Aktuelle Themen

Schluss mit der Selbstbedienungsmentalität

Schluss mit der Selbstbedienungsmentalität

18.01.2019

Private Veranstalter fordern „echte“ Reform von ARD und ZDF mit einer zeitgemäßen Auftragsdefinition

18.1.2019. Von Hans Demmel, Vorstandsvorsitzender des VAUNET und Geschäftsführer von n-tv

Wenn Sie mich nun nach meiner Einschätzung zum Auftrag und Struktur des öffentlich-rechtlichen Rundfunks fragen, erscheint dies auf den ersten Blick, aber nur auf den ersten, zumindest ungewöhnlich, denn: auch wenn ich seinerzeit meine frühen beruflichen Schritte an einem geteilten Schreibtisch mit dem heutigen Intendanten des BR, Ulrich Wilhelm, beim BR selbst tat, so vertrete ich als Geschäftsführer von n-tv und als Vorstandsvorsitzender des VAUNET naturgemäß hauptsächlich die Interessen der privaten Medien, also die Interessen der „anderen“ Seite des dualen Rundfunksystems.
[mehr…]

Dem Entstehen von Meinungsmacht entgegenwirken

Dem Entstehen von Meinungsmacht entgegenwirken

17.01.2019

Vielfalt in der digitalen Gesellschaft
17.01.2019. Von Prof. Dr. Birgit Stark, Institut für Publizistik, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Medien leisten einen unverzichtbaren Beitrag zum Funktionieren der Demokratie, denn sie setzen Themen, liefern Hintergrundinformationen und stellen verschiedene Standpunkte zu politischen Fragen dar. Auf dieser Grundlage sollen sich die Bürger eine eigene, fundierte Meinung bilden und am demokratischen Willensbildungsprozess teilhaben können. Diese Vermittlungsleistung obliegt im digitalen Zeitalter nicht mehr ausschließlich den klassischen Medien, sondern auch Intermediären wie Facebook oder Google. [mehr…]

Wenn wir das können, schafft ihr das auch

Wenn wir das können, schafft ihr das auch

Warum eine prinzipienbasierte Regulierung für Medienintermediäre folgerichtig ist

15.01.2019. Von Dr. Holger Enßlin, Geschäftsführer Legal, Regulatory & Distribution von Sky Deutschland

Medienintermediäre in den Anwendungsbereich des Rundfunkstaatsvertrags mit aufzunehmen, ist folgerichtig. Warum? Weil Suchmaschinen, Social Media Plattformen, User Generated Content Plattformen und andere längst wesentliche Akteure bei der Nutzung audio-visueller Medien und bei der Erfüllung individueller Informationsbedürfnisse sind. [mehr…]

Für Fairness im Netz und unabhängige Qualitätsmedien

Für Fairness im Netz und unabhängige Qualitätsmedien

Bundeskabinett beschließt Medien- und Kommunikationsbericht 2018

10.01.2019. Bessere Medienkompetenz, starker unabhängiger Journalismus und effektiveres Vorgehen gegen strafbare Inhalte - das sind die besten Rezepte gegen Hassrede, Cyber-Mobbing und Desinformation in den sozialen Netzwerken. So lautet ein Ergebnis des von der Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, vorgelegten Medien- und Kommunikationsberichts der Bundesregierung 2018, den das Bundeskabinett heute beschlossen hat. [mehr…]

„Atemlos“

„Atemlos“

Trotz vieler Erfolge, steigender Förderung und besserer Verwertungsbedingungen ist die Lage der Filmwirtschaft labil

07.01.2019. Interview mit Dr. Christoph E. Palmer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Produzentenallianz

Deutschen Film- und Fernsehproduzenten ist es in jüngster Zeit mehrfach gelungen, national und international für Aufmerksamkeit zu sorgen. Dazu gehören Serien wie „Babylon Berlin“, „Bad Banks“, „Ku'damm 59“, „Weissensee“, „Deutschland‘86“, „Dark“, aber auch Kinofilme wie „Werk ohne Autor“, „Ballon“, „Gundermann“, „Der Vorname“ oder „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“. Die deutsche Produktionslandschaft ist vielfältiger und internationaler geworden [mehr…]

<h4>Medienpolitik:</h4>„Die Länder müssen den Mut zur politischen Entscheidung haben“

Medienpolitik:

„Die Länder müssen den Mut zur politischen Entscheidung haben“

Notwendigkeit von Änderungen am Programmauftrag wird aber nicht mehr in Frage gestellt

20.12.2018. Interview mit Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei Schleswig-Holsteins

Auch nach monatelangen Verhandlungen sind sich die Länder noch nicht einige, wie eine Reform des Auftrages des öffentlich-rechtlichen Rundfunks aussehen soll. Die Notwendigkeit von Änderungen am Programmauftrag werde aber nicht mehr in Frage gestellt, so Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei Schleswig-Holsteins in einem medienpolitik.net-Gespräch.
[mehr…]

<h4>Medienpolitik:</h4>„Beim Kino wird keine Disruption stattfinden“

Medienpolitik:

„Beim Kino wird keine Disruption stattfinden“

Plattformen sind potentielle Partner in der Finanzierung und dem Vertrieb von Kinofilmen

17.12.2018. Interview mit Peter Dinges, Vorstand der Filmförderungsanstalt (FFA)

„Die VoD-Nutzung ist für das Kino kein Problem, sondern eine Chance“, so FFA-Vorstand Peter Dinges in einem medienpolitik.net-Gespräch.„Ich sehe die Plattformen als potentielle Partner in der Finanzierung und dem nationalen wie internationalen Vertrieb des Kinofilms. Das ist die Zukunft.“ [mehr…]

<h4>Medienpolitik:</h4>„Die Entscheidung weist eine gewisse Komplexität auf“

Medienpolitik:

„Die Entscheidung weist eine gewisse Komplexität auf“

Eckpunkte sind die Basis für die Entscheidungen zum künftigen Rundfunkbeitrag

13.12.2018. Medienpolitik.net-Interview mit Heike Raab, Staatssekretärin für Medien in Rheinland-Pfalz

Das von mehreren Bundesländern entwickelte „Indexmodel“, in Verbindung mit einer Fokussierung des Auftrags, hat gute Chancen, die Basis für die künftige Ermittlung des Rundfunkbeitrages zu bilden. Wie Heike Raab, Staatssekretärin für Medien in Rheinland-Pfalz in einem medienpolitik.net – Interview betonte, wurden die in den Eckpunkten festgehaltenen Vorüberlegungen von den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder grundsätzlich begrüßt. [mehr…]

<h4>Medienpolitik:</h4>Relikt aus analogen Zeiten

Medienpolitik:

Relikt aus analogen Zeiten

6. Konzentrationsbericht der KEK – Zukunft des Medienkonzentrationsrechts

11.12.2018. Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) hat am 11. Dezember 2018 in Berlin ihren 6. Bericht über die Entwicklung der Konzentration und Maßnahmen zur Sicherung der Meinungsvielfalt im privaten Rundfunk in Deutschland veröffentlicht. Der Bericht liefert Fakten und Analysen zu Medienmärkten und Veranstaltergruppen und zeigt den Reformbedarf des geltenden Medienkonzentrationsrechts auf.
[mehr…]

<h4>Medienpolitik:</h4>„Die Zeit war reif“

Medienpolitik:

„Die Zeit war reif“

Kritik am Geschäftsmodell von Netflix

10.12.2018. Interview mit Stefan Arndt, Gesellschafter / Produzent von X-Filme

„Babylon Berlin“, die Gemeinschaftsproduktion von X Filme Creative Pool, ARD Degeto, Sky und Beta Film, hat ein Millionenpublikum gefesselt. Sie ist ein Meilenstein in der deutschen Fernsehgeschichte. Mehr als drei Millionen Zuschauer verfolgten die Serie auf Sky. Im Ersten sahen durchschnittlich fast fünf Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer die 16 Folgen, die einen Marktanteil von 15,9 Prozent erzielten. [mehr…]