Werbung

„Fachverlage denken heute in Markenwelten“

„Fachverlage denken heute in Markenwelten“

von am 19.05.2019

Bei den digitalen Produkten der Fachzeitschriften machen Werbeerlöse rund 40 Prozent des Umsatzes aus

20.05.2019. Interview mit Dr. Klaus Krammer, Sprecher der Deutschen Fachpresse, Vorstand Krammer Verlag

Der Umsatz der deutschen Fachpresse stieg 2018 insgesamt auf 7,73 Milliarden Euro (Vorjahr: 7,65 Mrd. Euro). Wie bereits in den vergangenen Jahren ist der Bereich Digitale Medien der Hauptwachstumstreiber: Um 6,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz hier auf 2,56 Milliarden Euro an. Die Printerlöse weisen weiter eine leicht rückläufige Tendenz auf, bleiben aber mit einem Umsatzanteil von 53,7 Prozent die wichtigste Haupterlösart. Wachstum bescheren hingegen auch die beiden Geschäftsfelder Veranstaltungen/Messen (+ 4,9 % auf 610 Mio. Euro) und Dienstleistungen (+ 5,8 % auf 260 Mio. Euro). Trotz immer stärkerer Digitalisierung wird auch der direkte Austausch, also Face-to-Face immer wichtiger. Die Fachmedienhäuser haben hier deshalb viele erfolgreiche Veranstaltungsformate entwickelt. „Die Inhalte, die Fachkompetenz und das Netzwerk der Fachmedienanbieter sind nach wie vor sehr gefragt. Wenn wir also von einem Wachstum im Digitalen oder bei Veranstaltungen sprechen, so sind es diese Inhalte und Kompetenzen, die in anderer Form angeboten werden“, so Dr. Klaus Krammer, Sprecher der Deutschen Fachpresse, in einem medienpolitik.net-Gespräch.
[mehr…]

„Die freie Presse                     ist unter Druck“

„Die freie Presse ist unter Druck“

von am 14.05.2019

Anzeigenblätter verbuchen deutlichen Rückgang beim Werbeumsatz und fordern staatliche Förderung

13.05.2019. Interview mit Dr. Jörg Eggers, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter (BVDA)

Der Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter fordert als erster Verlegerverband eine eine staatliche finanzielle Infrastrukturförderung in der Logistik. „Die Rahmenbedingungen in der Logistik“, so Dr. Jörg Eggers in einem medienpolitik.net-Gespräch, „haben sich in den letzten Jahren so massiv verändert, dass dieser Public Value unserer Mediengattung mittel- und langfristig gefährdet ist.“ Eine solche Förderung, so Eggers, ist mit EU-Recht vereinbar und erfolgt bereits in anderen europäischen Ländern. Allerdings müsse die freie Presse „in ihrem Selbstverständnis so agieren“ können, wie bisher – eben staatsfern. „Dies ist vor allem vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte im letzten Jahrhundert ein Grundsatz, nicht angetastet werden darf, betont der BVDA-Chef. Der Netto-Werbeumsatz der Anzeigenblätter betrug im Jahr 2018 1,72 Milliarden Euro. Dies bedeutet einen Rückgang um 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
[mehr…]

„Durch Influencer Marketing rücken redaktionelle und werbliche Inhalte enger zusammen“

„Durch Influencer Marketing rücken redaktionelle und werbliche Inhalte enger zusammen“

von am 03.04.2019

Kritik an unterschiedlichen Anforderungen im Wettbewerbsrecht und Medienrecht bei Werbekennzeichnung

03.04.2019. Interview mit Joachim Becker, Direktor der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen)

Die Instagram-Influencerin Pamela Reif hat vor dem Landgericht Karlsruhe einen Prozess wegen Schleichwerbung verloren. Laut Urteil muss sie alle Erwähnungen von Marken, bspw. durch Hashtags, als Werbung kennzeichnen. Reif hatte argumentiert, sie unterscheide zwischen bezahlter Werbung und privaten Posts – das Gericht sah das anders. Das Landgericht Karlsruhe argumentierte in diesem Verfahren: „Der kommerzielle Zweck muss kenntlich gemacht werden.“ Reif, die sich auf Instagram vor allem mit Fitness- und Badebekleidung inszeniert, hatte erklärt, dass sie zwischen bezahlter Werbung für Produkte und privaten Posts trenne. Eine solche Trennung schloss das Gericht aber aus: „Das Geschäftsmodell basiert darauf, privat und geschäftlich zu vermischen“, so die Richter. [mehr…]

<h4>Medienpolitik:</h4> Es steht viel auf dem Spiel

Medienpolitik:

Es steht viel auf dem Spiel

von am 30.11.2016

Novelle der AVMD-Richtlinie gefährdet die Presse- und Medienvielfalt in Europa

30.11.2016 Von Jörg Hausendorf, Konzerngeschäftsleiter der Bauer Media Group

Donald Trump ist zum neuen Präsidenten in den USA gewählt worden. Egal, wie jeder einzelne von uns das Wahlergebnis in den USA bewertet: Bemerkenswert ist, dass wir im gerade beendeten US-Wahlkampf ein erschreckendes Phänomen beobachten konnten, das auch in vielen europäischen Ländern um sich greift: [mehr…]

<h4>Verlage:</h4> „Wir haben einen publizistischen Auftrag“

Verlage:

„Wir haben einen publizistischen Auftrag“

von am 20.07.2016

Anzeigenblätter gewinnen an Glaubwürdigkeit und Akzeptanz

20.07.16 Interview mit Dr. Jörg Eggers, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter, BVDA

Die Anzeigenblätter in Deutschland behaupten ihre Stellung als drittgrößter Werbeträger in einem umkämpften Marktumfeld. Laut dem Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) betrug der Netto-Werbeumsatz [mehr…]

<h4>Medienpolitik:</h4>„Werbebeschränkungen sind nicht zeitgemäß“

Medienpolitik:

„Werbebeschränkungen sind nicht zeitgemäß“

von am 05.08.2015

Werbewirtschaft kritisiert geplante Werbeverbote

06.08.15 Interview mit Joachim Schütz, Geschäftsführer Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM)

Die beiden Verbände der deutschen Werbewirtschaft, die Organisation der Mediaagenturen (OMG) und die Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM), fordern die deutsche Politik auf [mehr…]

<h4>Medienpolitik:</h4>„Werbung ist Teil des Programmes“

Medienpolitik:

„Werbung ist Teil des Programmes“

von am 05.08.2015

Vom Verbot regionalisierter Werbung bei Vollprogrammen ist auch die ARD betroffen

06.08.15 Interview mit Heike Raab, Staatssekretärin, Bevollmächtigte des Landes beim Bund und für Europa, für Medien und Digitales

Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben auf ihrer jüngsten Sitzung Veränderungen im Rundfunkbeitragsstaatsvertrag [mehr…]

<h4>Rundfunk:</h4>„Ich empfehle größtmögliche Zurückhaltung“

Rundfunk:

„Ich empfehle größtmögliche Zurückhaltung“

von am 26.05.2015

Chef der Bayerischen Staatkanzlei warnt ARD und ZDF vor überzogenen Beitragsanmeldungen bei der KEF

26.05.15 Interview mit Dr. Marcel Huber, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Sonderaufgaben

Dr. Marcel Huber, Chef der Bayerischen Staatskanzlei, hat in einem medienpolitik.net-Interview an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk [mehr…]

<h4>Verlage:</h4>„Es geht nicht um lousy pennies“

Verlage:

„Es geht nicht um lousy pennies“

von am 20.05.2015

Verleger befürchten, dass bis zu 280 Millionen Euro von lokalen Medien an nationale TV-Sender fließen könnten.

21.05.15 Interview Helmut Heinen, Präsident des BDZV

Die Zeitungsverleger müssen gegenwärtig nicht nur mit „normalen“ Problemen beim Übergang in die digitale Medienwelt fertig werden, sondern zusätzlich mit Belastungen durch Mindestlohn, neue Werbebeschränkungen [mehr…]

<h4>Rundfunk:</h4>Wofür steht der Rundfunkbeitrag?

Rundfunk:

Wofür steht der Rundfunkbeitrag?

von am 12.03.2015

Eumann fordert weiterhin Werbereduzierung bei ARD und ZDF

12.0315 Von Dr. Marc Jan Eumann, (SPD), Staatsekretär für Medien in NRW

Wofür zahle ich Rundfunkbeiträge? Wenn man mich dies fragte, würde ich antworten: Für Unabhängigkeit und Qualität von Berichterstattung, Information und Unterhaltung. Würde man mich zugleich fragen „Wofür steht das neue Beitragssystem?“ [mehr…]