Top Thema: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk

Qualität statt Quantität

Zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

19.11.2018. Von Hans Demmel, Vorstandsvorsitzender des VAUNET - Verband Privater Medien und Geschäftsführer von n-tv

Eines muss vorneweg geschickt werden: Die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hängt eng damit zusammen, ob und wie sich das duale System weiterentwickeln wird. Und jede Diskussion um die Positionierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks scheint auf den ersten Blick rückwärtsgewandt. Es ist aber keine Diskussion von gestern, es ist die Frage, welches Mediensystem wir morgen haben wollen. . (...) zum Interview

<h4>Medienpolitik:</h4>„Es geht um relative Beitragsstabilität“

Medienpolitik:

„Es geht um relative Beitragsstabilität“

Bis Dezember 2018 soll Klarheit über Auftrag und Finanzierung beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk bestehen

19.11.2018. Interview mit Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz

Die Bundesländer wollen zur künftigen Ausgestaltung des Auftrags von ARD, ZDF und Deutschlandradio bis zur nächsten Sitzung der Regierungschefinnen und -chefs der Länder am 5. Dezember 2018 ein Eckpunktepapier erarbeiten. In einem medienpolitik.net-Interview bekräftigte die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz Malu Dreyer diesen Zeitplan. Zugleich machte sie deutlich, „dass ein neues Konzept einer etwaigen verfassungsrechtlichen Prüfung in Karlsruhe Stand halten müsse“. [mehr…]

„Vertrauensmedium für den öffentlichen Raum“

„Vertrauensmedium für den öffentlichen Raum“

Schlesinger: Reduzierung bei Sport und Unterhaltung würde Relevanz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bedrohen
12.11.2018. Interview mit Patricia Schlesinger, Intendantin des rbb

Die ARD investiert jährlich über 700 Millionen Euro in die Produzentenlandschaft. Das ist auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für viele deutsche Medienstandorte. Eine Reduzierung im Bereich Unterhaltung, wie es einige Bundesländer vorschlagen, hätte massive Auswirkungen für die gesamte kreative Branche. Zudem wären auch viele bedeutsame Kinoproduktionen ohne die Beteiligung des Fernsehens nicht realisierbar gewesen. [mehr…]

<h4>Medienpolitik:</h4>Regulierung zu Lasten der Plattformfreiheit

Medienpolitik:

Regulierung zu Lasten der Plattformfreiheit

Plattformregulierung und Kabel-Remonopolisierung

7.11.2018. Von Dr. Christoph Wagner, Berlin

Für die Verbreitung von Fernsehprogrammen in Deutschland gibt es derzeit zwei wichtige Themen: Erstens die geplante Novelle des Medienstaatsvertrages mit Neuausrichtung der Plattformregulierung, für die – ein Novum – ein öffentliches Konsultationsverfahren mit beachtlicher Resonanz durchgeführt wurde. Ob die teils mit beträchtlichem Aufwand erstellten Eingaben in einem weiterentwickelten Entwurf berücksichtigt werden, bleibt abzuwarten. [mehr…]

<h4>medienpolitik:</h4>„Es ging schlicht um Sein oder nicht Sein“

medienpolitik:

„Es ging schlicht um Sein oder nicht Sein“

Radio Bremen strukturiert seine Produktions- und Dienstleistungen neu

5.11.2018. Interview mit Jan Metzger, Intendant von Radio Bremen

Radio Bremen ordnet sein Produktionsgeschäft neu und gibt bei der Produktion von Sendungen wie „buten un binnen“, „3nach9“ und dem „Tatort“ die Zusammenarbeit mit der Bavaria Film GmbH auf. Die beiden bisherigen Partner haben zwölf Jahre lang die Bremedia betrieben und dafür das technische Personal von Radio Bremen eingesetzt. Der Sender will die 49 Prozent der Bavaria-Anteile übernehmen. Die Bremedia wird dadurch zur hundertprozentigen Tochter. [mehr…]

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<h4>Medienpolitik:</h4>„Ohne Regeln gibt es keine Freiheit, sondern Anarchie“

Medienpolitik:

„Ohne Regeln gibt es keine Freiheit, sondern Anarchie“

ProSiebenSat.1 fordert Reform des dualen Systems und stärkere Regulierung globaler Plattformen
31.10.2018. Interview mit Conrad Albert, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, ProSiebenSat.1, Group General Counsel

Der Wind auf dem Medienmarkt hat sich gedreht und damit muss sich auch der medienpolitische Rahmen verändern. Das zwingt zu Bündnissen, die vor wenigen Jahren noch undenkbar waren: „Wir als gesamte Gruppe stehen für Kooperationen zwischen Öffentlich-Rechtlichen und Privaten nicht nur bereit, sondern laden zu einer raschen Umsetzung zunächst im deutschsprachigen Raum ein“, so Conrad Albert, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der ProSiebenSat.1-Gruppe in einem medienpolitik.net-Gespräch. [mehr…]

<h4>medienpolitik:</h4>„Keine Marginalisierung der Unterhaltung“

medienpolitik:

„Keine Marginalisierung der Unterhaltung“

Die Unterhaltung ist verfassungsrechtlicher Bestandteil des Auftrages
29.10.2018.Interview mit Prof. Dr. Bernd Holznagel, Direktor des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (ITM), öffentlich-rechtliche Abteilung, Universität Münster

Nach Ansicht einiger Bundesländer soll, unter dem Stichwort Fokussierung des Auftrags, Unterhaltung im Programmauftrag der Öffentlich-Rechtlichen eine kleinere Rolle spielen. Sie fordern, dass sich ARD und ZDF künftig auf die Bereiche Information, Kultur und Bildung konzentrieren sollten. Auch die privaten Sender sind der Auffassung, dass das Programm der Öffentlich-Rechtlichen zu breit aufgestellt ist.
Prof. Dr. Bernd Holznagel, Medien- und Verfassungsrechtler der Universität Münster betont dagegen, dass zur Grundversorgung auch Unterhaltung gehöre. [mehr…]

<h4>medienpolitik:</h4>„Keine weiteren Diskussionen, sondern Entscheidungen“

medienpolitik:

„Keine weiteren Diskussionen, sondern Entscheidungen“

Länder wollen bis Jahresende eine gemeinsame Position zu Auftrag und Struktur erarbeiten
Interview mit Heike Raab, SPD, Staatsekretärin für Europa, Medien und Digitales des Landes Rheinland-Pfalz

„Beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk geht es um viel mehr als um den Beitrag: Es geht um Rundfunkfreiheit, Pluralismus und Demokratie. Darauf sollten wir den Fokus der öffentlichen Debatte in den Parlamenten richten, hier liegt der materielle Wert unseres Rundfunksystems“, betont Heike Raab, Medien-Staatsekretärin des Landes Rheinland-Pfalz in einem medienpolitik.net-Gespräch angesichts der aktuellen Diskussion über die Höhe des Rundfunkbeitrages ab 2021. [mehr…]

<h4>Medienpolitik:</h4> Einen neuen Auftrag braucht das Land

Medienpolitik:

Einen neuen Auftrag braucht das Land

Der Auftrag als Schlüssel für die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks[mehr…]

<h4>Medienpolitik:</h4>„Verbote nützen gar nichts“

Medienpolitik:

„Verbote nützen gar nichts“

KiKa startet neue App für eine spezielle Kindermediathek

9.10.2018 Interview mit Dr. Astrid Plenk, KiKA-Programmgeschäftsführerin

Der Kinderkanal von ARD und ZDF KiKA hat eine neue App für sein Angebot, den „KiKA-Player“ entwickelt, der ab Herbst mit vielen kindgerechten Zusatzfunktionen in App-Stores zum Download bereitstehen soll. Mit dieser Mediathek für Kinder [mehr…]

Algorithmen und digitale Macht: Nicht Laissez-faire, sondern handeln

Algorithmen und digitale Macht: Nicht Laissez-faire, sondern handeln

4. Oktober 2018. Von Uwe Conradt, Direktor der Landesmedienanstalt Saarland (LMS)

Braucht der mündige Verbraucher in der digitalen Welt noch eine Aufsicht und Regulierung, die ihn schützt? Kann Meinungsvielfalt in Gefahr sein, in einer Welt, in der jeder Medienanbieter werden kann und es – zumindest gefühlt – fast jeder ist. [mehr…]

<h4>Medienpolitik:</h4>„Das ist ziemlich einmalig“

Medienpolitik:

„Das ist ziemlich einmalig“

Direktor des Hans-Bredow-Instituts kritisiert, dass der Medienstaatsvertrag das Medienkonzentrationsrecht ausklammert

26.09.18 Interview mit Prof. Dr. Wolfgang Schulz, Direktor des Hans-Bredow-Instituts für Medienforschung

Im Oktober 2014 veröffentlichten Prof. Dr. Wolfgang Schulz, Direktor des Hans-Bredow-Instituts, und Prof. Dr. Winfried Kluth, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, das Gutachten „ und regulatorische Folgen“. Das Gutachten bildete die Grundlage [mehr…]

<h4>Filmpolitik:</h4>„Der Handlungs- und Wettbewerbsdruck ist immens“

Filmpolitik:

„Der Handlungs- und Wettbewerbsdruck ist immens“

Kinobetreiber erwarten Unterstützung durch das „Zukunftsprogramm Kino“

24.09.18 Interview mit Dr. Christian Bräuer, Vorstandsvorsitzender der AG Kino, Geschäftsführer der Yorck-Kino GmbH in Berlin und der Programmkino Ost GmbH in Dresden

Im ersten Halbjahr ist die Zahl der Besucher in den deutschen Kinos deutlich zurückgegangen und der Gesamtumsatz spürbar gesunken. Insgesamt wurden in Deutschland von Anfang Januar bis Ende Juni 9,2 Millionen Tickets weniger (15,2%) als im entsprechenden Vorjahreszeitraum [mehr…]

<h4>Medienpolitik:</h4> Zwei Paar Stiefel

Medienpolitik:

Zwei Paar Stiefel

Internet ist nicht Rundfunk und ist deshalb nicht analog zu regulieren

20.09.18 Von Malte Krückels, Staatssekretär für Medien und Bevollmächtigter beim Bund, Thüringer Staatskanzlei

Im Juli 2018 haben die Länder einen ersten Diskussionsentwurf für einen Medienstaatsvertrag veröffentlicht und zur Kommentierung aufgerufen. Mehrere Länder – darunter Thüringen – hatten und haben Bedenken gegen verschiedene Regelungsansätze und die dahinter liegenden Vorstellungen von der Regulierungsbedürftigkeit der Online-Welt. [mehr…]

<h4>Rundfunk: </h4>„Keine Entpolitisierung der Rundfunkgesetzgebung“

Rundfunk:

„Keine Entpolitisierung der Rundfunkgesetzgebung“

Sachsen-Anhalt plädiert für Beitragsfestsetzung von zwei Jahren - leichte Beitragserhöhung möglich

17.09.18 Interview mit Rainer Robra, Staatsminister, Chef der Staatskanzlei und Kulturminister des Landes Sachsen-Anhalt

Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei Sachsen-Anhalts, hat in der aktuellen Debatte um den Rundfunkbeitrag und die weitere Ausgestaltung des Auftrages in einem medienpolitik.net-Gespräch eine eindeutige Position gegen eine „Fokussierung“ [mehr…]

<h4>Rundfunk:</h4> „Wir bieten ein professionell kuratiertes Angebot“

Rundfunk:

„Wir bieten ein professionell kuratiertes Angebot“

ZDF setzt bei internationalen Spielfilmen und Serien auf „Klasse statt Masse“

12.09.18 Interview mit Dr. Simone Emmelius, Leiterin der ZDF-Hauptredaktion Spielfilm

Die Hauptredaktion Spielfilm des ZDF trägt derzeit etwa 18 Prozent zum Sendevolumen des ZDF bei - zum größten Teil mit Spielfilmen. Etwa 300 Spielfilmsendungen laufen pro Jahr im ZDF-Hauptprogramm. Nimmt [mehr…]

<h4>Rundfunk:</h4> „Wir suchen spannende, attraktive Inhalte“

Rundfunk:

„Wir suchen spannende, attraktive Inhalte“

ZDFneo will sein Online-Angebot ausbauen und um exklusive Inhalte erweitern

10.09.18 Interview mit Dr. Nadine Bilke, Senderchefin ZDFneo

ZDFneo ist heute eine feste, sogar wachsende Größe im Programmportfolio. Sein Marktanteil liegt heute bei ca. drei Prozent. An manchen Tagen zählt er zu den fünf meistgesehenen Kanälen. Erst im Juli verzeichnete ZDFneo mit 3,4 Prozent [mehr…]