Top Themen

Urheberrecht: </br> Vergüten statt verfolgen

Urheberrecht:
Vergüten statt verfolgen

von am 24.09.2012

Gastbeitrag von Claudia Roth, Bundesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen und Malte Spitz, Mitglied des Bundesvorstands Bündnis 90/Die Grünen

Die Debatte um die Reform des Urheberrechts ist kein „Orchideenthema“ für hochspezialisierte Juristinnen und Juristen. Sie betrifft uns alle: Internetnutzer, Kunstliebhaber, Clubbetreiber oder Künstlerinnen und Künstler. Jeden Tag kommen wir mit dem Urheberrecht in Verbindung. Wir leben in einer digitalen Gesellschaft. Das Internet und die digitale Revolution haben unser soziales, politisches, aber auch kreatives Leben verändert. Dieser epochale Wandel spiegelt sich bisher noch nicht ausreichend im Urheberrecht wieder. [mehr…]

Reguliert unser Angebot, aber dann schützt es auch!

Reguliert unser Angebot, aber dann schützt es auch!

von am 24.09.2012

Von Dr. Holger Enßlin, Vorstand Legal, Regulatory & Distribution, Sky Deutschland

Viel wird in der letzten Zeit vom sogenannten „Level Playing Field“ gesprochen. Hinter diesem etwas unscharfen Begriff scheint sich ein verheißungsvolles Versprechen zu verbergen: Wenn man nur gleiche wettbewerbliche Rahmenbedingungen für alle Marktteilnehmer schaffen würde, gäbe es einen fairen Wettbewerb in der deutschen Medienlandschaft. Selten wird die Frage gestellt, ob ein Level Playing Field der etablierten Medienbranche in Deutschland tatsächlich weiterhelfen würde. [mehr…]

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: </br> Weil nicht sein kann, was nicht sein darf

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk:
Weil nicht sein kann, was nicht sein darf

von am 24.09.2012

Gastbeitrag von Claus Grewenig, Geschäftsführer VPRT

Das Thema Online-Kanäle ist nicht zuletzt aufgrund der Debatten um ein „ARD Sportradio“ sowie die Berichterstattung zu Olympia 2012 in den Blickpunkt gerückt – betrifft aber eine sehr viel allgemeinere Frage: die Grenze zwischen Beauftragung linearer Programmangebote im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und dem Online-Angebot in Telemedien. Aktuell hat der NDR Sportereignisse wie den „Davis Cup“ im Tennis per Livestream in sein Online-Angebot „verschoben“. [mehr…]

„Cloud Atlas“ hat kampf- und risikomäßig Neues geboten

„Cloud Atlas“ hat kampf- und risikomäßig Neues geboten

von am 24.09.2012

Interview mit Stefan Arndt und Uwe Schott, X-Film-Geschäftsführer

Am 10. September 2011 war Drehbeginn und fast auf den Tag genau ein Jahr später erlebte „Cloud Atlas“ auf dem Toronto Film Festival eine euphorisch gefeierte Premiere. Es ist der bisher teuerste deutsche Film mit einem Budget von 100 Millionen Dollar. Die Adaption des Romans "Cloud Atlas" präsentiert ein Staraufgebot und erzählt sechs ineinander verwobene Geschichten, die tausend Jahre umspannen. [mehr…]

Strukturwandel in der Medienaufsicht?

Strukturwandel in der Medienaufsicht?

von am 23.09.2012

Gastbeitrag von Ruprecht Polenz, Vorsitzender ZDF-Fernsehrat

Der Wandel, der uns dieser Tage über einen Strukturwandel in der Medienpolitik und der Medienaufsicht nachdenken lässt, ist vor allem in einem technischen Umbruch begründet. Einer medialen Revolution, die so rasant neue Kommunikationsformen schafft und wieder über Bord wirft wie nie zuvor. Für die Medienpolitik und -aufsicht heißt dies zwangsläufig, häufig nicht rasch genug agieren zu können. Das mag in manchen Fällen nicht tragisch erscheinen, da gerade in der Politik Schnellschüsse eher nicht zielführend sind. In manchen Feldern ist ein Zuwarten jedoch fatal - und zwar dort, wo es um die jüngsten Mediennutzer geht - im Bereich des Jugendmedienschutzes. Der Vorsitzende des ZDF-Fernsehrates, Ruprecht Polenz über die Landesmedienanstalten und die Frage nach effektiver Aufsicht, denn „auch beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk muss die binnenplurale Gremienaufsicht sich und ihre Arbeit stets kritisch hinterfragen.“ [mehr…]

Hört den unter 30-Jährigen zu!

Hört den unter 30-Jährigen zu!

von am 20.09.2012

Ein Gastbeitrag von Bruno Kramm, Politischer Geschäftsführer, Piratenpartei Bayern und Bundesbeauftragter für das Urheberrecht der Piratenpartei

Die breite Ablehnung der Akzeptanz des gegenwärtigen Urheberrechts sieht Kramm darin, dass ein Großteil der „digital natives“ das Urheberrecht nur „noch als Bedrohung der Privatsphäre und tiefen Eingriff in den freien Lebensraum“ verstehe. Den Grund sehe er nicht in „mangelnder Moral“, sondern eher in einer Ablehnung der „oligopolen Verwerterstrukturen und ihrer restriktiv vertretenen Nutzungsrechte“. Das Problem der Online-Piraterie betrachte er als hausgemacht und plädierte, „wenn die Verwerter weniger Rechte und damit auch weniger Umsätze erreichen, verschwindet die Piraterie von allein“. [mehr…]

Pressemeldung des Bundesverband Musikindustrie e. V. zum „Zukunftsforum Urheberrecht“ des BmJ (2012)

Pressemeldung des Bundesverband Musikindustrie e. V. zum „Zukunftsforum Urheberrecht“ des BmJ (2012)

von am 19.09.2012

Pressemeldung des Bundesverbandes Musikindustrie zum Zukunftsforum Urheberrecht des Bundesjustizministeriums am 19.09.2012

Die Vertreter mehrerer Verbände der Kreativwirtschaft haben eine Teilnahme am Zukunftsforum Urheberrecht abgesagt, weil erst „nach drei Jahren in Regierungsverantwortung die Bundesjustizministerin nun lediglich zu einem Forum einlädt, in dem unterschiedliche Ideen für die Zukunft entwickelt werden sollen. Die auf dem Panel sitzenden Akteure haben ihre Positionen zu Geschäftsmodellen, Rechtsdurchsetzung und der Vereinfachung des Urheberrechts aber bereits unzählige Male miteinander ausgetauscht. Es sind also weder neue Erkenntnisse noch konkrete eigene Vorschläge des Bundesministeriums für Justiz zu erwarten.“ [mehr…]

Netzpolitik: <br> „Einen Weg zu neuer Balance von Kreativen, Verwertern und Nutzern suchen“

Netzpolitik:
„Einen Weg zu neuer Balance von Kreativen, Verwertern und Nutzern suchen“

von am 10.09.2012

Rede von Frank-Walter Steinmeier, SPD-Fraktionsvorsitzende

Im Rahmen der Berlin Music Week hielt Frank-Walter Steinmeier auf dem SPD-Branchenempfang zu "pop meets politics" am 07.September 2012 ein Impulsreferat. Er fragt nach den Ursachen der schlechten sozialen Absicherung von Künstlern in allen kreativen Bereichen. Mahnende Worte richtet er auf die Ungleichheit zwischen den Gegebenheiten des dynamischen Arbeitsmarkt des 21. Jahrhunderts und den Sozialstrukturen des 19. Jahrhunderts an und betont, dass die digitale Welt braucht ein angepasstes System. Auch zu aktuellen Fragen zur Zukunft des Urheberrechts und zur Rolle der GEMA greift Steinmeier auf. [mehr…]

Netzpolitik ist… Medienpolitik

Netzpolitik ist… Medienpolitik

von am 08.09.2012

Gastbeitrag von Jimmy Schulz (FDP), MdB, Vorsitzender des Landesfachausschuss “Netzpolitik”

Das Internet verändert seit über 20 Jahren die Welt und damit auch Gesellschaft und Politik. Der Arabische Frühling, die New Economy oder auch WikiLeaks wären ohne das Netz nicht möglich. Die Politik nimmt diese Herausforderungen an und will die gesellschaftliche Revolution mitgestalten und begleiten. Für die FDP-Bundestagsfraktion ist das Internet vor allem ein Ort der Chancen. Im März dieses Jahres hat die FDP-Bundestagsfraktion deshalb eine neue Veranstaltungsreihe aus den Angeln gehoben. Die Reihe „Digitale Liberale: Netzpolitik ist…“. Mit dieser Reihe wollen wir mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen und zeigen: Netzpolitik ist ein Querschnittthema. [mehr…]

Netzpolitik: <br> „Netzpolitik ist in der Mitte des politischen Geschehens angekommen“

Netzpolitik:
„Netzpolitik ist in der Mitte des politischen Geschehens angekommen“

von am 05.09.2012

Rede von Björn Böhning, Chef der Berliner Senatskanzlei zum Panel „Netzpolitik ist Gesellschaftspolitik"

Im Rahmen des Internationalen Medienkongresses 2012 zum Thema „Netzpolitik ist Gesellschaftspolitik“ betonte Böhning, dass Netzpolitik längst kein Nischenthema mehr sei, sondern für alle Lebensbereiche systemrelevant geworden ist. Zugleich sehe er die Schaffung eines digitalen Wertegerüstes für notwendig an, da das Netz zukünftig in allen Politikressorts stecke und sie auch verändere. Denn "Netzpolitik muss den Ausgleich suchen. Aber der darf nicht zu Beliebigkeit führen. Wir brauchen klare Orientierung in der Digitalen Gesellschaft.", so Böhning. [mehr…]