Unternehmen und den Produzentinnen und Produzenten etwas ausgleicht, bedeuten, erläutert Palmer.

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Mit digitalem Turbo aus dem Corona-Tief

Mit digitalem Turbo aus dem Corona-Tief

von am 07.12.2021

Ein medienpolitischer Jahresrückblick auf 2021

07.12.2021. Von Helmut Hartung, Chefredakteur medienpolitik.net

„RTL Deutschland übernimmt Gruner + Jahr - konkret die deutschen Magazine und Marken wie "Stern", "Brigitte", "Geo", "Capital", "Schöner Wohnen", "Eltern" oder "Art" für einen Kaufpreis von 230 Millionen Euro. Für Bertelsmann ist es der konsequente nächste Schritt, nachdem die beiden Töchter in den vergangenen Jahren ihre Zusammenarbeit in immer mehr Bereichen in der Ad Alliance, der Content Alliance und der Data Alliance ausgebaut hatten.“ „Bei RTL lief das TV-Werbegeschäft im zweiten Quartal prächtig, die Umsätze stiegen rasant, der Gewinn lag im ersten Halbjahr auf Rekordniveau. Für das gesamte erste Halbjahr gibt die RTL Group einen Umsatzanstieg um 13,7 Prozent auf 3,0 Milliarden Euro an. Der Umsatz lag bei den fortgeführten Geschäften über dem, was im Vor-Corona-Jahr 2019 erwirtschaftetet worden ist.“ Beide Pressemeldungen stammen vom gleichen Tag, vom 6. August 2021. Sie illustrieren den Wandel in der Medienbranche, der 2021 weiter an Fahrt gewann.

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„Die Schließung von Kultureinrichtungen ist fahrlässig“

„Die Schließung von Kultureinrichtungen ist fahrlässig“

von am 24.11.2021

Kinos leiden erneut unter aktuellen Infektionsschutzverordnungen / Wieder Drehunterbrechungen bei TV-Produktionen

24.11.2021. Interview mit Christian Sommer, Präsident, Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO)

Christian Sommer, Präsident, Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO) übt in einem medienpolitik.net-Interview scharfe Kritik an den aktuellen Corona-Maßnahmen. „Vor einem Jahr haben wir dafür gekämpft, dass in dem Katalog des Infektionsschutzgesetzes differenziert wird und Kulturveranstaltungen nicht mit Freizeitangeboten zusammengeworfen werden. Nun könnte der Gesetzgeber differenzieren, setzt aber Kulturveranstaltungen in die Gruppe von Einrichtungen und Betrieben, die leichter geschlossen werden können“, sagt Sommer. Das Kino sei ein sicherer Ort, weil es Einlasskontrollen gibt und jeder Sitzplatz nachverfolgt werden kann. Es gäbe Luftfilter- und weitergehende Hygienekonzepte, die die Viruslast in den Räumen entscheidend verringerten. Hier hätten Filmtheater auch mit den zur Verfügung gestellten Hilfen viel investiert. Dass die vierte Welle in die wichtigen Kinomonate November und Dezember schwappe, sei für die Kinos besonders bitter, bei denen zudem nach zwei Jahren Pandemie das Eigenkapital drastisch zurückgegangen oder gar verloren sei. Auch die Situation beim TV-Ausfallfonds, so Sommer, sei unbefriedigend. Seit Ende September sei der Ausfallfonds II ausgelaufen. Die Branche hänge hier in der Luft. Eventuelle Schäden könnten nicht aufgefangen werden. Die Verlängerung müsse zügig abgestimmt werden, sobald die neue Bundesregierung im Amt sei.
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„Es an der Zeit, den Wert von Unterhaltung stärker wertzuschätzen“

„Es an der Zeit, den Wert von Unterhaltung stärker wertzuschätzen“

von am 16.11.2021

Aus verfassungsrechtlicher Sicht ist die zentrale Aufgabe der Anstalten, Meinungsvielfalt zu sichern

16.11.2021. Interview mit Stefan Oelze, Vorstand Rosebank AG und Prof. Dr. Oliver Casten-dyk, Partner der Kanzlei Brehm & von Moers in Berlin

In Deutschland hat es das Unterhaltungsfernsehen schwer, schnell ist von "bloßer Unterhaltung" die Rede. Das Profane klingt durch, aber wird ihr das gerecht? Dieses Image der Unterhaltung findet auch ihren Niederschlag in medienpolitischen Debatten, etwa in der aktuellen Diskussion über den öffentlich-rechtlichen Auftrag. Dann heißt es, der Programmauftrag müsse stärker auf den „Kernauftrag“ von ARD und ZDF beschränkt werden, zu dem - am Ende - nur Information, Bildung und Kultur gehörten. Diese Diskussion wird nicht nur in der Medienpolitik, sondern auch Sender-intern geführt, z.B. in deren Gremien und war zuletzt auch Teil der Debatte auf der Partizipationsplattform „#meinfernsehen2021“ des Grimme-Instituts. Hier setzt die Veranstaltungsreihe „Der Wert der Unterhaltung“ an, mit der die Produzentenallianz, der Film- und Medienverband NRW und das Grimme-Institut zur Debatte um das Unterhaltungsfernsehen beitragen wollen. In drei Werkstattgesprächen soll das Verständnis „Vom Wert der Unterhaltung“ vertieft werden, denn die Inhalte und Wirkungen von fiktionalen und non-fiktionalen Unterhaltungsformaten sind vielfältiger als allgemein bekannt. Fragen an die beiden Mitorganisatoren Stefan Oelze, Rosebank AG und Oliver Castendyk, Kanzlei Brehm & von Moers.
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Das Filmförderungsgesetz wird dem digitalen Zeitalter nicht mehr gerecht

Das Filmförderungsgesetz wird dem digitalen Zeitalter nicht mehr gerecht

von am 10.11.2021

10.11.2021. Neue Bundesregierung muss Rahmenbedingungen der Film- und Fernsehwirtschaft verbessern

Im Mai dieses Jahres hatte der Deutsche Bundestag als Übergangsgesetz mit einer Laufzeit von nur zwei Jahren die kleine Novelle des Filmförderungsgesetzes verabschiedet. Es tritt am 1. Januar 2022 in Kraft. Eine große Reform soll ab 2024 folgen. Viele Branchenverbände erwarten vor allem grundlegende Veränderungen bei der Filmförderung. Dazu gehört auch der Verband Technischer Betriebe für Film und Fernsehen (VTFF). Weniger Bürokratie, bessere Rahmenbedingungen, mehr gezielte Förderung statt dem unseligen Gießkannenprinzip – mit einem Positionspapier zur Reformierung der Filmförderung des Bundes geht der VTFF in die Offensive. Der Verband fordert von der neuen Bundesregierung nichts weniger als eine grundlegende Reform der bisherigen Filmförderung, die durch eine historisch gewachsene Vielzahl von Fördertöpfen und ein in die Jahre gekommenes rechtliches Regelwerk gekennzeichnet sei. Diese weitreichende Überarbeitung sei dringend geboten, wenn Deutschland im Digitalzeitalter als Filmproduktionsstandort künftig noch eine international wahrnehmbare Rolle spielen will.
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„Wir müssen auch produktive Irrtümer zulassen“

„Wir müssen auch produktive Irrtümer zulassen“

von am 09.11.2021

Drehbuchautoren fordern weniger Formatierungsdruck und mehr Experimente bei öffentlich-rechtlichen Sendern

09.11.2021. Interview mit Sebastian Andrae, Vorstand Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD)

Nie war die Nachfrage nach Werken von Drehbuchautorinnen und -autoren größer als heute. Die Bedeutung der Arbeit professioneller Erzählerinnen und Erzähler insbesondere für die Serienproduktion und für innovative digitale Formate steht außer Frage, ihr Berufsfeld erweitert sich rasant. Zur Agenda des VDD, der zentralen Berufsvertretung der Drehbuchautorinnen und -autoren in Deutschland mit inzwischen fast 600 Mitgliedern, zählen Honorarvereinbarungen für den SVOD-Bereich, die dringend notwendige Abkehr vom Formatierungsdruck im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, die Fortentwicklung des Urheberrechts sowie die verstärkte Förderung von Autorinnen und Autoren für das Kino bis zur Würdigung auf Festivals, Verbesserungen der Bedingungen im Bereich Kinderfilm, Nachwuchsförderung und Networking - das sind einige Stichworte der Zukunftsagenda des VDD. Wenn man es ernst meine mit Film und Serie als Ausdrucksform, überrasche man das Publikum mit dem Unerwarteten, so der gefragte Drehbuchautor Sebastian Andrae. „Das erzählerisch und filmisch professionell zu formen, ist natürlich ein komplexer Prozess, und hier müssen wir zunehmend auch produktive Irrtümer zulassen. Das ist bisher keine deutsche Stärke. Das Klammern an Bewahrtes und Bewährtes führt zum Verlust an Originalität und letztlich zur Enttäuschung des Publikums. Das schaut dann aber wahrscheinlich längst woanders.“
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Mit Low-Budget gibt es Low-Admission

Mit Low-Budget gibt es Low-Admission

von am 29.10.2021

Überlegungen des VdF zur Neujustierung der Filmförderung

29.10.2021. Von Johannes Klingsporn, Geschäftsführer des Verbandes der Filmverleiher (VdF)

Die Verleihfirmen im Verband der Filmverleiher (VdF) haben seit 2010 mehr als 300 Mio. Zuschauer mit ihren deutschen Kinofilmen erreicht. Sie waren erfolgreich im Multiplex und im Programmkino, in der Großstadt und im Dorfkino. Und das ist auch ihr Ziel für das nächste Jahrzehnt. Dafür benötigen wir pro Jahr 30-40 deutsche Kinofilme mit einem Mindestbudget bei der Filmherstellung von 4-5 Mio. Euro; 5-10 Filme sollten höhere Budgets aufweisen. Für bis zu 100 deutsche Kinofilme müssen wettbewerbsfähige Vermarktungsbudgets zur Verfügung stehen. Andernfalls gilt: Mit Low-Budget gibt es Low-Admission. Zu den weiteren Forderungen des VdF gehören: Für die Vermarktung der aktuellen deutschen Kinofilme soll ein Vermarktungsfonds in Höhe von 50 Mio. Euro bereitgestellt werden. Der Finanzierungsanteil der Verleiher soll pro Film mindestens 50 Prozent betragen. Für Koproduktionen mit den TV-Sendern müssen Mindestförderbeträge vereinbart und im Erfolgsfall Auswertungsverpflichtungen jenseits der Free-TV-Lizenz mit den Verleihern geregelt werden. Der DFFF sollte im Vergleich zu den Europäischen Tax-Modellen wettbewerbsfähiger werden; ein DFFF-Absatzfonds sollte erstmals aufgelegt werden.
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„Das Publikum hat uns gerettet“

„Das Publikum hat uns gerettet“

von am 26.10.2021

Kinos rechnen für 2021 mit einem Umsatzminus von 50 Prozent im Vergleich zu 2019

26.10.2021. Interview mit Christine Berg, Vorstandsvorsitzende des HdF Kino

James Bond lässt mit seinem neuesten Kino-Hit „Keine Zeit zu sterben“ wieder die Kassen klingeln. In Deutschland steht er weiterhin auf Platz 1und hat inzwischen die 4-Millionen-Marke an Besuchern überschritten. Weltweit hat der Film bis zum vergangenen Wochenende ein Einspielergebnis von gut 525 Millionen Dollar erreicht. 800 Millionen Dollar sind allerdings erforderlich, um „Keine Zeit zu sterben“, zu refinanzieren. Insgesamt hatten die Kinos in Deutschland zwischen Juli und Ende September an die 25 Millionen Tickets verkauft. Im Jahr 2019 lag die Zahl der Kinobesucher bei 113 Millionen. Gegenüber 2019 geht der HdF Kino, für 2021 zurzeit von einem Verlust von über 50 Prozent aus wie Christine Berg, Vorstandsvorsitzende des HdF Kino, in einem medienpolitik.net-Interview sagt. Man hoffe, dieses Jahr zumindest die Kosten decken zu können. Dadurch seien aber die aufgenommenen Kredite und Stundungen von Mieten etc. noch lange nicht abgebaut. Diesen Berg tragen die Kinos weiter vor sich her, erläutert Christine Berg. Damit der Kinostandort Deutschland erhalten bleibe, sei ein weiteres, flächendeckendes Investitionsprogramm in Höhe von 120 Millionen Euro innerhalb der nächsten Legislaturperiode erforderlich.
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