Top Themen

Pathos, Emotion und Vorurteile haben es leicht

Pathos, Emotion und Vorurteile haben es leicht

von am 16.10.2012

Eröffnungsrede von Wolf von Lojewski zum Mainzer Mediendisput

16.10.12 - "Es ist mein fester Eindruck, dass die Medien im Ringen mit der Politik inzwischen klar die Oberhand gewonnen haben", sagte der frühere Moderator des ZDF Heute Journals Wolf von Lojewski in seiner Eröffnungsrede des Mainzer Medien Disputs. [mehr…]

Medienpolitische Strukturen müssen verändert werden

Medienpolitische Strukturen müssen verändert werden

von am 04.10.2012

Interview mit Dr. Frauke Gerlach, Vorsitzende der Medienkommission der Landesanstalt für Medien NRW

25.09.12 - Dr. Frauke Gerlach fordert eine Anpassung medienpolitischer Strukturen, „weil man einzelne Politikbereiche in der Medienpolitik nicht mehr nur rundfunkzentriert denken kann.“ Die Rundfunkkommission der Länder arbeite noch wie am Anfang. Da könnte man sicherlich einiges verändern, so Gerlach. [mehr…]

Der Dialog mit Kritikern ist mir sehr wichtig

Der Dialog mit Kritikern ist mir sehr wichtig

von am 29.09.2012

Interview mit Dr. Gunnar Bender, Director Policy, Facebook Deutschland

25.09.12 - Die Bedeutung und Beliebtheit von Social Media wächst immer weiter – gerade ältere Kinder und Jugendliche sind fasziniert von den vielen Chancen der virtuellen Kommunikation. Im Zentrum der Kritik steht dabei häufig Facebook. In einem Interview für promedia äußert sich Dr. Gunnar Bender, seit Mitte 2012 Lobbyist für Facebook in Deutschland, erstmals ausführlich zu seiner Arbeit und dazu, wie Facebook die Kritiker besänftigen will. [mehr…]

Lizenzierungspflicht von Rundfunkangeboten abschaffen

Lizenzierungspflicht von Rundfunkangeboten abschaffen

von am 28.09.2012

Thomas Kreuzer (CSU), Staatsminister, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei

Der Chef der Bayerischen Staatskanzlei Thomas Kreuzer spricht sich dafür aus, die Lizenzierungspflicht von Rundfunkangeboten abzuschaffen und ein allgemeines Anzeigeverfahren einzuführen, das für Web-TV –Angebote wie für Rundfunkangebote gelten soll, „wenn die inhaltlichen Anforderungen erfüllt werden.“ Zugleich macht er deutlich, dass die Olympia-Streaming-Kanäle von ARD und ZDF einer Genehmigung durch die Politik erfordert hätten, was aber nicht erfolgt sei. Streaming-Kanäle seien Rundfunk, so Kreuzer. [mehr…]

Urteil zur Tagesschau.de-App: </br> Von der Schwierigkeit des Wägens und Messens

Urteil zur Tagesschau.de-App:
Von der Schwierigkeit des Wägens und Messens

von am 28.09.2012

Ein Kommentar von Helmut Hartung, Chefredakteur promedia

Es ist verständlich, dass sich Verlage gerichtlich zur Wehr setzen, wenn sie der Auffassung sind, dass sich ein Wettbewerber unfair verhält. Zweifelsohne sind bei Online-Angeboten die Zeitungs- und Zeitschriftenverlage und der öffentlich-rechtliche Rundfunk, aber auch der private Rundfunk, Google und Facebook oder auch eigenständige Online-Sites, Wettbewerber bei publizistischen Angeboten. Da der öffentlich-rechtliche Rundfunk zudem aus einem Beitrag der Bevölkerung finanziert wird, ist es erst recht wichtig, dass durch ihn die Geschäftsmodelle privater Anbieter nicht beschädigt werden. [mehr…]

Urheberrecht: </br> Vergüten statt verfolgen

Urheberrecht:
Vergüten statt verfolgen

von am 24.09.2012

Gastbeitrag von Claudia Roth, Bundesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen und Malte Spitz, Mitglied des Bundesvorstands Bündnis 90/Die Grünen

Die Debatte um die Reform des Urheberrechts ist kein „Orchideenthema“ für hochspezialisierte Juristinnen und Juristen. Sie betrifft uns alle: Internetnutzer, Kunstliebhaber, Clubbetreiber oder Künstlerinnen und Künstler. Jeden Tag kommen wir mit dem Urheberrecht in Verbindung. Wir leben in einer digitalen Gesellschaft. Das Internet und die digitale Revolution haben unser soziales, politisches, aber auch kreatives Leben verändert. Dieser epochale Wandel spiegelt sich bisher noch nicht ausreichend im Urheberrecht wieder. [mehr…]

Reguliert unser Angebot, aber dann schützt es auch!

Reguliert unser Angebot, aber dann schützt es auch!

von am 24.09.2012

Von Dr. Holger Enßlin, Vorstand Legal, Regulatory & Distribution, Sky Deutschland

Viel wird in der letzten Zeit vom sogenannten „Level Playing Field“ gesprochen. Hinter diesem etwas unscharfen Begriff scheint sich ein verheißungsvolles Versprechen zu verbergen: Wenn man nur gleiche wettbewerbliche Rahmenbedingungen für alle Marktteilnehmer schaffen würde, gäbe es einen fairen Wettbewerb in der deutschen Medienlandschaft. Selten wird die Frage gestellt, ob ein Level Playing Field der etablierten Medienbranche in Deutschland tatsächlich weiterhelfen würde. [mehr…]

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: </br> Weil nicht sein kann, was nicht sein darf

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk:
Weil nicht sein kann, was nicht sein darf

von am 24.09.2012

Gastbeitrag von Claus Grewenig, Geschäftsführer VPRT

Das Thema Online-Kanäle ist nicht zuletzt aufgrund der Debatten um ein „ARD Sportradio“ sowie die Berichterstattung zu Olympia 2012 in den Blickpunkt gerückt – betrifft aber eine sehr viel allgemeinere Frage: die Grenze zwischen Beauftragung linearer Programmangebote im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und dem Online-Angebot in Telemedien. Aktuell hat der NDR Sportereignisse wie den „Davis Cup“ im Tennis per Livestream in sein Online-Angebot „verschoben“. [mehr…]

„Cloud Atlas“ hat kampf- und risikomäßig Neues geboten

„Cloud Atlas“ hat kampf- und risikomäßig Neues geboten

von am 24.09.2012

Interview mit Stefan Arndt und Uwe Schott, X-Film-Geschäftsführer

Am 10. September 2011 war Drehbeginn und fast auf den Tag genau ein Jahr später erlebte „Cloud Atlas“ auf dem Toronto Film Festival eine euphorisch gefeierte Premiere. Es ist der bisher teuerste deutsche Film mit einem Budget von 100 Millionen Dollar. Die Adaption des Romans "Cloud Atlas" präsentiert ein Staraufgebot und erzählt sechs ineinander verwobene Geschichten, die tausend Jahre umspannen. [mehr…]

Strukturwandel in der Medienaufsicht?

Strukturwandel in der Medienaufsicht?

von am 23.09.2012

Gastbeitrag von Ruprecht Polenz, Vorsitzender ZDF-Fernsehrat

Der Wandel, der uns dieser Tage über einen Strukturwandel in der Medienpolitik und der Medienaufsicht nachdenken lässt, ist vor allem in einem technischen Umbruch begründet. Einer medialen Revolution, die so rasant neue Kommunikationsformen schafft und wieder über Bord wirft wie nie zuvor. Für die Medienpolitik und -aufsicht heißt dies zwangsläufig, häufig nicht rasch genug agieren zu können. Das mag in manchen Fällen nicht tragisch erscheinen, da gerade in der Politik Schnellschüsse eher nicht zielführend sind. In manchen Feldern ist ein Zuwarten jedoch fatal - und zwar dort, wo es um die jüngsten Mediennutzer geht - im Bereich des Jugendmedienschutzes. Der Vorsitzende des ZDF-Fernsehrates, Ruprecht Polenz über die Landesmedienanstalten und die Frage nach effektiver Aufsicht, denn „auch beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk muss die binnenplurale Gremienaufsicht sich und ihre Arbeit stets kritisch hinterfragen.“ [mehr…]